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(by The_Real_Black)


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VonÜberDatum
Subjektgruppen ("und deren Beschreibung")Objektgruppen ("und deren Beschreibung")-
Zitat
Quelle
Anmerkung
-Schlagworte ("und deren Beschreibung")
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Schober, HardyCall of Duty 6: Modern Warfare 22009-12-27
AAW ("Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden")--
SGS ("Stiftung gegen Gewalt an Schulen")--
"Wir sind für eine Indizierung von Spielen, bei denen es um das gezielte Töten von Menschen geht. Schauen Sie sich zum Beispiel "Call of Duty 4: Modern Warfare 2? an – dort muss man als Terrorist Zivilisten an einem Flughafen töten. Solche Spiele dürfen für 13-Jährige nicht frei zugänglich sein! Bei Erwachsenen ist es eine Frage des guten Geschmacks."
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/494156
Was Schöber unterschlägt: - Nicht nur indizierte Videospiele dürfen nach § 15 JuSchG "nicht [...] einem Kind [...] zugänglich gemacht werden", auch sonst dürfen gemäß § 12 JuSchG Videospiele "einem Kind [...] nur zugänglich gemacht werden, wenn die Programme [...] für ihre Altersstufe freigegeben und gekennzeichnet worden sind." Das Spiel "Modern Warfare 2? darf also schon jetzt Kindern nicht frei zugänglich gemacht werden, auch wenn Schober einen anderen Anschein erweckt. Möglicherweise meint er eigentlich das mit einer Indizierung einhergehende Verbot von Werbung und offenen Verkauf – das lässt sich aber nur schwer aus seiner Aussage herauslesen und wird von Lesern leicht anders verstanden werden. - In der zensierten deutschen Version darf der Spieler die erwähnten Zivilisten nicht töten, die Originalversion ist wegen der Szene indiziert worden und nach Einschätzung der BPjM zu verbieten. - Und zu guter Letzt hat sich auch bei der Nennung des Spieles ein Fehler eingeschlichen. Schließlich ist "Modern Warfare 2" der 6. und nicht der 4. Teil der "Call of Duty"-Reihe.
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Offener Verkauf/Werbung ("")
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Irreführung ("")
Rückschau: Der Amoklauf von WinnendenKillerspiel2009-12-14
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Direkt neben dem Stuttgarter Landtag haben sie einen Container aufgestellt. Sie sammeln Killerspiele wie "World of Warcraft", "CounterStrike", "Call of Duty". Spiele, bei denen die Fetzen fliegen – Menschenfetzen, immer realistischer in der Darstellung. Man kann sie beim Aktionsbündnis abgeben, damit sie vernichtet werden."
http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3509134;jsessionid=18E60E3C591043FE777F0390B3EE4CC3
"Menschenfetzen" gibt es in keiner Version von "ConterStrike", auch wenn bereits hartaberfair dies fälschlicherweise behauptet hat. Während im neusten Teil der "Call of Duty"-Reihe, "Modern Warfare 2", ebenfalls keine "Menschenfetzen" durch die Gegend fliegen, konnten im Vorgänger Körperteile abgetrennt werden - jedoch nur in der internationalen und nicht in der für Deutschland freigegebenen Version. Sogar bei der vielversprechend klingenden "Leichenexplosion" von "World of Warcraft" sind "Menschenfetzen" nur schwer auszumachen. Inwieweit ansonsten abgetrennte Körperteile vorkommen entzieht sich meiner Kenntnis und ist auch irrelevant, da das bunde comichafte "Wolrd of Warcraft" mit Sicherheit nicht "immer realistischer in der Darstellung" ist. Zusammenfassend ist die zitierte Aussage schlicht falsch.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
VBEKillerspiel2009-12-13
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Geschenke, die zu Zerstörung, Hass und Gewalt animieren [...] unter dem Weihnachtsbaum grundsätzlich nichts verloren."
http://bildungsklick.de/pm/71352/vbe-weihnachten-und-killerspiele-sind-nicht-kompatibel/
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
Fegert, Jörg, Prof. Dr.Killerspiel2009-12-03
Psychiatrie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ähnliches gelte für den Konsum von Killerspielen, die längst Teil der Freizeitbeschäftigung vieler Jugendlicher geworden sind, sagte Jörg Fegert. Der Gebrauch solcher Spiele sei allein nicht als Indikator für mögliche spätere Gewalttaten tauglich. Gefährlich allerdings werde es, wenn die Spiele zur Steigerung der Treffsicherheit beim Schusswaffengebrauch und zur emotionalen Distanzierung benutzt würden – kurz, wenn mit ihnen eine reale Tat "geübt" werde, sagte Fegert."
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2300667_0_3625_-wie-man-amoklaeufer-von-morgen-enttarnt.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Amok ("")
-Wirkung betreffend - Waffentraining ("")
Aigner, WolfgangHedgewars2009-11-25
Politiker ("")--
ÖVP ("Österreichische Volkspartei ")--
-Videospiel ("")-
"Es handelt sich um ein klassisches Gewaltspiel, wie es unzählige andere auch am freien Markt herunterzuladen gibt. Eine Subvention aus Steuergeld für derartige Spiele ist absolut inakzeptabel. Die permanent seitens der SPÖ ins Treffen geführte Gewaltfreiheit ist offenkundig ein reines Lippenbekenntnis."
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
Fürst, Gebhard, BischofKillerspiel2009-11-19
Kirche ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Das Gesehene droht sich in die Köpfe einzuschleichen und wie Gift in die Seelen zu träufeln."
http://www.caritas-stuttgart.de/61237.html
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
Schweizerische Gesellschaft für VölkerstrafrechtKillerspiel2009-11-19
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ein Verstoß gegen diese universellen Rechte muss auch in den Spielen Konsequenzen haben. Wenn etwa ein Zivilist erschossen wird, könnte ein Rotkreuz-Mitarbeiter auftauchen und den Spieler informieren, dass er gegen internationales Recht verstoßen hat."
http://www.20min.ch/digital/games/story/10117141
-Politisch ("")
-Politisch - Appell ("")
-Politisch - Appell - An Hersteller ("")
SüddeutscheFIFA 092009-11-13
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Sportspiel ("")-
-Videospiel ("")-
"An diesem Freitag treffen sich Profispieler in der Tonhalle zur Bundesliga, um sich in umstrittenen Spielen wie "CounterStrike" und "FIFA 09" zu messen."
http://twitpic.com/pccpf
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Unstimmigkeit ("")
MarktkaufKillerspiel2009-10-20
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Marktkauf setzt Zeichen: Bei uns gibt es keine Killerspiele! Computer- und Videospiele ohne die entsprechende Jugendfreigabe sind aus dem Sortiment genommen."
http://sixtyframes.blogspot.com/2009/10/killerspiele.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
Sichtwechsel-ResolutionKillerspiel2009-10-20
Sichtwechsel-Resolution ("Verabschiedet auf der Tagung des Sichtwechsel e.V. in Berlin am 20. Oktober 2009.")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Toxische Inhalte der Gewalt, der Pornographie und der Menschenverachtung sind aus unseren Medien herauszuhalten und der Zugang zu ihnen ist drastisch zu erschweren. Sendungen, Filme, Videos, PC-Spiele, die nachweislich die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen, dürfen aus ethischen Gründen weder produziert noch eingekauft, verkauft oder ausgestrahlt werden."
http://www.sichtwechsel.de/media/doc/Resolution_Tagung_Sic.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
EreignisEreignis2009-10-20
"Verabschiedung Sichtwechsel-Resolution" " ... Im Folgenden die wichtigsten Positionen der zweitägigen Beratung in Berlin. ... 4. Eltern und Schulen darf nicht die alleinige Verantwortung für den Medienkonsum zugeschoben werden. ... 6. Toxische Inhalte der Gewalt, der Pornographie und der Menschenverachtung sind aus unseren Medien herauszuhalten und der Zugang zu ihnen ist drastisch zu erschweren. ..."
http://www.sichtwechsel.de/media/doc/Resolution_Tagung_Sic.pdf
Hänsel, Rudolf, Dr.Killerspiel2009-10-19
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Psychologie ("")--
Sichtwechsel-Resolution ("Verabschiedet auf der Tagung des Sichtwechsel e.V. in Berlin am 20. Oktober 2009.")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Damit die elektronischen Medien Gewaltbereitschaft von Jugendlichen nicht verstärken, sollten die Jugendlichen lernen auszusortieren was sinnvoll ist und was nicht und lernen, mit den Medien etwas Vernünftiges anzufangen."
http://www.vgmg.ch/artikel_presse/Jugend_auf_konstruktivem_Weg.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
Hänsel, RenateKillerspiel2009-10-19
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Damit die elektronischen Medien Gewaltbereitschaft von Jugendlichen nicht verstärken, sollten die Jugendlichen lernen auszusortieren was sinnvoll ist und was nicht und lernen, mit den Medien etwas Vernünftiges anzufangen."
http://www.vgmg.ch/artikel_presse/Jugend_auf_konstruktivem_Weg.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
SüddeutscheKillerspiel2009-10-17
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Bis zum frühen Nachmittag hatten vor allem Jugendliche etwa zwei Dutzend Computerspiele wie das umstrittene Counter-Strike in einen Müllcontainer geworfen."
http://www.sueddeutsche.de/computer/48/491414/text/
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Containersammlung ("Nach den ersten Medienberichten, die offenbar alle auf derselben Pressemitteilung basieren, gab es bei der Aktion des "Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden" (AAW) eine rege Beteiligung: "Bis zum frühen Nachmittag hatten vor allem Jugendliche etwa zwei Dutzend Computerspiele wie das umstrittene Counter-Strike in einen Müllcontainer geworfen." Bekanntlich sind letztendlich nur vier Videospiele im Kasten gelandet. Eines davon ist der kostenlose Onlineshooter "Open Arena", der von Anhängern der Piratenpartei als Anschauungsmaterial an das AAW übergeben, aber zweckentfremdet wurde. Ebenfalls von Gamern stammte das bei der GameStar noch unterschlagene "Small Soldiers", dass jemand als Gag in den Container befördert hat. Nach frühen Gerüchten stammte das Spiel von einem AAW-Mitglied, worüber sich der wahre Täter in den Kommentaren amüsierte. Somit sollte man Vermutungen, wonach die beiden restlichen Spiele – "GTA: San Andreas" (eingeschweißt) und "Def Jam for New York City" (noch mit Preisetikett) – vom AAW bzw. dem ZDF stammen, nicht leichtfertig glauben. Auch Berichte, wonach ein BILD-Reporter ein Spiel mitgebracht habe, haben sich bisher noch nicht erhärtet. Dafür ist für jedes Spiel geklärt, wer es (zumindest einmal) in den Container verholfen hat. Abgesehen vom Gamer, der sich schweren Herzes von "Small Soldiers" getrennt hat, ist es auf Fotos und allen Videos ausnahmslos ein und derselbe Junge gewesen. Nach Auskunft der Piraten soll es sich bei ihm um den Sohn eines AAW-Mitglieds gehandelt haben. Angesichts des Umstandes, dass er ein Kapuzenpulli mit AAW-Logo trägt, dürfte der Verdacht nicht unbegründet sein. Somit kann man, auch wenn die Herkunft der beiden PS2-Titel noch unklar ist, die Pressemeldung wie folgt korrigieren: "Für die Presse hat der Sohn eines AAW-Mitglied drei Videospiele wiederholt in den Müllcontainer geworfen. Zwei waren offenbar anläßlich der Aktion gekauft worden, ein weiteres stammte von der Piratenpartei und war als Anschauungsmaterial gedacht. Im Anschluss wurde von einem Gamer – wenn auch nur scherzhaft – noch ein Gameboy Spiel im Container versenkt." Ob der Gamer seinen Anspruch auf das DFB-Trikot geltend gemacht hat ist nicht bekannt. ")
Financial TimesKillerspiel2009-10-17
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Bis zum frühen Nachmittag hatten vor allem Jugendliche etwa zwei Dutzend Computerspiele wie das umstrittene Counter-Strike in einen Müllcontainer geworfen."
http://www.ftd.de/politik/international/:elternbuendnis-sammelt-killerspiele-ein/50024718.html
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Containersammlung ("Nach den ersten Medienberichten, die offenbar alle auf derselben Pressemitteilung basieren, gab es bei der Aktion des "Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden" (AAW) eine rege Beteiligung: "Bis zum frühen Nachmittag hatten vor allem Jugendliche etwa zwei Dutzend Computerspiele wie das umstrittene Counter-Strike in einen Müllcontainer geworfen." Bekanntlich sind letztendlich nur vier Videospiele im Kasten gelandet. Eines davon ist der kostenlose Onlineshooter "Open Arena", der von Anhängern der Piratenpartei als Anschauungsmaterial an das AAW übergeben, aber zweckentfremdet wurde. Ebenfalls von Gamern stammte das bei der GameStar noch unterschlagene "Small Soldiers", dass jemand als Gag in den Container befördert hat. Nach frühen Gerüchten stammte das Spiel von einem AAW-Mitglied, worüber sich der wahre Täter in den Kommentaren amüsierte. Somit sollte man Vermutungen, wonach die beiden restlichen Spiele – "GTA: San Andreas" (eingeschweißt) und "Def Jam for New York City" (noch mit Preisetikett) – vom AAW bzw. dem ZDF stammen, nicht leichtfertig glauben. Auch Berichte, wonach ein BILD-Reporter ein Spiel mitgebracht habe, haben sich bisher noch nicht erhärtet. Dafür ist für jedes Spiel geklärt, wer es (zumindest einmal) in den Container verholfen hat. Abgesehen vom Gamer, der sich schweren Herzes von "Small Soldiers" getrennt hat, ist es auf Fotos und allen Videos ausnahmslos ein und derselbe Junge gewesen. Nach Auskunft der Piraten soll es sich bei ihm um den Sohn eines AAW-Mitglieds gehandelt haben. Angesichts des Umstandes, dass er ein Kapuzenpulli mit AAW-Logo trägt, dürfte der Verdacht nicht unbegründet sein. Somit kann man, auch wenn die Herkunft der beiden PS2-Titel noch unklar ist, die Pressemeldung wie folgt korrigieren: "Für die Presse hat der Sohn eines AAW-Mitglied drei Videospiele wiederholt in den Müllcontainer geworfen. Zwei waren offenbar anläßlich der Aktion gekauft worden, ein weiteres stammte von der Piratenpartei und war als Anschauungsmaterial gedacht. Im Anschluss wurde von einem Gamer – wenn auch nur scherzhaft – noch ein Gameboy Spiel im Container versenkt." Ob der Gamer seinen Anspruch auf das DFB-Trikot geltend gemacht hat ist nicht bekannt. ")
Schober, HardyKillerspiel2009-10-17
AAW ("Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden")--
SGS ("Stiftung gegen Gewalt an Schulen")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wir wollen, dass diskutiert wird und ein Zeichen setzen, dass Killerspiele aus den Kinderzimmern verbannt werden."
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/2242007
Kommentar zur öffentlichen Sammlung von "Killerspielen" in einem Container, um diese anschließend zu verbrennen.
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Kinder/Jugendliche ("")
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Entwicklung durch US-Militär ("Weder wurden Ego-Shooter vom Militär erfunden noch "Counter-Strike" von der US-Army entwickelt. Letzteres entstand als die Studenten Minh Le und Jess Cliffe das von Valve entwickelte "Half-Life" modifizierten. Der erste Ego-Shooter "Maze War" wurde von dem Studenten Steve Colley auf einem Rechner des Ames Research Center der NASA geschrieben. Dennoch sind vom US-Militär mit "Americas Army" und "Full Spectrum Warrior" zwei Ego-Shooter hergestellt worden. Ersteres um potentielle Rekruten für das Militär zu begeistern, letzteres um Soldaten in Gruppentaktiken zu trainieren. Dazu wurde es aber nicht genutzt, da es sich als nicht realistisch genug heraustellte. Abgesehen davon werden viele Videospiele bei der Entwicklung, wie Hollywood-Filme auch, von dem US-Militär unterstützt. ")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
ZDFKillerspiel2009-10-17
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Bis zum frühen Nachmittag hatten vor allem Jugendliche etwa zwei Dutzend Computerspiele wie das umstrittene "Counter-Strike" in einen Müllcontainer geworfen."
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/10/0,3672,7913418,00.html
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Containersammlung ("Nach den ersten Medienberichten, die offenbar alle auf derselben Pressemitteilung basieren, gab es bei der Aktion des "Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden" (AAW) eine rege Beteiligung: "Bis zum frühen Nachmittag hatten vor allem Jugendliche etwa zwei Dutzend Computerspiele wie das umstrittene Counter-Strike in einen Müllcontainer geworfen." Bekanntlich sind letztendlich nur vier Videospiele im Kasten gelandet. Eines davon ist der kostenlose Onlineshooter "Open Arena", der von Anhängern der Piratenpartei als Anschauungsmaterial an das AAW übergeben, aber zweckentfremdet wurde. Ebenfalls von Gamern stammte das bei der GameStar noch unterschlagene "Small Soldiers", dass jemand als Gag in den Container befördert hat. Nach frühen Gerüchten stammte das Spiel von einem AAW-Mitglied, worüber sich der wahre Täter in den Kommentaren amüsierte. Somit sollte man Vermutungen, wonach die beiden restlichen Spiele – "GTA: San Andreas" (eingeschweißt) und "Def Jam for New York City" (noch mit Preisetikett) – vom AAW bzw. dem ZDF stammen, nicht leichtfertig glauben. Auch Berichte, wonach ein BILD-Reporter ein Spiel mitgebracht habe, haben sich bisher noch nicht erhärtet. Dafür ist für jedes Spiel geklärt, wer es (zumindest einmal) in den Container verholfen hat. Abgesehen vom Gamer, der sich schweren Herzes von "Small Soldiers" getrennt hat, ist es auf Fotos und allen Videos ausnahmslos ein und derselbe Junge gewesen. Nach Auskunft der Piraten soll es sich bei ihm um den Sohn eines AAW-Mitglieds gehandelt haben. Angesichts des Umstandes, dass er ein Kapuzenpulli mit AAW-Logo trägt, dürfte der Verdacht nicht unbegründet sein. Somit kann man, auch wenn die Herkunft der beiden PS2-Titel noch unklar ist, die Pressemeldung wie folgt korrigieren: "Für die Presse hat der Sohn eines AAW-Mitglied drei Videospiele wiederholt in den Müllcontainer geworfen. Zwei waren offenbar anläßlich der Aktion gekauft worden, ein weiteres stammte von der Piratenpartei und war als Anschauungsmaterial gedacht. Im Anschluss wurde von einem Gamer – wenn auch nur scherzhaft – noch ein Gameboy Spiel im Container versenkt." Ob der Gamer seinen Anspruch auf das DFB-Trikot geltend gemacht hat ist nicht bekannt. ")
Schober, HardyKillerspiel2009-10-17
AAW ("Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden")--
SGS ("Stiftung gegen Gewalt an Schulen")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
("Wir gehen nur gegen Killerspiele vor.") "[...] Solche Spiele, die vom amerikanischen Militär entwickelt wurden, um die Gewaltschwelle zu senken"
http://www.heise.de/tp/blogs/6/146353
EreignisEreignis2009-10-17
"Killerspiel"-Sammlung vom AAW (siehe Zitate am gleichen Tag oder Schlagwort "Zweifelbehaftet - Mythos - Containersammlung") Ergebnis: - 1 Spiel (kostenlose Onlineshooter "Open Arena"), Anschauungsmaterial für AAW von Piratenpartei - 1 Spiel (GameBoy Spiel, "Small Soldiers") von Spieler als Scherz hineingeworfen (siehe YouTube) - 2 Spiele noch eingeschweißt bzw mit Preisetikett ("GTA: San Andreas" und "Def Jam for New York City") Herkunft nicht sicher geklärt, Vermutungen über Herkunft Presse (ZDF) Reporter bzw Mitglied vom AAW. Gesamt 4 Spiele abzüglich Scherz, anderer Verwendungszweck und die Orignalverpackten Spiele Echte gesammelte Spiele: NULL
http://www.welt.de/vermischtes/article4872008/Buendnis-will-oeffentlich-Killerspiele-vernichten.html
Schober, HardyGamer2009-10-16
AAW ("Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden")--
SGS ("Stiftung gegen Gewalt an Schulen")--
"Sie haben unsere Aktion nicht verstanden. [...]" Der Intellekt der Spieler sei nicht sehr hoch."
http://www.welt.de/vermischtes/article4872008/Buendnis-will-oeffentlich-Killerspiele-vernichten.html
-Wertend ("")
-Wertend - Spieler ("")
AAWKillerspiel2009-10-13
AAW ("Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Zu der Veranstaltung am Samstag, 17. Oktober 2009 steht auf dem Platz vor der Staatsoper in Stuttgart ein Container bereit. Gesammelt werden Spiele, die das Töten von Menschen simulieren! [...] Bei dieser Aktion, die von 10 Uhr bis 19 Uhr stattfindet, ist eine Lostrommel aufgestellt. Direkt nach dem Einwurf können die Personen ein Los ziehen. Hauptgewinn ist ein Trikot der deutschen Fussball-Nationalmannschaft."
http://www.memo-software.de/aaw/index.php/aktionen/148-familien-gegen-killerspiele
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
SGSKillerspiel2009-10-13
SGS ("Stiftung gegen Gewalt an Schulen")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Bei Ego-Shooter-Spielen lernen die Täter nicht nur Treffsicherheit. Durch die grafische Realitätsnähe, bei der ein bewaffneter Aggressor virtuelle Gegner erschießt, können bereits vorhandene Gewalt- oder Machtfantasien ausgebaut und verstärkt werden."
http://files.homepagemodules.de/b181627/f9t327p330n1.pdf
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Waffentraining ("")
bmfsfjWorld of Warcraft2009-10-02
-MMORPG ("")-
-Videospiel ("")-
"Aus Sicht des Kinder- und Jugendschutzes sind jegliche Angebote mit der Botschaft, Saufen, um zu gewinnen sehr kritisch zu sehen."
http://www.westfaelische-nachrichten.de/journal/computer_und_technik/pcs_und_co./1133873_World_of_Warcraft_unter_Beschuss_Spiel_ermuntert_Jugendliche_zum_Alkoholexzess.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Drogenmissbrauch ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. World of Warcraft2009-10-02
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-MMORPG ("")-
-Videospiel ("")-
"Es verharmlost nicht nur Alkohol, sondern verherrlicht auch Gewalt."
http://www.westfaelische-nachrichten.de/journal/computer_und_technik/pcs_und_co./1133873_World_of_Warcraft_unter_Beschuss_Spiel_ermuntert_Jugendliche_zum_Alkoholexzess.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Drogenmissbrauch ("")
Expertenkreis AmokKillerspiel2009-09-30
Kommission ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Zurückliegende Amoktaten weisen deutliche Parallelen bei der zeitintensiven Beschäftigung der Täter mit gewaltverherrlichenden Computerspielen auf, die im Einzelfall als digitales Schießtraining genutzt werden können. In der Regel handelt es sich um sog. Ego-Shooter (z. B. Counterstrike) [...]."
http://www.baden-wuerttemberg.de/fm7/2028/BERICHT_Expertenkreis_Amok_25-09-09.pdf
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Amok ("")
-Wirkung betreffend - Waffentraining ("")
Weiß, Rudolf, Dr.Killerspiel2009-09-30
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
LMU-Resolution ("")--
Psychologie ("")--
Sichtwechsel-Resolution ("Verabschiedet auf der Tagung des Sichtwechsel e.V. in Berlin am 20. Oktober 2009.")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wenn mehr als 2/3 aller befragten Jungen die Alterskennzeichnung von GTA IV egal ist [...] könnten nur noch Verkaufs- und Werbeverbote sowie Internetsperren weiter helfen."
http://www.mediengewalt.eu/downloads/WEISS_GTA%20IV-Gesamt.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Internetsperren ("")
Freie WählereSport-Turniere/LAN-Parties2009-09-30
FW ("Freie Wähler")--
"Da in diesen Spielen, neben den unübersehbaren möglichen Schäden für die Psyche der jungen Leute, auch eindeutig Gewalt verherrlicht und evtl. sogar provoziert wird, beantragten wir öffentliche LAN-Partys mit Killerspielen, bzw. mit sämtlichen Spielen mit einer Altersfreigabe ab 18-Jahren (fast ausschließlich Gewaltspiele), in Ettlingen zukünftig zu verbieten."
https://k1z07s001.kivbf.de/ekomm/sitzung/ge_sourc.nsf/(IDs)/091203-61075-CS-99998:61075/$File/Anlage%20zu%20TOP%203.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Von eSport-Turnieren/LAN-Parties ("")
Beckstein, GüntherCounterStrike2009-09-23
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Das Spiel Counter-Strike wurde von der US-Army entwickelt, um die Gewaltschwelle bei den Soldaten herabzusetzen. Derartige Spiele gehören nicht nur zensiert, sondern verboten."
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1091232&kat=10
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
EreignisAmoklauf*2009-09-17
"Amoklauf in Ansbach, Mittelfranken, Bayern, Deutschland"
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,649573,00.html
Münchner MerkurKillerspiel2009-09-14
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Die Kameras in der U-Bahn mögen Taschendiebe und Schmierfinken abschrecken, nicht aber hemmungslose Schläger, die sich ihre Anregungen aus Gangster-Rap und Killer-Spielen holen."
http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:pressestimmen-null-toleranz-und-harte-strafen-sind-das-richtige-signal/50009035.html
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Floskel ("")
Offenbacher PostKillerspiel2009-09-14
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Solche Täter denken nicht an die Folgen. Aufgeputscht von Killer-Spielen oder was auch immer sind sie im Rausch."
http://www.op-online.de/nachrichten/politik/toedliche-courage-466389.html
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Floskel ("")
Du Bois, Rainmar, Prof. Dr.CounterStrike2009-09-12
Psychiatrie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Du Bois teilt in seiner Expertise den Amoklauf in zwei Phasen ein. In der ersten Phase habe Tim K. seine Counter-Strike-Erfahrungen in die Realität umgesetzt: Seine Kleidung ähnelte jener der Spielfiguren, und scheinbar emotionslos tötete er die meisten seiner Opfer mit gezielten Kopfschüssen - in dem blutrünstigen Computerspiel wird dies besonders honoriert. [...] Seine spätere Flucht aus der Schule, bei der er einen weiteren Menschen erschießt, sowie der Geiselnahme eines unbeteiligten Autofahrer, den Tim K. mit vorgehaltener Pistole zu einer stundenlangen Irrfahrt zwingt, gleicht dem Gutachten zufolge "dem Handlungsschema aus Far Cry 2". In einer Inhaltsangabe zu dem Spiel heißt es: "Die zahlenmäßige Überlegenheit und Feuerkraft des Gegners kannst du nur durch List, Überrumplung, Täuschung und natürlich brutale Gewalt wettmachen.""
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,648555,00.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Amok ("")
Rech, HeribertKillerspiel2009-09-08
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ich halte es auch vor dem Hintergrund der vorliegenden Erkenntnisse zu dem schrecklichen Amoklauf von Winnenden und Wendlingen am 11. März 2009 für wichtig, dass in Bezug auf die Problematik der Killerspiele ein eindeutiges politisches Signal gesetzt wird. Völlig zu Recht haben weite Teile der Bevölkerung kein Verständnis dafür, dass überhaupt ein Berdarf für solche gewalthaltigen Computerspiele gesehen wird."
http://jaccomat.net/net/jtauss/dl/2009-09-09_Antwortschreiben-von-Rech_BW.pdf
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
FilmFernsehFondsKillerspiel2009-09-02
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Die Förderung soll die Entwicklung qualitativ hochwertiger, pädagogisch und kulturell wertvoller Computerspiele unterstützen. [...] Vorhaben, die nach diesen Richtlinien gefördert werden, müssen einen nach den Kriterien von Qualität und Wirtschaftlichkeit förderungswürdiges Spiel erwarten lassen. Nicht gefördert werden Vorhaben, die ein Computerspiel erwarten lassen, das gegen die Verfassung oder die Gesetze verstößt oder das sittliche oder religiöse Gefühl verletzt oder sexuelle Vorgänge oder Brutalitäten in aufdringlich vergröbernder Form darstellt. Es werden nur Spiele gefördert, die eine Altersfreigabe höchstens bis "ab 16 Jahren" erwarten lassen."
http://www.bayern.de/Anlage10269401/RichtliniefuerdieBayerischeComputerspielfoerderung.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Hersteller ("")
Weigt, SvenKillerspiel2009-08-28
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Herr Weigt ist klar, dass dies eine Veranstaltung für Erwachsene ist und kein Gesetz unseren Gästen das Spielen verbieten kann, aber er sieht keinen Sinn in "Gewaltspielen" und will diese nicht mehr in seiner Gemeinde sehen und somit auch den Familien eine Richtung vorgeben."
Nicht mehr verfügbar.
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Von eSport-Turnieren/LAN-Parties ("")
mysuccessGamer2009-08-10
"Minderjährige mysuccess-Mitglieder verzichten freiwillig auf Gewaltspiele im Internet, am PC oder Laptop in erster Linie Ego-Shooter, First-Person-Shooter (FPS)."
http://www.mysuccess.de/index.php?option=com_content&task=view&id=59&Itemid=101
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
Maas, HeikoKillerspiel2009-08-06
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ich glaube nicht, dass diese Welt Killerspiele oder Paintball-Schwachsinn braucht."
http://paintballcheck.de/?p=937
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
SOS-KinderdörferKillerspiel2009-07-29
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Tatsache ist, dass über Spielekonsolen, am PC oder online Spiele gespielt werden können, die dem Nutzer Gelegenheit geben, virtuelle Gewalt gegenüber realistischen Abbildern von Menschen auszuüben. Diese Spiele enthalten massive und wirklichkeitsnahe Gewaltdarstellungen, die wir als unethisch ablehnen. [...] Wir sind besorgt, dass auch junge User über diese Spiele – getarnt als harmlose Unterhaltung – auf vielfältige Weise mit Gewalt in Kontakt kommen können. Deshalb nehmen wir in besonderer Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen eine kritische und distanzierende Haltung zu den Inhalten von so genannten Shooterspielen beziehungsweise Online- oder PC-Kriegsspielen ein."
http://www.eurogamer.de/articles/thomas-laker-von-sos-kinderdorf-e-v-wir-lehnen-gewaltdarstellungen-ab
Begründung, weshalb keine Angebote für (kostenlose) Werbung auf Gamerseiten angenommen werden
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Gesellschaftlich ("")
Güldner, MatthiasGamer2009-07-26
Grüne ("Bündnis 90/Die Grünen ")--
Politiker ("")--
"Wer Ego-Shooter für Unterhaltung, Facebook für reales Leben, wer Twitter für reale Politik hält, scheint davon auszugehen, dass Gewalt keine Opfer in der Realwelt fordert."
http://debatte.welt.de/kommentare/144723/zur%20unertraeglichen%20leichtigkeit%20des%20internet
-Wertend ("")
-Wertend - Spieler ("")
EreignisEreignis2009-07-25
Demonstration von Gamern in Berlin
http://www.cynamite.de/ps2/news/more/wir_sind_gamer_demonstration_fuer_spielkultur/19254/wir_sind_gamer_demonstration_fuer_spielkultur.html
EreignisEreignis2009-07-25
Demonstration von Gamern in Karlsruhe (2)
http://www.cynamite.de/ps2/news/more/wir_sind_gamer_demonstration_fuer_spielkultur/19254/wir_sind_gamer_demonstration_fuer_spielkultur.html
EreignisEreignis2009-07-25
Demonstration von Gamern in Köln
http://www.cynamite.de/ps2/news/more/wir_sind_gamer_demonstration_fuer_spielkultur/19254/wir_sind_gamer_demonstration_fuer_spielkultur.html
Rohleder, BernhardKillerspiel2009-07-23
BITKOM ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Der Großteil der Online-Gamer hat mit Actionspielen nichts am Hut."
http://www.n-tv.de/technik/Was-Spieler-wollen-article431636.html
-Politisch ("")
-Politisch - Distanzierung ("")
Sonderausschuss AmokKillerspiel2009-07-22
Kommission ("")--
Sonderausschuss Amok ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Man muss nicht im Schützenverein und auf dem Schießplatz sein, sondern man kann an Computerspielen sowohl die Treffsicherheit üben."
http://www.landtag-bw.de/Gremien/Sonderausschuss_Jugendgewalt/Oeffentliche_Anhoerung_22-07-2009.pdf
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Waffentraining ("")
EreignisEreignis2009-07-07
ePetition gegen Verbot von "Killerspielen" "Petition: Straftaten gegen die öffentliche Ordnung - Gegen ein Verbot von Action-Computerspielen (73002)" Mitzeichner: 73002
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=sign;petition=4958;limit=100;sort=pet_sign_nr;dir=down;start=73000
EreignisEreignis2009-07-03
Verbot der convention-X-treme (Lan-Party in Karlsdorf-Neuthard, Baden-Württemberg)
http://www.heise.de/ct/meldung/LAN-Party-wegen-Killerspielen-abgesagt-189278.html
Weigt, SveneSport-Turniere/LAN-Parties2009-07-03
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
"Auch unser Innenminister und der Städte- und Gemeindetag sprechen sich gegen solche Veranstaltungen aus."
http://www.golem.de/0907/68161.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Von eSport-Turnieren/LAN-Parties ("")
Fromm, RainerKillerspiel2009-07-02
Journalist ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ich denke dass es wichtig ist, auch über Verbote von gewaltverherrlichenden und kriegsverherrlichenden Titeln nachzudenken. Ich beobachte seit Jahren, dass die Computerindustrie versucht, die deutsche Jugendschutzgesetzgebung zu unterlaufen, was für eine wehrhafte Demokratie nicht hinnehmbar ist. Hier gibt es nach meiner Einschätzung einige Titel, die gegen deutsche Gesetze verstoßen, und die ein Verbot legitimieren würden."
http://www.gamers-against-rejection.de/index.php?option=com_content&view=article&id=7116:killerspiele-interview-mit-dr-rainer-fromm&catid=66:killerspiele-aktuelles-zum-thema&Itemid=17
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Lebendige GemeindeKillerspiel2009-07-01
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Heinz Veigel, Lehrer aus Altensteig, berichtete von einer "Killerspiele-Vernichtungsbox", die er in seinem Klassenzimmer aufgestellt habe und die große Resonanz fände."
http://www.lg-online.de/archiv/juli2009.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
Wellenreuther, IngoeSport-Turniere/LAN-Parties2009-06-25
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
"Ich halte solche "Spiele" wie "Counter-Strike" für stil- und geschmacklos sowie mit meinem Werteverständnis und moralischem Empfinden für unvereinbar und habe mich [...] deshalb dafür eingesetzt, dass die Stadt Karlsruhe einer öffentlichen Darstellung derartiger Computerspiele, bei denen es darum geht, Menschen virtuell zu töten, keine Plattform in öffentlichen Einrichtungen bieten sollte."
http://www.abgeordnetenwatch.de/ingo_wellenreuther-650-5880--f191659.html#q191659
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Von eSport-Turnieren/LAN-Parties ("")
Strobl, ThomasKillerspiel2009-06-18
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wir prüfen das (Internetsperren) ernsthaft...wir gehen nach Winnenden nicht zur Tagesordnung über. Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein."
http://www.presseportal.de/pm/66749/1425454/koelner_stadt_anzeiger
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Internetsperren ("")
FocusCounterStrike2009-06-15
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wie ihr Idol spielte sie am Computer stundenlang "Counterstrike" (CS). In dem Ballerspiel schlüpfte Tanja O. in die Rolle des siegreichen Kämpfers. Am PC vergaß sie die Probleme mit ihren Klassenkameraden oder ihren strenggläubigen Eltern. Da war sie nicht mehr die Außenseiterin aus der 10b, sondern ein geachteter Krieger, der mit einem Maschinengewehr seine Gegner ausschaltete. In ihrer wirren Fantasie "trainierte" sie für den Ernstfall. Dazu passte auch ihr virtuelles Kampfpseudonym: "Tim K.""
http://www.focus.de/politik/deutschland/exklusiv-lehrer-schlachten_aid_407838.html
"Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat ein inzwischen erfolgtes jugendpsychiatrisches Gutachten keine Anhaltspunkte für eine verminderte Schuldfähigkeit ergeben. Auch gebe es keine Anhaltspunkte für einen ausgedehnten Gebrauch von Computerspielen der Jugendlichen." (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/panorama/323/483765/text/)
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Unstimmigkeit ("")
Strobl, ThomasKillerspiel2009-06-10
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden."
http://www.abgeordnetenwatch.de/thomas_strobl-650-5740--f193477.html#q193477
Spätere Klarstellung: "Ich habe nie eine Netzsperre für "Killerspiele" gefordert. [...] Ich bin nur dafür, ergebnisoffen und nach allen Richtungen Möglichkeiten zu prüfen, wie so schreckliche Ereignisse künftig verhindert werden können." (Quelle: http://www.gameswelt.de/articles/specials/5816-Interview_mit_Thomas_Strobl/21357.html)
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Internetsperren ("")
Wiefelspütz, DieterKillerspiel2009-06-06
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Aber unabhängig von den Wahlen: Das Verbot kommt."
http://www.ksta.de/html/artikel/1244117760784.shtml
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Mayer, GiselaKillerspiel2009-06-06
AAW ("Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden")--
SGS ("Stiftung gegen Gewalt an Schulen")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Das ist eine richtige und überfällige Reaktion. Sie wird die Prävention von Gewalttaten erleichtern."
http://www.ksta.de/html/artikel/1244117760784.shtml
Zum Plan einer Verbotsausweitung.
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
InnenministerkonferenzKillerspiel2009-06-05
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Die IMK sieht es vor dem Hintergrund der neuerlichen Amoktat als erforderlich an, für Spiele, bei denen ein wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung die virtuelle Ausübung von wirklichkeitsnah dargestellten Tötungshandlungen oder anderen grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen ist (Killerspiele), ein ausdrückliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot so schnell wie möglich umzusetzen."
http://www.asp.sachsen-anhalt.de/presseapp/data/mi/2009/139_2009_8d3203aae068d6fad5772205554041b4.htm
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Hövelmann, HolgerKillerspiel2009-06-05
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Die Forderung gehört wieder auf die politische Tagesordnung. Töten ist kein Kinderspiel – das ist eine Frage der Wertevermittlung, aber auch der staatlichen Verantwortung. Die bisherigen Schritte zur freiwilligen Selbstkontrolle der Unterhaltungsindustrie reichen nicht aus."
http://www.asp.sachsen-anhalt.de/presseapp/data/mi/2009/139_2009_8d3203aae068d6fad5772205554041b4.htm
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
EreignisEreignis2009-06-05
Demonstration von Gamern in Karlsruhe
http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Gamer-Demo-E-Sport-ist-kein-Mord;art6066,213922
GrüneKillerspiel2009-06-05
Grüne ("Bündnis 90/Die Grünen ")--
Partei ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wir lehnen gewaltverherrlichende Spiele ab, da sie als Freizeitprogramm für Kinder und Jugendliche nicht geeignet sind und haben deshalb 2003 auch den Jugendmedienschutz in Deutschland grundlegend reformiert. [...] In Zeiten des Internets, wo pauschale Verbote von Spielen ohnehin nur schwer umsetzbar sind, setzen wir auf die konsequente Vermittlung von Medienkompetenz in allen Bildungsbereichen. Wir wollen gute Spiele fördern, um die gewaltverherrlichenden zu verdrängen."
http://www.zottel.de/2009/06/05/grune-gegen-das-verbot-von-killerspielen/
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verdrängung ("")
Schünemann, UweKillerspiel2009-06-05
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Durch Killerspiele sinkt die Hemmschwelle zur Gewalt. Amokläufer haben sich vor ihren Taten immer wieder mit solchen Spielen beschäftigt."
http://www.welt.de/politik/article3866764/Innenminister-wollen-die-Killerspiele-verbieten.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Amok ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2009-06-01
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wir sollten Spiele, in denen exzessive Gewalt ausgeübt werden kann, weit häufiger indizieren. Das heißt, es kann zwar an Erwachsene verkauft werden, aber nur unter dem Ladentisch, denn mit einer Indizierung darf es nicht beworben werden. Und auch der Suchtfaktor eines Spiels sollte eine Rolle spielen. Ein Spiel wie "World of Warcraft" sollte erst ab 18 Jahren freigegeben sein. Aber für mich ist das Entscheidende, dass wir Ganztagsschulen brauchen, die nachmittags einem Motto verpflichtet sind: Lust auf Leben wecken durch Sport, Musik, Theater. All das, was Kinder ins Leben reinführt."
http://www.emma.de/amok_recht_auf_wahrheit_2009_3.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Offener Verkauf/Werbung ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2009-06-01
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Es ist ja auch bekannt, dass das US-Militär seine Soldaten mit riesigen Schieß-Kino-Anlagen vorbereitet, die wie ein Killerspiel funktionieren. Und der Nachweis ist geführt, dass sich tatsächlich die Tötungsbereitschaft der Soldaten dadurch erhöht."
http://www.emma.de/amok_recht_auf_wahrheit_2009_3.html
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2009-06-01
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"In den USA gibt es durchaus Texte, die sich kritisch damit beschäftigen. Denn diese Computerspiele sind oft regelrecht frauenhasserisch. In der alten GTA-Serie zum Beispiel werden Prostituierte mit Kettensägen hingeschlachtet. Auch in anderen Spielen findet man die Aufgabe, Frauen in die Rolle von dienenden Opfern zu bringen. In den meisten Spielen ist die Macho-Dominanz erdrückend."
http://www.emma.de/amok_recht_auf_wahrheit_2009_3.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Frauenfeindlichkeit ("")
Wellenreuther, IngoeSport-Turniere/LAN-Parties2009-05-26
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
"Eine Veranstaltung, bei der ‘Killerspiele’ den Schwerpunkt bilden, hat in einer städtischen Halle nichts zu suchen. [...] Solche Spiele sind mit dem Werteverständnis der CDU nicht vereinbar. Die Absage ist deshalb die einzig mögliche und richtige Konsequenz."
http://www.golem.de/0905/67361-2.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Von eSport-Turnieren/LAN-Parties ("")
SWR3Killerspiel2009-05-26
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Die US-Armee setzt seit 15 Jahren Ego-Shooter-Spiele wie CounterStrike ein um den GIs die menschliche Tötungshemmung abzutrainieren. Bei jedem unserer Schulhofamokläufer [...] haben wir gefunden, dass diese jungen Leute sich mit solchen Spielen beschäftigen."
http://www.swr3.de/mpg/themen/topthemen/20090526/276866.6444m.mp3
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Nutzung durch Amokläufer ("Es wird nicht selten geschrieben, dass die Nutzung von "Killerspielen" zu realer Gewalt führen würden. Manche, wie z.B. der Kriminologe Christian Pfeiffer oder der Politiker Roland Näf, behaupten sogar, dass "Killerspiele" eine notwendige Voraussetzung für Amokläufe seien bzw. ohne sie nicht stattfinden würden. So passt es auch ins Bild, dass die Kriminologin Britta Bannenberg sagt, dass jeder Amokläufer solche Spiele genutzt habe. Anders als behauptet haben in den USA nur 12 % der jugendlichen männlichen Amokläufer an Schulen Interesse an Actionspielen gehabt (wobei von den 37 bis zum Jahr 2000 erfassten Amokläufen 9 vor der Veröffentlichung des ersten "klassischen" Ego-Shooter "Wolfenstein 3D" bzw. 3 vor dem ersten nach meinem Wissen als "highly aggressive" bezeichneten Spiel "Zaxxon" stattfanden.) . In Deutschland hatten zusammen mit dem jüngsten School-Shooting in Ansbach nur 50 % der Täter große Teile ihrer Freizeit mit solchen Spielen vebracht. Die Behauptung, dass jeder Amokläufer derartige Spiele genutzt habe, ist also falsch. Selbst der Täter des bisher blutigsten Amoklaufs an einer amerikanischen Schule hat keine "Killerspiele" genutzt. Es spielte nicht jeder und auch nicht die Mehrheit der Amokläufer "Killerspiele". Angesichts des Umstandes, dass diese Spiele bei Jugendlichen sehr verbreitet sind und zu der normalen Freizeitgestaltung vieler junger Männer gehören, müsste man sogar die Frage stellen, ob Amokläufer "Killerspiele" nicht weniger stark nutzen, als es in ihrer Altersgruppe üblich ist. Damit stellt sich natürlich auch die Aussage, dass ohne "Killerspiele" keine Amokläufe stattfinden würden, als falsch heraus: Die Nutzung von Videospielen ist keine notwendige Voraussetzung von Amokläufen. Auch sollte man das Phänomen der Amokläufe nicht nur bei Jugendlichen betrachten. Bei Amokläufen handelt es sich um kein Phänomen der Neuzeit, derartige Taten gibt es seit mehr als 400 Jahren. Mit einem Durchschnittsalter von 34,8 Jahren (nach anderen Quellen überwiegen die Täter mit einem Alter zwischen 30 – 40 Jahren.) kann auch nicht von einem Phänomen unter Jugendlichen gesprochen werden. Über Massaker an Schulen wird lediglich mehr berichtet. In den USA wurde die Öffentlichkeit bereits in den 70ern auf Amokläufe aufmerksam, als Postangestellte reihenweise Kollegen erschossen. Deshalb heißt "Amoklaufen" in den USA auch "going postal". ")
Luczak-Schwarz, GabrieleeSport-Turniere/LAN-Parties2009-05-26
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
"Wir freuen uns, dass dieses von uns geforderte Ergebnis in Gesprächen zwischen Stadtverwaltung und Veranstalter doch noch erreicht werden konnte. [...] Zudem wird sich die CDU weiter dafür einsetzen, dass die rechtlichen Grundlagen für ein Verbot von Killerspielen und Veranstaltungen, bei denen solche Spiele angeboten werden, geschaffen werden."
http://www.golem.de/0905/67361-2.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Von eSport-Turnieren/LAN-Parties ("")
EreignisEreignis2009-05-26
Karlsruhe untersagt IFNG (Intel Friday Night Game, Lan-Party)
http://www.pcgameshardware.de/aid,685350/Karlsruhe-Intel-Friday-Night-Game-nun-endgueltig-abgesagt/Spiele/News/
EreignisEreignis2009-05-26
Marktkauf ohne "Killerspiele"
http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=1403
Lichtenthal, Albert, Dr.Videospiele2009-05-18
Neurowissenschaften ("")--
Wissenschaftler ("")--
"Wenn Sie z.B. über die Straße gehen und ein Auto macht eine Vollbremsung – unmittelbar vor Ihnen und hätte Sie fast überfahren. So stark ist die Belastung, die hier die Leute haben. [...] Das ist eine Art Körperverletzung, weil das Adrenalin, dass da freigesetzt wird, das schädigt unseren Körper in vielen Bereichen. [...] Es ist fast egal letztendlich, ob man solche Spiele spielt (FIFA) oder solche, die eher brutal sind. Das Adrenalin entscheidet darüber, wie hoch die Belastung in der Situation ist."
RTL
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Herzkreislauferkrankungen ("")
Leselust in BadeneSport-Turniere/LAN-Parties2009-05-15
"Sehr geehrter Herr Fenrich, prüfen Sie alle Möglichkeiten, die Computerspieleparty in Ihrer Stadt abzusagen. Sie tragen die Verantwortung für die jungen Bürger in Karlsruhe. [...] Haben Sie schon mal in die leeren Gesichter von Kindern geschaut, die zuvor sinnlos im Fernsehen gezappt oder Computerspiele bedient haben? Wir empfehlen die Ausstellung "Ein entzaubertes Kinderzimmer". Wolfram Hahn portraitiert Kinder mit verstörtem Gesichtsausdruck nach hemmungslosem Medienkonsum."
http://www.leselust-in-baden.de/tl_files/Leselust_in_Baden/Dokumente/Offener-Brief-Leselust.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Von eSport-Turnieren/LAN-Parties ("")
Fenrich, HeinzeSport-Turniere/LAN-Parties2009-05-15
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
"Aber wer solche Spiele für Jugend gefährdend hält – und dafür gibt es sicherlich ernst zu nehmende Gründe -, der muss entsprechende rechtliche Grundlagen schaffen und kann nicht von den Kommunen verlangen, juristisch für unbedenklich erklärte Spiele und deren Spieler willkürlich in die Illegalität zu verdrängen. Bereits am 07. Mai habe ich daher schriftlich an den baden-württembergischen Innenminister Heribert Rech appelliert, "dringend die notwendigen Verfahrensschritte voran zu bringen, damit wir als Kommunen zeitnah verbindliche, rechtlich abgesicherte Maßnahmen zur Verfügung haben.""
http://www.bvrk.de/archiv/tag/karlsruhe/
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Von eSport-Turnieren/LAN-Parties ("")
EreignisAmoklauf*2009-05-13
"Amoklauf in Sankt Augustin, Köln, Nordrhein-Westfalen, Deutschland "
http://www.welt.de/vermischtes/article3725195/Ich-will-meine-Mitschueler-weinen-sehen.html
GrüneeSport-Turniere/LAN-Parties2009-05-12
Grüne ("Bündnis 90/Die Grünen ")--
Partei ("")--
"Wenn es nach uns ginge, hätte Karlsruhe dem Intel Friday Night Game in der jetzt geplanten Form frühzeitig einen Riegel vorgeschoben, indem die KMK für diese Veranstaltung keine Halle zur Verfügung gestellt hätte. Das allein hätte aber das Problem nicht gelöst. [...] Jeder kann sich diese Spiele heute zu Hause auf den Computer laden, ganz ohne dass die Öffentlichkeit etwas davon mit bekommt."
http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Gruene-fordern-klares-Signal-gegen-Computer-Killerspiele;art6066,199419
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Von eSport-Turnieren/LAN-Parties ("")
GrüneeSport-Turniere/LAN-Parties2009-05-12
Grüne ("Bündnis 90/Die Grünen ")--
Partei ("")--
"Wir haben große Bedenken gegen diese Art von Freizeitbeschäftigung. Spiele wie Counter Strike verherrlichen Gewalt und verletzen die Würde der Menschen. Sie können bei exzessivem Gebrauch abstumpfen und bergen dann ein enormes Gefahrenpotential. Als Grüne fordern wir, dass die Stadt hier eindeutig Stellung bezieht."
http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Gruene-fordern-klares-Signal-gegen-Computer-Killerspiele;art6066,199419
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Von eSport-Turnieren/LAN-Parties ("")
TagesspiegelKillerspiel2009-05-11
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Und wem beim Killerspiel am PC der Kick fehlt, der greift irgendwann in den heimischen Waffenschrank und stapft zur Tür hinaus."
http://www.tagesspiegel.de/kultur/buehne/Oper-Samson-et-Dalila;art19533,2794723
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Floskel ("")
Maly, Ulrich, Dr.eSport-Turniere/LAN-Parties2009-05-11
Politiker ("")--
Sozialwissenschaften ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wirtschaftswissenschaften ("")--
Wissenschaftler ("")--
"Rein formal hat die Stadt Nürnberg kein Verbot für die Intel Friday Night Game ausgesprochen. Sie hat allerdings die Meistersingerhalle als kommunale Einrichtung nicht als Ort für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Diese Entscheidung war aus der zeitlichen Nähe zu den schrecklichen Ereignissen in Winnenden am 11.03.2009 begründet. [...] Uns ist bewusst, dass durch die Verhinderung der Intel Friday Night Game in Nürnberg kein potenzieller Gewalttäter oder Amokläufer von seinem möglichen Tun abgehalten wird. Gleichwohl ist es notwendig, nicht stillschweigend gesellschaftliche Entwicklungen wie etwa Gewaltspiele zur Kenntnis zu nehmen, sondern dazu auch - in der jeweiligen Situation - Stellung zu beziehen. Wir haben es gerade vor dem Hintergrund von Winnenden für unangemessen gehalten, einfach zur Tagesordnung überzugehen. Auch unterstellt, dass wahrscheinlich die allermeisten Teilnehmer am Intel Friday Night Game mit ihren Spielen bewusst umgehen, muss dies nicht für jeden der erwarteten (jungen) Zuschauer gelten. Veranstaltungen wie Intel Friday Night Game mögen sich an eine ganz spezifische Community richten. Sie tragen aber auch dazu bei, "Killerspiele" hoffähig zu machen."
http://www.readmore.de/index.php?cont=news&id=5220
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Von eSport-Turnieren/LAN-Parties ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
Osthessen-NewsKillerspiel2009-05-10
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Jugend ist mehr als Komasaufen und Killerspiele."
http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1165940
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Floskel ("")
Weiß, Rudolf, Dr.Gamer2009-05-05
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
LMU-Resolution ("")--
Psychologie ("")--
Sichtwechsel-Resolution ("Verabschiedet auf der Tagung des Sichtwechsel e.V. in Berlin am 20. Oktober 2009.")--
Wissenschaftler ("")--
"Die gesellschaftliche Ächtung von Horror-/Gewaltfilmen und von Gewalt-/Killerspielen beginne bei den Politikern, die die Herstellung und den Vertrieb dieses Genres gesetzlich einschränken könnten, und ginge bis zur jugendlichen Freundin, die ihren Freund vor die Wahl stellen sollte, sich mit ihr anstatt mit bluttriefenden Computerspielen zu beschäftigen."
Quelle nicht mehr verfügbar.
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spieler ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
Haderthauer, Christineusk2009-04-29
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
"Das verfehlt seinen Zweck, Eltern sollten sich darauf nicht verlassen. Hier wurde der Bock zum Gärtner gemacht. Die freiwillige Selbstkontrolle wird von der Medienwirtschaft bezahlt und besetzt."
http://www.gulli.com/news/computerspiele-csu-schie-t-2009-04-30/
BIU dazu: "Wenn die für den Jugendschutz in Bayern verantwortliche Staatsministerin Haderthauer in den Medien behauptet, die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle würde am Staat vorbei Alterskennzeichnungen vergeben, dann hat Sie das System des Jugendschutzgesetzes leider nicht verstanden. Die Alterskennzeichen im Spielebereich stellen staatliche Verwaltungsakte des Landes Nordrhein-Westfalens dar, welches durch seine ständigen Vertreter in jeder Prüfsitzung den Vorsitz inne hat. Nordrhein-Westfalen hat die Federführung bei den Obersten Landesjugendbehörden der Länder für die Alterskennzeichnung von Computer- und Videospielen. Frau Haderthauer sollte dies als für den Jugendschutz zuständige Ministerin wissen."
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Reform der USK ("")
Aiwanger, HubertKillerspiel2009-04-28
FW ("Freie Wähler")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Es ist ein Ablenkungsmanöver, wenn derzeit wie blind neue und immer neue Gesetzesvorschläge zur Verschärfung des Waffenrechts in die politische Arena geworfen werden. Wir müssen vielmehr das Bewusstsein für die Problematik sensibilisieren, die hinter Amokläufen steckt, nämlich eine zunehmende Verrohung von Jugendlichen durch "krankmachende" Computerspiele."
http://www.fw-weiden.de/index.php?id=2
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Amok ("")
Rech, HeribertKillerspiel2009-04-26
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Beim Medienangebot ist der Staat gefordert - und da müssen wir mit Verboten ganz klare Kante zeigen."
http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=4773312/1cpfduf/index.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Besser, Lutz-UlrichKillerspiel2009-04-24
Psychiatrie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Offensichtlich sei nach wie vor nicht klar, dass wir vor allem durch die Ballerspiele am Computer "inzwischen von einem Heer gut trainierter jugendlicher Scharfschützen umgeben sind". Das jüngste Massaker in Winnenden habe dies belegt."
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Artikel,-Gewalt-in-den-Medien-_arid,1570518_regid,2_puid,2_pageid,4290.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Waffentraining ("")
EreignisEreignis2009-04-23
Nürnberg untersagt IFNG (Intel Friday Night Game, Lan-Party)
http://www.golem.de/0904/66694.html
EreignisEreignis2009-04-22
Petition fordert Verbot von "Killerspielen"
http://www.memo-software.de/aaw/index.php/aktionen/40-unterschriftenaktion
(Link nicht mehr vorhanden.) Man beachte die Mitzeichner (73002) der ePetition gegen ein Verbot am 07/07/2009
Pfeiffer, RegineWorld of Warcraft2009-04-21
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-MMORPG ("")-
-Videospiel ("")-
"Als das Spiel vor vier Jahren erschien, sahen die USK Beurteiler offensichtlich nicht mehr als "Monsterkloppe" und gaben es "ab 12" frei, und wer nicht gemerkt hat, dass man in dem Spiel keineswegs nur gegen Fabelwesen kämpft, kennt wohl nur die frühen Varianten. Aber auch schon 2005 hätte die USK vielleicht genauer hinschauen sollen: denn auch damals fand sich schon Gewalt gegen Menschen, nicht etwa nur gegen menschenähnliche Wesen, was nach USK-Regeln "gelegentlich" in Spielen ab 16 (!) erlaubt wäre."
http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/wowspionin.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Kinder/Jugendliche ("")
EreignisEreignis2009-04-08
ePetition fordert Verbot von "Killerspielen" "Petition: Jugendschutz - Verbot von Killerspielen (258)" (Mitzeichner: 258)
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=sign;petition=3405;limit=100;sort=pet_sign_nr;dir=down;start=200
Man beachte die Mitzeichner (73002) der ePetition gegen ein Verbot am 07/07/2009
Schober, HardyKillerspiel2009-04-08
AAW ("Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden")--
SGS ("Stiftung gegen Gewalt an Schulen")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Erstens ein Verbot von Killerspielen für Jugendliche unter 18 Jahren, zweitens eine Änderung des Waffengesetzes."
http://www.stern.de/panorama/aktionsbuendnis-von-winnenden-wir-hoffen-auf-horst-koehler-660380.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Kinder/Jugendliche ("")
EreignisEreignis2009-04-07
Deutsche Bahn stoppt Werbung von "Killerspielen"
http://www.ad-hoc-news.de/bahn-stoppt-werbung-fuer-killerspiele-in-zuegen--/de/Politik/20172580
Spitzer, Manfred, Prof. Dr.Killerspiel2009-04-03
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Psychiatrie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Bildschirmmedien machen dumm, dick und gewalttätig."
http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?pageid=53
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Fettleibigkeit ("")
-Wirkung betreffend - Gewaltbereitschaft ("")
-Wirkung betreffend - Konzentrationsfähigkeit ("")
Neumann, BerndKillerspiel2009-04-02
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Von mir aus bräuchte es keine Killerspiele zu geben."
http://www.sol.de/news/computer/hightech-branche/Freizeit-Kriminalitaet-Schulen-Kulturstaatsminister-fuer-gewaltfreie-Computerspiele;art4117,2929171
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
Herrmann, JoachimKillerspiel2009-03-31
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ich fordere die Computerspielbranche auf, den schönen Worten endlich Taten folgen zu lassen und auf Herstellung und Vertrieb von Killerspielen in Deutschland freiwillig zu verzichten. Killerspiele gehören bislang zu den intensiv beworbenen Hauptumsatzträgern der Branche. Mit derartiger Tötungstrainingssoftware, die zum Beispiel von der US-Army zur Vorbereitung von Soldaten auf Kampfeinsätze verwendet wird, dürfen in Deutschland keine Geschäfte mehr gemacht werden."
http://www.innenministerium.bayern.de/presse/archiv/2009/127.php
-Politisch ("")
-Politisch - Appell ("")
-Politisch - Appell - An Hersteller ("")
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
Herrmann, JoachimKillerspiel2009-03-31
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Damit sind derartige Spiele eine der Ursachen für die erschreckende Jugendgewalt und auch für Amokläufe, in den Szenen aus Killerspielen in die Realität übertragen werden."
http://www.innenministerium.bayern.de/presse/archiv/2009/127.php
Anders, als suggeriert, gibt es Amokläufe nicht erst seit dem Aufkommen von gewaltdarstellenden Videospielen.
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Amok ("")
Herrmann, JoachimKillerspiel2009-03-31
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Killerspiele widersprechen dem Wertekonsens unserer auf einem friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geächtet. In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage stellt."
http://www.innenministerium.bayern.de/presse/archiv/2009/127.php
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
-Wertend - Spiele - Gesellschaftlich ("")
Künast, RenateKillerspiel2009-03-30
Grüne ("Bündnis 90/Die Grünen ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Man muss das auf eine ganz andere Art und Weise ächten, nämlich indem man darüber diskutiert. [...] Es ist eine Frage der Kompetenz, der Auseinandersetzung, und der Möglichkeit anderes zu erleben."
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-03/13502662-schaeuble-virtuelle-welt-baut-hemmschwellen-ab-kuenast-killerspiele-durch-diskussionen-aechten-007.htm
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
Hänsel, RenateKillerspiel2009-03-30
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"In den 90er Jahren sind die Tötungssimulatoren, die zur Nahkampfausbildung bei der US-Armee und der Polizei verwendet wurden, vom Pentagon zur allgemeinen privaten Verwendung auf dem Markt freigegeben worden. In der Folge boomte die Computerspielindustrie, die von Anfang an eng mit dem Pentagon zusammengearbeitet hatte. Die sogenannten Killerspiele richteten seither unter Kindern und Jugendlichen grosses Unheil an. Diese elektronischen Trainingsprogramme der US-Armee zur Tötung von Menschen müssen zurück in die US-Kasernen, wo sie hergekommen sind."
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2009/nr13-vom-3032009/die-killerspiele-der-us-armee-an-ihren-ursprung-zurueckweisen/
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Entwicklung durch US-Militär ("Weder wurden Ego-Shooter vom Militär erfunden noch "Counter-Strike" von der US-Army entwickelt. Letzteres entstand als die Studenten Minh Le und Jess Cliffe das von Valve entwickelte "Half-Life" modifizierten. Der erste Ego-Shooter "Maze War" wurde von dem Studenten Steve Colley auf einem Rechner des Ames Research Center der NASA geschrieben. Dennoch sind vom US-Militär mit "Americas Army" und "Full Spectrum Warrior" zwei Ego-Shooter hergestellt worden. Ersteres um potentielle Rekruten für das Militär zu begeistern, letzteres um Soldaten in Gruppentaktiken zu trainieren. Dazu wurde es aber nicht genutzt, da es sich als nicht realistisch genug heraustellte. Abgesehen davon werden viele Videospiele bei der Entwicklung, wie Hollywood-Filme auch, von dem US-Militär unterstützt. ")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
Hänsel, Rudolf, Dr.Killerspiel2009-03-30
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Psychologie ("")--
Sichtwechsel-Resolution ("Verabschiedet auf der Tagung des Sichtwechsel e.V. in Berlin am 20. Oktober 2009.")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"In einer Analyse von 30 Schulmassakern seit 1995 kommt der Medienpsychologe Rudolf Weiss zum Ergebnis, dass fast in allen Fällen exzessiver Gewaltmedienkonsum eine herausragende Rolle spielte. Auch in den drei Fällen, wo eine psychotische Störung nachgewiesenermassen vorlag, spielten Gewaltspiele die die Tat auslösende Rolle. All dies lässt nur einen Schluss zu, den der gesunde Menschenverstand schon lange gebietet: Die elektronischen Trainingsprogramme zur Tötung von Menschen müssen vom Markt genommen und von der Gesellschaft geächtet werden."
http://www.vgmg.ch/artikel_presse/Jugend_auf_konstruktivem_Weg.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Amok ("")
Hänsel, RenateKillerspiel2009-03-30
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"In einer Analyse von 30 Schulmassakern seit 1995 kommt der Medienpsychologe Rudolf Weiss zum Ergebnis, dass fast in allen Fällen exzessiver Gewaltmedienkonsum eine herausragende Rolle spielte. Auch in den drei Fällen, wo eine psychotische Störung nachgewiesenermassen vorlag, spielten Gewaltspiele die die Tat auslösende Rolle. All dies lässt nur einen Schluss zu, den der gesunde Menschenverstand schon lange gebietet: Die elektronischen Trainingsprogramme zur Tötung von Menschen müssen vom Markt genommen und von der Gesellschaft geächtet werden."
http://www.vgmg.ch/artikel_presse/Jugend_auf_konstruktivem_Weg.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Amok ("")
Hänsel, Rudolf, Dr.Killerspiel2009-03-30
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Psychologie ("")--
Sichtwechsel-Resolution ("Verabschiedet auf der Tagung des Sichtwechsel e.V. in Berlin am 20. Oktober 2009.")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"In den 90er Jahren sind die Tötungssimulatoren, die zur Nahkampfausbildung bei der US-Armee und der Polizei verwendet wurden, vom Pentagon zur allgemeinen privaten Verwendung auf dem Markt freigegeben worden. In der Folge boomte die Computerspielindustrie, die von Anfang an eng mit dem Pentagon zusammengearbeitet hatte. Die sogenannten Killerspiele richteten seither unter Kindern und Jugendlichen grosses Unheil an. Diese elektronischen Trainingsprogramme der US-Armee zur Tötung von Menschen müssen zurück in die US-Kasernen, wo sie hergekommen sind."
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2009/nr13-vom-3032009/die-killerspiele-der-us-armee-an-ihren-ursprung-zurueckweisen/
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Entwicklung durch US-Militär ("Weder wurden Ego-Shooter vom Militär erfunden noch "Counter-Strike" von der US-Army entwickelt. Letzteres entstand als die Studenten Minh Le und Jess Cliffe das von Valve entwickelte "Half-Life" modifizierten. Der erste Ego-Shooter "Maze War" wurde von dem Studenten Steve Colley auf einem Rechner des Ames Research Center der NASA geschrieben. Dennoch sind vom US-Militär mit "Americas Army" und "Full Spectrum Warrior" zwei Ego-Shooter hergestellt worden. Ersteres um potentielle Rekruten für das Militär zu begeistern, letzteres um Soldaten in Gruppentaktiken zu trainieren. Dazu wurde es aber nicht genutzt, da es sich als nicht realistisch genug heraustellte. Abgesehen davon werden viele Videospiele bei der Entwicklung, wie Hollywood-Filme auch, von dem US-Militär unterstützt. ")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
Lindlau, DagobertKillerspiel2009-03-27
Journalist ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Genau das, was wir den Jugendlichen zumuten, wird in Amerika verwendet um die Tötungshemmung bei Soldaten [...] herunterzusetzen. D.h. dass wir das immer noch zulassen, obwohl also selbst Leute aus dem Pentagon sagen: "Seid ihr wahnsinnig geworden das zu machen?" [...] Das ist erwiesen, dass ist etwas, worüber wir nicht spekulieren müssen. Die Amerikaner haben festgestellt, dass ihre Soldaten in bewaffneten Nahkampfsituationen zu 80 % eine Hemmung haben den anderen niederzuschießen. Nach der Schulung, mit solchen Dingen, die wir unseren Kindern zumuten, sinkt das auf 20 %."
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
mysuccessGamer2009-03-26
"Wir als Schüler-Community haben [...] eine große Verantwortung. Um dieser gerecht zu werden, muss sich bei uns jedes neue Mitglied einem Verhaltenskodex unterwerfen, der den vollkommenen Verzicht von Killerspielen beinhaltet."
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-03/13470539-listpr-schueler-verzichten-auf-killerspiele-015.htm
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spieler ("")
Lang, LangKillerspiel2009-03-24
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ich will bei mir selbst ansetzen und ein gutes Beispiel geben. [...] Der Amoklauf hat mich derart geschockt, dass ich nicht zur Tagesordnung übergehen möchte. [...] Diese Gedankenlosigkeit können wir uns nach diesem Amoklauf nicht mehr leisten."
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/art1117,2758193
Begründung, warum er nach dem Amoklauf von Winnenden keine "Killerspiele" mehr nutzt.
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
Huber, Günter, Prof. Dr.Killerspiel2009-03-24
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Unsere Studie zeigte, dass der Konsum von Mediengewalt mit zwölf Jahren die spätere Gewalttätigkeit mit 14 Jahren stärker als andere Risikofaktoren wie Familiensituation, Schulklima, Gewalt in der Gruppe von Gleichaltrigen oder persönliche Merkmale beeinflusst."
http://reporter.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,7540234,00.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Gewaltbereitschaft ("")
EreignisEreignis2009-03-23
Stuttgart untersagt IFNG (Intel Friday Night Game, Lan-Party)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Stuttgart-untersagt-Computerspiele-Wettbewerb-208702.html
Schuster, WolfgangeSport-Turniere/LAN-Parties2009-03-23
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
"Angesichts der Ereignisse und des schrecklichen Amoklaufs in Winnenden und Wendlingen, bei dem 15 Menschen getötet wurden, können wir eine solche Veranstaltung derzeit in unserer Stadt nicht akzeptieren."
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Stuttgart-untersagt-Computerspiele-Wettbewerb-208702.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Von eSport-Turnieren/LAN-Parties ("")
Näf, RolandKillerspiel2009-03-22
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SP ("Sozialdemokratische Partei der Schweiz ")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Eine Analyse aller jugendlichen Amokläufe bestätigt vier Bedingungen. Alle sind zwingend, dass es überhaupt so weit kommt: Persönliche Probleme des Täters, Zugang zu Waffen, Massiver Konsum von Killergames und Horrorvideos (allg. mediale Gewalt), ungenügende Wahrnehmung der Signale vor der Tat. Fehlt einer dieser Faktoren, kommt es zu keinem Amoklauf."
http://www.vgmg.ch/artikel_presse/Winnenden_eine_Analyse.pdf?=93
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Nutzung durch Amokläufer ("Es wird nicht selten geschrieben, dass die Nutzung von "Killerspielen" zu realer Gewalt führen würden. Manche, wie z.B. der Kriminologe Christian Pfeiffer oder der Politiker Roland Näf, behaupten sogar, dass "Killerspiele" eine notwendige Voraussetzung für Amokläufe seien bzw. ohne sie nicht stattfinden würden. So passt es auch ins Bild, dass die Kriminologin Britta Bannenberg sagt, dass jeder Amokläufer solche Spiele genutzt habe. Anders als behauptet haben in den USA nur 12 % der jugendlichen männlichen Amokläufer an Schulen Interesse an Actionspielen gehabt (wobei von den 37 bis zum Jahr 2000 erfassten Amokläufen 9 vor der Veröffentlichung des ersten "klassischen" Ego-Shooter "Wolfenstein 3D" bzw. 3 vor dem ersten nach meinem Wissen als "highly aggressive" bezeichneten Spiel "Zaxxon" stattfanden.) . In Deutschland hatten zusammen mit dem jüngsten School-Shooting in Ansbach nur 50 % der Täter große Teile ihrer Freizeit mit solchen Spielen vebracht. Die Behauptung, dass jeder Amokläufer derartige Spiele genutzt habe, ist also falsch. Selbst der Täter des bisher blutigsten Amoklaufs an einer amerikanischen Schule hat keine "Killerspiele" genutzt. Es spielte nicht jeder und auch nicht die Mehrheit der Amokläufer "Killerspiele". Angesichts des Umstandes, dass diese Spiele bei Jugendlichen sehr verbreitet sind und zu der normalen Freizeitgestaltung vieler junger Männer gehören, müsste man sogar die Frage stellen, ob Amokläufer "Killerspiele" nicht weniger stark nutzen, als es in ihrer Altersgruppe üblich ist. Damit stellt sich natürlich auch die Aussage, dass ohne "Killerspiele" keine Amokläufe stattfinden würden, als falsch heraus: Die Nutzung von Videospielen ist keine notwendige Voraussetzung von Amokläufen. Auch sollte man das Phänomen der Amokläufe nicht nur bei Jugendlichen betrachten. Bei Amokläufen handelt es sich um kein Phänomen der Neuzeit, derartige Taten gibt es seit mehr als 400 Jahren. Mit einem Durchschnittsalter von 34,8 Jahren (nach anderen Quellen überwiegen die Täter mit einem Alter zwischen 30 – 40 Jahren.) kann auch nicht von einem Phänomen unter Jugendlichen gesprochen werden. Über Massaker an Schulen wird lediglich mehr berichtet. In den USA wurde die Öffentlichkeit bereits in den 70ern auf Amokläufe aufmerksam, als Postangestellte reihenweise Kollegen erschossen. Deshalb heißt "Amoklaufen" in den USA auch "going postal". ")
Köhler, HorstKillerspiel2009-03-21
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Zum Beispiel wissen wir doch schon lange, dass in ungezählten Filmen und Computerspielen extreme Gewalt, die Zurschaustellung zerstörter Körper und die Erniedrigung von Menschen im Vordergrund stehen. Sagt uns nicht der gesunde Menschenverstand, dass ein Dauerkonsum solcher Produkte schadet? Ich finde jedenfalls: Dieser Art von "Marktentwicklung" sollte Einhalt geboten werden. Eltern und Angehörige von Opfern haben mir gesagt: "Wir wollen, dass sich etwas ändert." Meine Damen und Herren, das will ich auch, das sollten wir alle wollen. Und da ist nicht nur der Staat gefordert. Es ist auch eine Frage der Selbstachtung, welche Filme ich mir anschaue, welche Spiele ich spiele, welches Vorbild ich meinen Freunden, meinen Kindern und Mitmenschen gebe. Zur Selbstachtung gehört es, dass man "Nein" sagt zu Dingen, die man für schlecht hält - auch wenn sie nicht verboten sind. Die meisten von uns haben ein Gespür für Gut und Böse. Also handeln wir auch danach!"
http://www.bundespraesident.de/dokumente/-,2.653214/Rede/dokument.htm
-Politisch ("")
-Politisch - Appell ("")
-Politisch - Appell - An Spieler ("")
July, Frank Otfried, BischofKillerspiel2009-03-21
Kirche ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wir haben in dieser Gesellschaft miteinander Verantwortung, welche Bilder öffentlich werden und prägen, welchen Bildern unsere Kinder und Jugendlichen begegnen und welchen Erfahrungen. [...] Kehrt um, wo falsche Bilder und falsche Verhaltensweisen unter uns sind."
http://www.focus.de/panorama/welt/winnenden/trauerfeier-koehler-warnt-vor-killerspielen_aid_382656.html
-Politisch ("")
-Politisch - Appell ("")
-Politisch - Appell - An Spieler ("")
Schneider, SiegfriedKillerspiel2009-03-19
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Kaufhof setzt ein mutiges Signal gegen Gewalt in Computerspielen. Das Unternehmen übernimmt durch diese Selbstbeschränkung Verantwortung und leistet damit einen eigenverantwortlichen, starken Beitrag zu einem wirksamen Kinder- und Jugendschutz. Ich ermuntere die anderen Handelsketten, diesem Beispiel zu folgen und damit ein Signal der gemeinsamen Ächtung von Gewalt in Computerspielen zu setzen."
http://www.bayern.de/Pressemitteilungen-.426.10242434/index.htm
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
EreignisEreignis2009-03-18
Kaufhof ohne "Killerspiele"
http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=1287
Schmitt, HeiniKillerspiel2009-03-18
Polizist ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Es ist bekannt, dass in allen Fällen, in denen es zu Amokläufen kam, die Täter einen ausgeprägten Hang zu sogenannten Killerspielen hatten. [...] Die Welt wird nicht ärmer, wenn es keine Killerspiele mehr gibt."
http://www.cynamite.de/ps3/news/more/polizeigewerkschaft_fordert_ein_killerspiel_verbot/16390/polizeigewerkschaft_fordert_ein_killerspiel_verbot.html
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Nutzung durch Amokläufer ("Es wird nicht selten geschrieben, dass die Nutzung von "Killerspielen" zu realer Gewalt führen würden. Manche, wie z.B. der Kriminologe Christian Pfeiffer oder der Politiker Roland Näf, behaupten sogar, dass "Killerspiele" eine notwendige Voraussetzung für Amokläufe seien bzw. ohne sie nicht stattfinden würden. So passt es auch ins Bild, dass die Kriminologin Britta Bannenberg sagt, dass jeder Amokläufer solche Spiele genutzt habe. Anders als behauptet haben in den USA nur 12 % der jugendlichen männlichen Amokläufer an Schulen Interesse an Actionspielen gehabt (wobei von den 37 bis zum Jahr 2000 erfassten Amokläufen 9 vor der Veröffentlichung des ersten "klassischen" Ego-Shooter "Wolfenstein 3D" bzw. 3 vor dem ersten nach meinem Wissen als "highly aggressive" bezeichneten Spiel "Zaxxon" stattfanden.) . In Deutschland hatten zusammen mit dem jüngsten School-Shooting in Ansbach nur 50 % der Täter große Teile ihrer Freizeit mit solchen Spielen vebracht. Die Behauptung, dass jeder Amokläufer derartige Spiele genutzt habe, ist also falsch. Selbst der Täter des bisher blutigsten Amoklaufs an einer amerikanischen Schule hat keine "Killerspiele" genutzt. Es spielte nicht jeder und auch nicht die Mehrheit der Amokläufer "Killerspiele". Angesichts des Umstandes, dass diese Spiele bei Jugendlichen sehr verbreitet sind und zu der normalen Freizeitgestaltung vieler junger Männer gehören, müsste man sogar die Frage stellen, ob Amokläufer "Killerspiele" nicht weniger stark nutzen, als es in ihrer Altersgruppe üblich ist. Damit stellt sich natürlich auch die Aussage, dass ohne "Killerspiele" keine Amokläufe stattfinden würden, als falsch heraus: Die Nutzung von Videospielen ist keine notwendige Voraussetzung von Amokläufen. Auch sollte man das Phänomen der Amokläufe nicht nur bei Jugendlichen betrachten. Bei Amokläufen handelt es sich um kein Phänomen der Neuzeit, derartige Taten gibt es seit mehr als 400 Jahren. Mit einem Durchschnittsalter von 34,8 Jahren (nach anderen Quellen überwiegen die Täter mit einem Alter zwischen 30 – 40 Jahren.) kann auch nicht von einem Phänomen unter Jugendlichen gesprochen werden. Über Massaker an Schulen wird lediglich mehr berichtet. In den USA wurde die Öffentlichkeit bereits in den 70ern auf Amokläufe aufmerksam, als Postangestellte reihenweise Kollegen erschossen. Deshalb heißt "Amoklaufen" in den USA auch "going postal". ")
Schiffer, Sabine, Dr.Killerspiel2009-03-18
IMV ("Institut für Medienverantwortung")--
Kommunikationswissenschaften ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Medienpädagogik ("")--
Sichtwechsel-Resolution ("Verabschiedet auf der Tagung des Sichtwechsel e.V. in Berlin am 20. Oktober 2009.")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Das Verbot dieser Ballerspiele ist ebenso nötig, wie alleine nicht ausreichend. Insgesamt nehmen Gewaltdarstellungen in verschiedensten Medienangeboten immer noch zu. Und wir müssen uns grundsätzlich Gedanken um die eindeutigen Zeichen emotionaler Verkümmerung in unserer Gesellschaft machen, wo Kinder mit tatsächlichen und vermeintlichen Bildungsangeboten zugeschüttet werden und die Bildung von echtem Interesse, Mitgefühl und Verantwortung gar noch als störend für die Karriere vermittelt wird."
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13563
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Saalfrank, KatharinaKillerspiel2009-03-18
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Die müssen nicht sein! Sie machen Gewalt zu etwas Alltäglichem!"
http://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/Katharina-Saalfrank-warnt-vor-Killerspielen-id332643.html
Wahrscheinlich betrifft die Aussage nur die Erziehung von Kindern und Jugendlichen.
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
Herrmann, JoachimKillerspiel2009-03-17
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ich kann nicht nachvollziehen, wieso man sich im politischen Berlin weitgehend einig ist, Kinderpornographie im Internet zu verbieten und das mit allen Mitteln auch konsequent durchsetzen will, dies aber bei gewaltverherrlichenden und extrem grausamen Killerspielen nicht möglich sein soll."
http://www.derwesten.de/leben/games/Joachim-Herrmann-setzt-Kinderpornographie-mit-Gewaltspielen-gleich-id654391.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Galeria KaufhofKillerspiel2009-03-17
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Galeria Kaufhof hat aufgrund der Geschehnisse in Winnenden entschieden, USK-18-Computerspiele aus dem Verkauf zu nehmen. Dies hat bundesweit in den Filialen bereits begonnen. Werbeware aus den Prospekten März wird noch bis Ende des Monats abverkauft. Ab April 2009 wird Galeria Kaufhof keine USK-18-Computerspiele mehr im Sortiment führen. Darüber hinaus sind alle Mitarbeiter an den Kassen und im Verkauf nochmals für das Thema Jugendschutz sensibilisiert worden. Mit diesem Schritt möchte das Unternehmen ein weiteres Zeichen für eine soziale und gesellschaftspolitische Verantwortung setzen."
http://www.pcgames.de/aid,679158/Galeria-Kaufhof-Ab-April-2009-keine-USK-18-Spiele-mehr-im-Sortiment/PC/News/
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
EreignisRechtliches*2009-03-17
Erfolglose Verbotsinitiative
http://www.golem.de/0903/65974.html
Petke, Sven Killerspiel2009-03-16
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Diese Machwerke gehören verboten. [...] Die Zeit der Ausflüchte ist vorbei. Wir brauchen entsprechende Web-Filter, die von den Internet- Providern betrieben werden."
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Suchtgefaehrdende-Computerspiele-Verbote-fuer-Jugendliche-gefordert-206907.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Internetsperren ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Schavan, AnnetteKillerspiel2009-03-15
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Nein, wir müssen infrage stellen, was als nahezu selbstverständlich gilt: Kinder sitzen stundenlang vor dem Bildschirm, nehmen Gewaltbilder auf, beschäftigen sich mit Hinrichtungsszenarien und konzentrieren sich auf Killerspiele. Medienwirkungsforscher sagen, es lasse sich empirisch nicht belegen, dass ihnen das schadet. Mich interessiert aber zunehmend, was daran so faszinierend ist, dass es Heranwachsende stundenlang beschäftigt und sie virtuell ihre Lehrer killen."
http://www.cicero.de/97.php?item=3718
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Schulamoklauf in Videospielen ("Nicht selten wird davon berichtet, dass potentielle Amokläufer ihre Taten in Videospielen geübt bzw. in den jeweiligen Spielen Lehrer und Schüler erschossen hätten. Auch hätten einige Täter zur Vorbereitung ihre Schulen in den Videospielen nachgebaut um den Amoklauf zu planen. Angesichts der unüberschaubaren Masse an Videospielen ist es schwer pauschale Aussagen zu treffen, dennoch kann zumindest für die kommerziell in einem größeren Umfang vertriebenen Videospiele festgehalten werden, dass keines dieser Spiele die Durchführung eines Amoklaufes an einer Schule zum Ziel hat. Auch in dem in diesen Zusammenhang oft genannten "CounterStrike" kommen weder Lehrer, Schulmädchen noch Schulen vor. Durch Modifikationen lässt sich dies zwar ändern, aber dennoch ist es für keinen der Spieler das Ziel diese als Statisten dienenden Figuren zu erschießen. Der Vollständigheit halber soll das Spiel "Teacher Busters", das 1982 für den C64 erschien, nicht unerwähnt bleiben. Ziel war es Lehrer auf ihren Heimweg mit einem Panzer aufzulauern und zu töten. Maßgebliches Hindernis sind Bäume, denen der Spieler ausweichen muss. Ein mit einen Schulamoklauf kaum vergleichbares und daher als Training nicht geeignetes Szenario. Was stimmt ist, dass ein Amokläufer seine Schule in einem Videospiel nachgebaut hat, wie es im Übrigen etliche Spieler tun. Dies geschieht in der Regel jedoch nicht zur Vorbereitung eines Amoklaufes, sondern als Übung im Umgang mit dem Leveleditor. Dennoch hat sich die Polizei schon von Videospielern, die ihre Schule virtuell nachgebaut haben, bestätigen lassen, dass diese keine Amoklauf planen.")
Bannenberg, Britta, Prof. Dr.Killerspiel2009-03-15
Expertenkreis Amok ("")--
Kriminologie ("")--
Sonderausschuss Amok ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ich kenne keine."
http://daserste.ndr.de/annewill/archiv/chatprotokoll162.html
Antwort auf die Frage: "Gab es in vergleichbaren Amokläufen den Fall, dass der Täter NICHT mit "Ballerspielen" a la Counter Strike in Kontakt gekommen ist?"
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Nutzung durch Amokläufer ("Es wird nicht selten geschrieben, dass die Nutzung von "Killerspielen" zu realer Gewalt führen würden. Manche, wie z.B. der Kriminologe Christian Pfeiffer oder der Politiker Roland Näf, behaupten sogar, dass "Killerspiele" eine notwendige Voraussetzung für Amokläufe seien bzw. ohne sie nicht stattfinden würden. So passt es auch ins Bild, dass die Kriminologin Britta Bannenberg sagt, dass jeder Amokläufer solche Spiele genutzt habe. Anders als behauptet haben in den USA nur 12 % der jugendlichen männlichen Amokläufer an Schulen Interesse an Actionspielen gehabt (wobei von den 37 bis zum Jahr 2000 erfassten Amokläufen 9 vor der Veröffentlichung des ersten "klassischen" Ego-Shooter "Wolfenstein 3D" bzw. 3 vor dem ersten nach meinem Wissen als "highly aggressive" bezeichneten Spiel "Zaxxon" stattfanden.) . In Deutschland hatten zusammen mit dem jüngsten School-Shooting in Ansbach nur 50 % der Täter große Teile ihrer Freizeit mit solchen Spielen vebracht. Die Behauptung, dass jeder Amokläufer derartige Spiele genutzt habe, ist also falsch. Selbst der Täter des bisher blutigsten Amoklaufs an einer amerikanischen Schule hat keine "Killerspiele" genutzt. Es spielte nicht jeder und auch nicht die Mehrheit der Amokläufer "Killerspiele". Angesichts des Umstandes, dass diese Spiele bei Jugendlichen sehr verbreitet sind und zu der normalen Freizeitgestaltung vieler junger Männer gehören, müsste man sogar die Frage stellen, ob Amokläufer "Killerspiele" nicht weniger stark nutzen, als es in ihrer Altersgruppe üblich ist. Damit stellt sich natürlich auch die Aussage, dass ohne "Killerspiele" keine Amokläufe stattfinden würden, als falsch heraus: Die Nutzung von Videospielen ist keine notwendige Voraussetzung von Amokläufen. Auch sollte man das Phänomen der Amokläufe nicht nur bei Jugendlichen betrachten. Bei Amokläufen handelt es sich um kein Phänomen der Neuzeit, derartige Taten gibt es seit mehr als 400 Jahren. Mit einem Durchschnittsalter von 34,8 Jahren (nach anderen Quellen überwiegen die Täter mit einem Alter zwischen 30 – 40 Jahren.) kann auch nicht von einem Phänomen unter Jugendlichen gesprochen werden. Über Massaker an Schulen wird lediglich mehr berichtet. In den USA wurde die Öffentlichkeit bereits in den 70ern auf Amokläufe aufmerksam, als Postangestellte reihenweise Kollegen erschossen. Deshalb heißt "Amoklaufen" in den USA auch "going postal". ")
Merkel, AngelaKillerspiel2009-03-15
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Was den Zugang zu Gewaltvideos anbelangt, so ist es ja immer wieder eine permanente Diskussion. Die Jugendministerin hat ja vieles auch versucht – jetzt gerade in letzter Zeit in Blick auf Kinderpornografie, auf Sperrung von Seiten. Ich gehöre, ehrlich gesagt, zu denen – ich hab das auch mit dem französischen Staatspräsidenten besprochen, die immer wieder überlegen: Kann man nicht doch etwas tun? Einfach nur mit der Freiheit des Internets zu argumentieren, wird uns letztlich auch nicht weiterhelfen."
http://www.bundeskanzlerin.de/nn_700276/Content/DE/Interview/2009/03/2009-03-15-merkel-dlf.html
Bereits der Interviewende sprach von "Gewaltvideos": "Sie werden in der nächsten Woche bei der zentralen Trauerfeier mit dabei sein in Winnenden. [...] In der Politik wird diskutiert, da gibt es verschiedene Ansätze, unter anderem [...] Gewaltvideos weiter zu verbieten [...]." Dem Kontext nach können eigentlich nur "Killerspiele" gemeint sein.
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
SpiegelFar Cry 22009-03-14
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Nach Informationen des SPIEGEL hat der Amokläufer von Winnenden, Tim K., noch am Abend vor der Tat das Computerspiel "Far Cry 2? gespielt. [...] Die Auswertung von K.s Rechner ergab demnach, dass der Teenager am Abend vor dem Amoklauf gegen 19.30 Uhr das Spiel startete und den PC schließlich gegen 21.40 Uhr ausschaltete."
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,613288,00.html
Polizei Waiblingen: "Laut der Polizei Waiblingen gibt es keine Beweise dafür, dass Tim K. den First Person Shooter "Far Cry 2" am Vorabend des Amoklaufs gespielt hatte. Auch kann die vom "Spiegel" genannte Zeit des Ausschaltens des PCs nicht bestätigt werden."
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
Lukesch, Helmut, Prof. Dr.Killerspiel2009-03-13
LMU-Resolution ("")--
Psychologie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Es ist kein kultureller Verlust, wenn dieser ganze Schrott verschwindet und solche Computerspiele vom Markt genommen werden. Spiele können natürlich auch unterhaltend sein. Es gibt tolle Sport- oder Jump-and-run-Spiele, die auch sehr actionreich sein können, ohne dass man gleich jemanden umbringt. Für die Computerspielindustrie ist es an der Zeit, sich von den aggressiven Spielen zu trennen und diesen menschenverachtenden Schrott nicht mehr zu verbreiten. Es sollte in der Gesellschaft geächtet werden, wenn jemand mit solchen Spielen Geld verdient."
http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~EB4AF3E09A06A4046A695540C38135B17~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Schiffer, Sabine, Dr.Killerspiel2009-03-13
IMV ("Institut für Medienverantwortung")--
Kommunikationswissenschaften ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Medienpädagogik ("")--
Sichtwechsel-Resolution ("Verabschiedet auf der Tagung des Sichtwechsel e.V. in Berlin am 20. Oktober 2009.")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ein Wissenschaftsstreit [...] ist ja bloß inszeniert und dient vor allem dazu, Zeit zu gewinnen. Und zwar für die Vermarktung zweifelhafter Produkte, die ein hohes Suchtpotenzial haben wie Onlinespiele. Oder die Ausdruck einer gewalthaltigen Kultur sind wie die Tötungstrainer, die entsprechend zu militärischen Zwecken genutzt werden."
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=983311&kat=3
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
Spitzer, Manfred, Prof. Dr.Killerspiel2009-03-13
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Psychiatrie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Diese Gewaltspiele sind so programmiert, dass sie belohnende Effekte haben, z. B.: Wenn man gut ist, kommt man ein Level weiter. Zudem sind Zufallselemente eingebaut. Aus Studien wissen wir: Die Kombination von Zufall und Belohnung motiviert, löst starke Lernprozesse aus. Die Kinder lernen zu töten."
http://www.bild.de/BILD/ratgeber/kind-familie/2009/03/13/welche-videospiele/soll-ich-meinem-kind-verbieten.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Senken der Tötungshemmung ("")
Ostbomk-Fischer, ElkeKillerspiel2009-03-13
GWG ("Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie e. V.")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Für schwere Gewalttaten gibt es eine ganz entscheidende Voraussetzung: [...] Im Fall von Amoklauf ist dies unter anderem die Verfügung über Waffen und die geübte Fähigkeit, durch gezielten Kopfschuss zu töten: Genau das lernen Menschen bei "Killerspielen"."
http://www.focus.de/digital/games/gewaltspiele-untergrabung-der-humanen-gesellschaft_aid_379942.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Waffentraining ("")
Weiß, Rudolf, Dr.Killerspiel2009-03-13
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
LMU-Resolution ("")--
Psychologie ("")--
Sichtwechsel-Resolution ("Verabschiedet auf der Tagung des Sichtwechsel e.V. in Berlin am 20. Oktober 2009.")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Will die Gesellschaft wirklich die Verbreitung krypto-faschistischer oder mafiöser Haltungen in der jungen Generation fördern, [...] ohne jede Bindung an humane Werte? Eine Gesellschaft [...] die so etwas zulässt, machen sich letztlich mitschuldig an der eskalierenden Gewalt. Was wir zumindest einfordern ist ein gesamtgesellschaftlicher Konsens über die Ächtung menschenverachtender Gewaltmedien."
http://www.premiumpresse.de/gefahren-von-gewaltspielen-werden-unverantwortlich-verharmlost-PR409106.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
Schäuble, WolfgangKillerspiel2009-03-12
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ja ich bin dafür, aber ich bin nicht zuständig."
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video463000_bcId-_ply-internal_res-flash256_vChoice-video463000.html
Antwort auf die Frage, ob er ein Verbot von "Killerspielen" einführen wolle.
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Rau, HelmutKillerspiel2009-03-12
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ich halte ein Verbot so genannter Killerspiele für überfällig. Die Politik muss sich überlegen, ob man sich international auf Restriktionen verständigen kann."
http://www.badische-zeitung.de/verbot-von-killerspielen-ist-ueberfaellig
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Schäuble, WolfgangKillerspiel2009-03-12
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wir haben ja nicht ein Verständnis, dass wir möglichst viel verbieten wollen in diesem Lande, sondern dass wir möglichst viel Freiheit wollen, aber dafür sorgen, dass von der Freiheit möglichst ein guter Gebrauch gemacht wird und deswegen verbieten wir Waffen nicht generell, sondern sorgen dafür [...] dass eben daraus, wenn die Gesetze eingehalten werden, keine Gefahren entstehen können. [...] Der Schießstport ist ein sehr populärer Sport, die Jagd ist notwendig, [...] die Jagd ist Teil der menschlichen Kultur. [...] Die strengsten Vorschriften können nicht verhindern, dass dagegen verstoßen wird und die strengsten Vorschriften können nicht verhindern, dass so etwas Entsetzliches passiert, wie es in Winnenden gesehehen ist. Und deswegen sollten wir auch - daran liegt mir ein bisschen - nicht den Eindruck erwecken, das wäre das eigentliche Problem. Ich glaube die Frage, der wir viel stärker nachgehen müssen. [...] Die Art, wie unsere moderne Gesellschaft kommuniziert, die Gewaltdarstellungen in den vielen Formen von Medien - Müssen wir die so haben in Zeichen der Freiheit, muss das alles so sein? Oder wollen wir nicht auch ein bisschen auch darauf verzichten, denn ist es nicht wahr oder können wir ausschließen, dass durch diese Gewaltdarstellungen, durch Killerspiele, durch weiß der Himmel was es nicht alles gibt an schrecklichen Dingen, dann bei jungen Menschen solche Mechanismen ausgelöst werden, dass dann ein junger Mensch, 17 Jahre alt - oder wie alt er gewesen ist, so etwas Entsetzliches tut? Sein Leben zerstört und das Leben vieler anderer zerstört [...]? Das ist doch die wichtigere Frage. Machen wir von unserer Freiheit in Zeichen moderner Medien nicht einen zu exzessiven, zu bedenkenlosen Gebrauch?"
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video463000_bcId-_ply-internal_res-flash256_vChoice-video463000.html
-Politisch ("")
-Politisch - Appell ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
Lehming, MalteKillerspiel2009-03-12
Journalist ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Es ist kein Zufall, dass Killerspiele ursprünglich in Militärkreisen entwickelt wurden, um Soldaten emotionsloser, sprich: effektiver, zu machen. Was spricht für solche Spiele, abgesehen von dem "Kick"? Nichts, rein gar nichts. Jugendliche dürfen nicht wählen, keinen Joint rauchen, keinen Wodka trinken, aber sie dürfen am Computer lernen, wie man wehrlose Menschen hinrichtet? Das darf nicht sein, das darf nicht länger wahr sein!"
http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/auf-den-punkt/Amoklauf-Winnenden;art15890,2750096
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Entwicklung durch US-Militär ("Weder wurden Ego-Shooter vom Militär erfunden noch "Counter-Strike" von der US-Army entwickelt. Letzteres entstand als die Studenten Minh Le und Jess Cliffe das von Valve entwickelte "Half-Life" modifizierten. Der erste Ego-Shooter "Maze War" wurde von dem Studenten Steve Colley auf einem Rechner des Ames Research Center der NASA geschrieben. Dennoch sind vom US-Militär mit "Americas Army" und "Full Spectrum Warrior" zwei Ego-Shooter hergestellt worden. Ersteres um potentielle Rekruten für das Militär zu begeistern, letzteres um Soldaten in Gruppentaktiken zu trainieren. Dazu wurde es aber nicht genutzt, da es sich als nicht realistisch genug heraustellte. Abgesehen davon werden viele Videospiele bei der Entwicklung, wie Hollywood-Filme auch, von dem US-Militär unterstützt. ")
Schwind, Hans-Dieter, Prof. Dr.Crysis2009-03-12
Kriminologie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Dass der 17-Jährige auf der Flucht noch weiter um sich geschossen hat, ist ein Verhalten, das Jugendliche auch in Spielen wie Counter Strike oder Crysis lernen können. [...] So reift allmählich der Tatplan, unterstützt durch Videovorlagen und zum Beispiel die Griffnähe von legalen Waffen, die der Vater im Schrank unzuverlässig verwahrt."
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Diskussion-ueber-Gewalt-Computerspiele-nach-Amoklauf-von-Winnenden-206126.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Amok ("")
Fegert, Jörg, Prof. Dr.Killerspiel2009-03-12
Psychiatrie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ballerspiele trainieren die kaltblütige Aggression, das schnelle Abknallen in Serie. Deshalb macht die US-Army ihre Nahkampfausbildung heute zu großen Teilen mit solchen Spielen."
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0312/amoklaufinwinnenden/0010/index.html
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
KFNWorld of Warcraft2009-03-11
-MMORPG ("")-
-Videospiel ("")-
"Die zunächst regelgerecht erfolgte Alterseinstufung von WoW und anderen Online-Spielen mit hohem Abhängigkeitspotential ist für die Zukunft nicht mehr haltbar. Im Hinblick auf WoW plädieren wir dafür, dass dieses Spiel in Zukunft nur noch für Erwachsene freigegeben wird."
http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/wowthesen.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Kinder/Jugendliche ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2009-03-11
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Einer der labil ist, angeschlagen ist, kein starkes Selbstbewusstsein hat, der orientiert sich an den Machovorbildern, an den Kämpferrollen. Und auf einmal werden sie Teil seiner Rollenverständnisse wie man "Ich"-stark als Mann überzeugen kann. Und die amerikanische Armee nutzt es ja gezielt als Desensibelisierungsprogramm [...]."
http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&b=218
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
Bosbach, WolfgangKillerspiel2009-03-11
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Es gibt Spiele, keine Sorge den Namen will ich gar nicht nennen, da fliehen Menschen vor Foltermaschinen, rufen halbnackt um Hilfe und jetzt ist es Aufgabe des Spielers zu töten, aber nicht die Angreifer, sondern die ihn um Hilfe anflehen. Je mehr Hilfesuchende er tötet, desto höher steigt er im Level, desto erfolgreicher ist er in Anführungszeichen."
http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2009/20090311.php5?akt=1
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Bosbachs Spiel ("Es konnte nach kein Beleg dafür gefunden werden, dass das von Bosbach beschriebene Videospiel existiert bzw. in Deutschland verkauft werden darf. Auf Nachfrage führte Bosbach als Quelle für die Aussage die Fachzeitschrift einer Polizeigewerkschaft (06/07) an, deren Titel er jedoch nicht nennen wollte. In Zeitschriften im besagten Zeitraum konnte bislang keine Bestätigung gefunden werden.")
EreignisAmoklauf*2009-03-11
"Amoklauf in Winnenden, Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland"
http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Winnenden
Pfeiffer, RegineGTA IV2009-03-05
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Für mich kam das Aha-Erlebnis, als ich mir die Summe der Eigenschaften anschaute, die diese beiden Juden in der Mission auszeichnet. Ich habe mit einem Filmemacher darüber gesprochen und der sagte, das ist ja haargenau wie bei Jud Süß."
http://www.cynamite.de/foren/cynamite/news/39179-ea-diese-schweinefirma-regine-pfeiffer-legt-post871835.html?highlight=%22Aha-Erlebnis%22#post871835
Das Zitat stammt aus einer umfangreichen Diskussion, die Frau Pfeiffer mit Benutzern des Cynamite-Forums geführt hat. Es ist somit zu berücksichtigen, dass das Zitat nur einen kleinen Ausschnitt ihrer Äußerungen darstellt sowie unter einem gewissen Zeitdruck entstanden ist.
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
Sichtwechsel e.V.Killerspiel2009-03-01
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Die "Unterhaltungsgewalt" ist eine Perversion, doch die audiovisuellen Medien aller Formate sind überfüllt damit. Es ist an der Zeit, dass wir aufhören, unseren Kindern die Sinnfindung künstlich zu erschweren! [...] Um weitere Opfer zu vermeiden und das Lebensklima mit mehr Empathie auszustatten, muss das audiovisuelle Medienangebot geändert werden. [...] Ohne ernsthaftes Nachdenken über unser Grundgesetz und die Zeit, in der es vor 60 Jahren verfasst worden ist, dürfte eine Änderung schwer fallen. Die Überlegung eines bedeutenden Ethikers, des Philosophen Vittorio Hösle mag uns dabei behilflich sein: "Kants Ethik kann die Überwindung des formalen Freiheitsbegriffs lehren, der glaubt, Freiheit bestehe darin, das zu tun, was man wolle; sie kann die Einsicht auf das Problem lenken, dass Freiheit vielmehr im richtigen Wollen besteht - wer Illegitimes will, ist unfrei, da seine Bedürfnisse nicht aus dem Wesenskern seiner Persönlichkeit stammen, sondern heteronomer Natur sind: durch angeborene Triebe, durch die Gesellschaft usf. induziert."
http://www.sichtwechsel.de/angebote/index.php?ID=30
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
Pfeiffer, RegineBioShock2009-02-28
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Bei Bioshock stört mich auch besonders die pausenlose Leichenfledderei. Das hier hier ja viel drastischer visualisiert als etwa in WoW, wo die Drops nur in Fenstern auftauchen Hier in Bioshock sind die Symbole ganz nah an den toten Körpern. Sogar ehe man sie in den Backofen zur Verbrennung schiebt, gilt es den Leichen abzunehmen, was sie zu bieten haben. Mir fällt bei diesem Spiel immer der Begriff von Erich Fromm ein, nekrophile Strukturen."
http://www.cynamite.de/foren/cynamite/news/39179-ea-diese-schweinefirma-regine-pfeiffer-legt-47.html#post868981
Das Zitat stammt aus einer umfangreichen Diskussion, die Frau Pfeiffer mit Benutzern des Cynamite-Forums geführt hat. Es ist somit zu berücksichtigen, dass das Zitat nur einen kleinen Ausschnitt ihrer Äußerungen darstellt sowie unter einem gewissen Zeitdruck entstanden ist.
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
Pfeiffer, RegineBioShock2009-02-28
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Und schließlich denke ich, dass dieses Spiel Bilder von Drogenkonsum positiv besesetzt. Diese Gen Spritzen, die man sich mit der rechten Hand in den linken Arm gibt. [...] Die Folgen werden kritisiert, vor allem an den ganzen Splicern, die da rumlaufen und rumtoben. ABER: Der Spieler bedient sich ja selber dieser Technik, um voranzukommen. In der Sprache der Psychologie ist das double bind. Verwirrbotschaften."
http://www.cynamite.de/foren/cynamite/news/39179-ea-diese-schweinefirma-regine-pfeiffer-legt-47.html#post868981
Das Zitat stammt aus einer umfangreichen Diskussion, die Frau Pfeiffer mit Benutzern des Cynamite-Forums geführt hat. Es ist somit zu berücksichtigen, dass das Zitat nur einen kleinen Ausschnitt ihrer Äußerungen darstellt sowie unter einem gewissen Zeitdruck entstanden ist.
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Drogenmissbrauch ("")
Pfeiffer, RegineKillerspiel2009-02-24
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Diese ganze Kulturdebatte ist eine Inszenierung der Spieleindustrie um an staatliche Gelder zu kommen."
http://www.cynamite.de/foren/cynamite/news/39179-ea-diese-schweinefirma-regine-pfeiffer-legt-39.html#post864569
Das Zitat stammt aus einer umfangreichen Diskussion, die Frau Pfeiffer mit Benutzern des Cynamite-Forums geführt hat. Es ist somit zu berücksichtigen, dass das Zitat nur einen kleinen Ausschnitt ihrer Äußerungen darstellt sowie unter einem gewissen Zeitdruck entstanden ist.
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Kulturell ("")
Pfeiffer, RegineSims, Die2009-02-21
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Videospiel ("")-
"Ich habe oben ausgeführt, dass Spiele wie die Sims die falschen Körpervorbilder des Fernsehens [...], die Gefahr für Essstörungen verstärken."
http://www.cynamite.de/foren/cynamite/news/39179-ea-diese-schweinefirma-regine-pfeiffer-legt-38.html#post864406
Das Zitat stammt aus einer umfangreichen Diskussion, die Frau Pfeiffer mit Benutzern des Cynamite-Forums geführt hat. Es ist somit zu berücksichtigen, dass das Zitat nur einen kleinen Ausschnitt ihrer Äußerungen darstellt sowie unter einem gewissen Zeitdruck entstanden ist.
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Essstörung ("")
Pfeiffer, RegineAnno2009-02-18
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Strategiespiel ("")-
-Videospiel ("")-
"Schauen Sie mal, wenn ich sage, die Anno Reihe verfälscht Geschichte, wenn sie den Sklavenhandel ausspart, dann meine ich doch nicht, dass Sklavenhandel Inhalt der Reihe sein sollte. Das wäre ganz undenkbar. [...] Man sollte es genausowenig zum Gegenstand von Computerspielen machen wie Auschwitz. Die Schlussfolgerung aus dem, was ich gesagt habe, ist dass man den Titel des Spieles ändern sollte. Es dürfte nicht der Eindruck erweckt werden, als handle es sich hier um Geschichte und um die Darstellung des Welthandels um dieser Zeit. Dieser Eindruck wird aber erweckt und Eltern glauben das. Ich diskutier ja oft genug darüber."
http://www.cynamite.de/foren/cynamite/news/39179-ea-diese-schweinefirma-regine-pfeiffer-legt-33.html#post861782
Das Zitat stammt aus einer umfangreichen Diskussion, die Frau Pfeiffer mit Benutzern des Cynamite-Forums geführt hat. Es ist somit zu berücksichtigen, dass das Zitat nur einen kleinen Ausschnitt ihrer Äußerungen darstellt sowie unter einem gewissen Zeitdruck entstanden ist.
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Geschichtsrevisionismus ("")
Pfeiffer, RegineCall of Duty 22009-02-18
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ganz ähnlich ist es mit Call of Duty. Es wäre natürlich unmöglich, den Horror des Krieges realistisch darzustellen, aber es ist auch falsch, so zu tun als hätte diese cleane Darstellung etwas mit dem wirklichen Krieg in der Normandie zu tun. Warum lässt man es nicht bei fiktiven Kriegen, wenn schon? Die Geografie der Spiele täuscht ja Realismus vor."
http://www.cynamite.de/foren/cynamite/news/39179-ea-diese-schweinefirma-regine-pfeiffer-legt-33.html#post861782
Das Zitat stammt aus einer umfangreichen Diskussion, die Frau Pfeiffer mit Benutzern des Cynamite-Forums geführt hat. Es ist somit zu berücksichtigen, dass das Zitat nur einen kleinen Ausschnitt ihrer Äußerungen darstellt sowie unter einem gewissen Zeitdruck entstanden ist.
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Geschichtsrevisionismus ("")
Pfeiffer, RegineGTA IV2009-02-10
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"In einigen Fällen bedient das Spiel zusätzlich spezifische Ressentiments und Gewaltbedürfnisse. So muss der Spieler einen Homosexuellen ermorden, gegen den nichts weiter vorgebracht wird, als dass er dem Auftraggeber Geld schuldet, und schließlich zwei jüdische Diamantenhändler (dazu eine große Anzahl weiterer Juden, die am Ort des Mordes anwesend sind)."
http://www.regine-pfeiffer.de/electronicarts/gewalt_antisemitismus.html
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. usk2009-02-09
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
"Die Tester sind mit der Industrie verheiratet."
Vortrag
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Reform der USK ("")
Pfeiffer, RegineKillerspiel2009-02-04
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ich habe neulich mit einem Verfasser vom Kölner Aufruf gesprochen. Dem habe ich gesagt, dass ich das nicht noch einmal unterschreiben würde, weil die Spieler hier dargestellt sind, als ob sie beim Spielen sadistische Gelüste ausleben. [...] Aber ich teile voll und ganz die Einschätzung, dass Computerspiele Jugendliche psychisch kriegstauglich machen. [...] Menschen töten wird als solches überhaupt nicht mehr wahrgenommen. In WoW zum Beispiel wird es oft zur monotonen Schwerarbeit [...]. Ich finde diese Gewöhnung an Krieg sogar noch schlimmer, als es der Aufruf darstellt. Dort wird ja nicht thematisiert, wie die Spiele Massenvernichtungswaffen verharmlosen, zum Beispiel Giftgas und sogar Atombomben. Ich beobachte seit langem die Ent-Tabuisierung von Atombomben. Als ein Vorabvideo von Crysis erschien, waren die Spieler begeistert über die Leistung der Engine [...]. Um ein Spiel der Command & Conquer Reihe trotz Atombomben "ab 16" rauszubringen, wurde diese kurzerhand in Aurorabomben umbenannt. [...] Und jetzt in Fallout 3 sind dem Spieler sogar Mini-Atomwaffen in die Hand gegeben. Das finde ich ganz und gar schrecklich."
http://www.cynamite.de/foren/cynamite/news/39179-ea-diese-schweinefirma-regine-pfeiffer-legt-21.html#post853375
Das Zitat stammt aus einer umfangreichen Diskussion, die Frau Pfeiffer mit Benutzern des Cynamite-Forums geführt hat. Es ist somit zu berücksichtigen, dass das Zitat nur einen kleinen Ausschnitt ihrer Äußerungen darstellt sowie unter einem gewissen Zeitdruck entstanden ist.
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Militarisierung ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2009-02-02
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wenn die Kinder täglich solche Spiele spielen, reduzieren sie ihre Empathie nachhaltig. Das macht sich die amerikanische Armee zunutze: In großen, computerspielähnlichen Kinos probt man den Ernstfall. Mit dem Ergebnis, dass die Soldaten viel stärker befähigt sind, ohne Hemmungen den Gegner zu töten. Wenn die amerikanische Armee das gezielt einsetzt, ist es ja wohl absurd zu behaupten, dass das keine Folgen hat!"
http://www.golem.de/0902/64991-2.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Gewaltbereitschaft ("")
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. World of Warcraft2009-02-02
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-MMORPG ("")-
-Videospiel ("")-
"Das erste World of Warcraft ist nicht mehr vergleichbar mit dem heutigen, das exzessive Gewalt zeigt. Ich kann nachvollziehen, dass die USK das erste Spiel - in Unkenntnis seiner Suchtwirkung - als ab zwölf eingestuft hat. Aber in der aktuellen Version werden Menschen getötet, und dann kommt die Aufforderung, Ratten zu fangen, damit diese die Körper abnagen. Es gibt Folterszenen, es werden Splitterbomben eingesetzt. Kleine Schimpansenbabys müssen gefangen und mit Elektroschocks gequält werden, damit sie ihre Mütter herbeirufen, die man dann töten muss. World of Warcraft ist keine Märchenstunde mehr!"
http://www.golem.de/0902/64991-2.html
Begründung, weshalb Pfeiffer für "World of Warcraft" eine Altersfreigabe "ab 18" verlangt.
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Kinder/Jugendliche ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2009-02-02
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Diese Kampfbereitschaft der Jungen kann man dadurch auffangen, dass man ihnen in Ganztagsschulen nachmittags Rugby anbietet. Ein exzessiver Gewalt-Männersport, wunderbar in den Rollen und im Austobepotenzial! Die Umsetzung dieser Männerpotenziale in Richtung fantasiehaftes Töten am Computer ist hingegen überflüssig wie ein Kropf."
http://www.golem.de/0902/64991-3.html
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2009-02-02
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Dasselbe gilt für die Schulleistung: Wir haben fünf Gruppen von 18- bis 25-Jährigen jeweils eine Beschäftigung vorgegeben: Sport, harmloser Film, Sims, brutaler Film, brutales Spiel. Im Anschluss mussten sie Matheaufgaben lösen. Die Spieler des brutalen Spiels schafften 10 Punkte, die Sporttreibenden 15 Punkte, und die, die den brutalen Film sahen, lagen in der Mitte."
http://www.golem.de/0902/64991-2.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Konzentrationsfähigkeit ("")
Pfeiffer, ReginePate, Der2009-01-24
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Und, der zweite Hauptpunkt in meiner Kritik an dem Spiel ist, dass es dort eine Anzeige gibt, mit der die Angst der Opfer gemessen wird. Danach richtet sich der Erpressungsbetrag. Und der Spiele muss rausfinden, wie er die Opfer optimal schikaniert. Manchmal ist die optimale Methode, Unschuldige zu schikanieren, u. Umständen auch zu töten. Ich finde das krank."
http://www.cynamite.de/foren/cynamite/news/39179-ea-diese-schweinefirma-regine-pfeiffer-legt-7.html#post848959
Das Zitat stammt aus einer umfangreichen Diskussion, die Frau Pfeiffer mit Benutzern des Cynamite-Forums geführt hat. Es ist somit zu berücksichtigen, dass das Zitat nur einen kleinen Ausschnitt ihrer Äußerungen darstellt sowie unter einem gewissen Zeitdruck entstanden ist.
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
Pfeiffer, RegineGTA IV2009-01-24
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Als ich den jungen Männern bei Cynamite gezeigt habe, wie Nico Bellic das Mädchen, das er entführt hat, ins Gesicht schlägt, und zu ihr sagt sie soll lächeln für das Foto - obwohl sie gar nicht lächeln kann, weil sie geknebelt ist - also bei der Vorführung waren die Leute still und brachten kein Argument dagegen. Warum ist so was drin, wie einen Menschen auf der Intensivstation auf die feigeste Art durch Stecker ziehen zu meucheln?"
http://www.cynamite.de/foren/cynamite/news/39179-ea-diese-schweinefirma-regine-pfeiffer-legt-63.html#post883992
Das Zitat stammt aus einer umfangreichen Diskussion, die Frau Pfeiffer mit Benutzern des Cynamite-Forums geführt hat. Es ist somit zu berücksichtigen, dass das Zitat nur einen kleinen Ausschnitt ihrer Äußerungen darstellt sowie unter einem gewissen Zeitdruck entstanden ist.
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
Pfeiffer, RegineElectronic Arts2009-01-10
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
"Die Gewaltverherrlichung, die Herr Fromm durch Videoclips belegt hatte, ergänzte ich mit Zitaten aus dem Lösungsbuch, insbesondere wies ich auf die Seiten hin, in denen das Verbrennen eines Menschen wie die Zubereitung einer Mahlzeit dargestellt wird. Es wird gesagt, dass es Spaß macht – im Text werden die Adjektive "amüsant" und "befriedigend" verwenden – das Opfer in einem Backofen zu braten. Im Zusammenhang mit den Zitaten aus dem Lösungsbuch nannte ich Electronic Arts Schweinefirma."
http://www.regine-pfeiffer.de/electronicarts/
-Wertend ("")
-Wertend - Hersteller ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Pate, Der2009-01-04
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
""Der Pate" ist ein schweinisches Spiel. Anders kann man es nicht sagen. Wenn dort das Rösten von Menschen über dem Feuer als etwas Erstrebenswertes angepriesen wird, wenn Punkte vergeben werden dafür, dass man möglichst bestialisch Menschen tötet, dann hätte so etwas niemals auf den Markt kommen dürfen in Deutschland. "Der Pate" hätte indiziert werden müssen und ich finde es höchst problematisch, dass unser System so fehlentscheidet."
http://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Bunt-gemischt-Prof-Dr-Christian-Pfeiffer-Interview-Killerspiele-Koelner-Aufruf-World-of-Warcraft-WoW-3935601.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Offener Verkauf/Werbung ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. World of Warcraft2009-01-04
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-MMORPG ("")-
-Videospiel ("")-
""World of Warcraft" dürfte erst ab 18 Jahren freigeben sein. Und wir fordern die Politik in einem Extratext, der demnächst veröffentlicht wird, auf, die Einstufung ab 12 Jahren zu korrigieren. Für Jugendliche ist das Spiel nichts. Weil es einen zu hohen Prozentsatz von Nutzern hervorbringt, die ins Abseits geraten können, die von der Erfolgsschiene im Leben einfach Abschied nehmen und sich davon nicht mehr erholen."
http://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Bunt-gemischt-Prof-Dr-Christian-Pfeiffer-Interview-Killerspiele-Koelner-Aufruf-World-of-Warcraft-WoW-3937838.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Kinder/Jugendliche ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Entwickler2009-01-04
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
"Die Spieleindustrie muss aus ihren Flegeljahren herauskommen. Wenn sie das schafft, wunderbar. Aber sie hat das Geldverdienen in den Vordergrund gestellt, die Moral hinten an – und Spiele produziert, die unter Werteaspekten nicht vertretbar sind. Und das in sehr hohem Maß."
http://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Bunt-gemischt-Prof-Dr-Christian-Pfeiffer-Interview-Killerspiele-Koelner-Aufruf-World-of-Warcraft-WoW-3935741.html
-Politisch ("")
-Politisch - Appell ("")
-Politisch - Appell - An Hersteller ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. GTA IV2009-01-04
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Das Spiel hätte mindestens indiziert werden müssen. Über das Strafrecht brauchen wir uns nicht unterhalten, denn die Indizierung macht den Markt kaputt für das Spiel."
http://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Bunt-gemischt-Prof-Dr-Christian-Pfeiffer-Interview-Killerspiele-Koelner-Aufruf-World-of-Warcraft-WoW-3935741.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Offener Verkauf/Werbung ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2009-01-04
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Das ist ein Kampfbegriff der öffentlichen Auseinandersetzung, der wissenschaftlich wenig ergiebig ist."
http://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Bunt-gemischt-Prof-Dr-Christian-Pfeiffer-Interview-Killerspiele-Koelner-Aufruf-World-of-Warcraft-WoW-3935741.html
Zum Begriff "Killerspiel".
-Politisch ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2009-01-04
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Es gibt zu wenig Geld in Deutschland für Computerspiel-Wirkungs­forschung, für Therapieforschung. Es gibt zu wenig Geld für Aufklärung der Eltern. Ich würde mir wünschen, dass die Computerspiele-Industrie für jedes Computerspiel, das verkauft wird, eine Abgabe zahlt, von meinetwegen einem Vierteleuro. Dann wären das pro Jahr 10 Millionen Euro, die zur Verfügung stünden. Ein Fonds, der sinnvoll verwendet werden könnte, um "serious games" zu fördern, um Wirkungsforschung – auch positive – zu etablieren."
http://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Bunt-gemischt-Prof-Dr-Christian-Pfeiffer-Interview-Killerspiele-Koelner-Aufruf-World-of-Warcraft-WoW-3935741.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Zusatzsteuer ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2009-01-04
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wir konnten feststellen, dass die Konfrontation mit exzessiver Gewalt offensichtlich im Anschluss an das Spielen die Konzentration auf neue Aufgaben massiv erschwert. Das ist experimentell belegt. Wer aus einer Sportaktivität heraus Mathematikaufgaben löst, kann sich darauf wesentlich besser konzentrieren als jemand, der nach dem Konsum eines First-Person-Shooters in so etwas einsteigt. Der konzentrationszerstörende Effekt von massiver Gewaltauseinandersetzung ist nachgewiesen und das Interessante ist, wir konnten unterscheiden: Diejenigen, die solche Spiele nicht so gern spielen, waren danach bei den Matheaufgaben im Kopf freier – schnitten besser ab. Wer die First-Person-Shooter gern gespielt hat, sich darauf einließ, schnitt schlechter ab."
http://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Bunt-gemischt-Prof-Dr-Christian-Pfeiffer-Interview-Killerspiele-Koelner-Aufruf-World-of-Warcraft-WoW-3935741.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Konzentrationsfähigkeit ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Rechtslage2009-01-04
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
"Wir haben den Paragraphen 131 er ist wirkungslos, weil die Spiele alle durch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle ihren Persilschein bekommen, für den Markt freigegeben werden. Und dann lohnt die Debatte nicht mehr, ob das verboten gehört hätte, weil unser Gesetz so ist, wie es ist. [...] Das Ganze ist ein akademischer Streit, weil es ja für den Markt freigegeben ist und damit ist das Strafrecht ausgehebelt. Kein Staatsanwalt kann noch ein Verfahren gegen "GTA 4" einleiten, weil jeder Verkäufer, der dieses Spiel in Deutschland vertreibt, durch die USK-Entscheidung legitimiert ist. Also ist die Sache tot."
http://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Bunt-gemischt-Prof-Dr-Christian-Pfeiffer-Interview-Killerspiele-Koelner-Aufruf-World-of-Warcraft-WoW-3935741.html
Durch die Altersfreigabe der USK wird nur die Indizierung, nicht aber ein Verbot verhindert. Eine Beschlagnahme bleibt unabhängig von der freigabe möglich.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2009-01-04
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Dummes Zeug kann man viel hören, kann es auch schreiben, wird weder Leib noch Seele stören, es wird alles beim alten bleiben. Dummes aber vors Auge gestellt, hat ein magisches Recht, weil es die Sinne gefesselt hält, bleibt der Geist ein Knecht." (Goethe)
http://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Bunt-gemischt-Prof-Dr-Christian-Pfeiffer-Interview-Killerspiele-Koelner-Aufruf-World-of-Warcraft-WoW-3937838.html
Es wird verschwiegen, dass Goethe dem Vorwurf ausgesetzt war, dass sein Werk "Die Leiden des jungen Werthers" junge Männer in den Selbstmord treiben würde. Auch hat Goethe eine Wirkung nicht völlig ausgeschlossen: "Und nun wollt Ihr einen Schriftsteller zur Rechenschaft ziehen und ein Werk verdammen, das, durch einige beschränkte Geister falsch aufgefasst, die Welt höchstens von einem Dutzend Dummköpfen und Taugenichtsen befreit hat, die gar nichts besseres tun konnten, als den schwachen Rest ihres bisschen Lichtes vollends auszublasen." Sowie eine Einschätzung vom Pädagogen Johann Heinrich Campe: "Das unmäßige und zwecklose Lesen macht zuvörderst fremd und gleichgültig gegen alles, was keine Beziehung auf Literatur und Bücherideen hat; [...] Kommt nun endlich hierzu auch noch dieses, dass man ohne Auswahl, Zweck und Ordnung, alles eins durchs andere, und also auch solche Bücher liest, welche recht eigentlich dazu geschrieben zu seyn schei­nen, den Geist des Menschen aus der wirklichen Welt in eine schimärische zu entrücken, [...]. Ferner verdient auch dieses erwogen zu werden, dass in Häusern, welche der literarische Luxus beherrscht, unmöglich vermieden werden kann, dass Kinder Vorlesungen beiwohnen oder selbst Bücher in die Hände bekommen, welche, wo nicht für jedermann, doch für sie in diesem ihrem Alter, das gefährlichste Seelengift enthalten, dessen Wirkung durch kein pädagogisches Gegenmit­tel [...] jemals ganz wieder vernichtet werden kann."
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Irreführung ("")
Kleimann, MatthiasGTA IV2009-01-04
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
-Actionspiel ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wir haben zunächst einmal gesagt, es erfüllt Indizierungskriterien. Indizierungskriterien heißt, es ist noch nicht §-131-relevant, sondern es ist jugendschutzrelevant. Und da haben wir bei "GTA 4" ganz klar gewaltverherrlichende Elemente gefunden, wo wir sagen, das hätte viel stärker beachtet werden müssen. Es wird bei "GTA 4" immer darauf verwiesen, dass es ein offenes Spiel ist, und es sozusagen am Spieler liegt, was er macht und was er nicht macht und das das Spiel dies gar nicht so vorgibt. Allerdings wird der Spieler durch spezielle Punktevergabe belohnt. Es ist zum Beispiel ein Amoklauf möglich. Da kriegt man nicht viele Punkte, aber es wird ein bisschen Geld fallen gelassen, wenn Passanten abgeschossen werden. Und dieses Spiel ermöglicht diesen Amoklauf-Modus. Warum ist das möglich? Wenn das Spiel wirklich eine Realitätssimulation ist, dann würde spätestens beim zweiten Mord die Polizei einen so weit einkreisen, dass man keine Möglichkeit des Weiterspielens hätte. Oder es würde eine Meldung erscheinen: Du verhältst dich gerade außerhalb eines realistischen Paradigmas, du bist raus."
http://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Bunt-gemischt-Prof-Dr-Christian-Pfeiffer-Interview-Killerspiele-Koelner-Aufruf-World-of-Warcraft-WoW-3935741.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Offener Verkauf/Werbung ("")
Kleimann, MatthiasKillerspiel2009-01-04
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Trotzdem müssen wir uns fragen, wer die Jugendlichen denn in diese Situation gebracht hat? Woher kommt es, dass Jugendliche das Nachspielen des Zweiten Weltkrieges als völlig unproblematisch empfinden? Das hat die Spieleindustrie massiv zu verantworten und wir müssen diese Entwicklung einfach kritisieren."
http://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Bunt-gemischt-Prof-Dr-Christian-Pfeiffer-Interview-Killerspiele-Koelner-Aufruf-World-of-Warcraft-WoW-3935741.html
Kann tatsächlich die Spielindustrie verursacht haben, dass Jugendliche "Krieg" spielen? Ist dieses Phänomen nicht etwas älter und aktuell wohl auch von der Filmindustrie beeinflusst?
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Unstimmigkeit ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Videospiele2009-01-04
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
"Kultur adelt ein Produkt. Das ist dann etwas sehr positives. Ich würde es doch bei vielen Spielen für sehr problematisch halten, sie generell diesem Kulturgut zuzuschreiben."
http://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Bunt-gemischt-Prof-Dr-Christian-Pfeiffer-Interview-Killerspiele-Koelner-Aufruf-World-of-Warcraft-WoW-3937810.html
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Kulturell ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Videospiele2009-01-04
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
"Und ich sage Ihnen voraus, wir werden eine Kampagne bekommen in Deutschland: Kinderzimmer frei von Bildschirmgeräten! Und es werden prominenteste Bürger mitmachen. [...] Kinderzimmer frei von Bildschirmgeräten wird in diesem Jahr kommen. Und ich garantiere, die wird Erfolg haben."
Dazu weiter: "Den Umgang mit dem PC muss man natürlich erlernen [...], aber es reicht aus, wenn Kinder im Alter von 10, 12, 15 Jahren in der Schule oder im Elternhaus diese Fähigkeit schrittweise beigebracht bekommen." (Quelle: http://bildungsklick.de/datei-archiv/40023/interview_pfeiffer_netz.pdf)
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
Kleimann, MatthiasCounterStrike2009-01-04
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
""Counter-Strike" war in der ersten Version unblutiger als es jetzt ist. Inzwischen sind die Bluteffekte mit dieser neuen Source-Engine mehr geworden. Die physikalischen Effekte sind besser geworden. Wir haben über diese neuen physikalischen Effekte in unserem Buch geschrieben, es ist unserer Meinung nach schon ein Indizierungskandidat. Die Bundesprüfstelle hat damals die erste Version geprüft. Insofern gibt es bei der zweiten Version meiner Meinung nach auch stärkere Kriterien für eine Indizierung."
http://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Bunt-gemischt-Prof-Dr-Christian-Pfeiffer-Interview-Killerspiele-Koelner-Aufruf-World-of-Warcraft-WoW-3935741.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Offener Verkauf/Werbung ("")
kjmKillerspiel2009-01-01
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Die KJM machte in dem Gespräch nochmals ihre Erwartung deutlich, dass deutsche Access-Provider bestimmte unzulässige und jugendgefährdende Inhalte im Sinne des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags freiwillig sperren sollen, ähnlich wie dies die Suchmaschinen-Anbieter mittels des Filtermoduls der BPjM und somit im Rahmen eines rechtsstaatlichen Verfahrens bereits erfolgreich praktizieren."
http://www.blm.de/apps/documentbase/data/pdf1/jugendschutzbericht02_08.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Internetsperren ("")
Deutscher ComputerspielpreisKillerspiel2008-12-10
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Bestes Deutsches Spiel - In dieser Kategorie wird das beste Spiel prämiert, unabhängig von der Zielgruppe, der Kategorie und der verwendeten Technologie. [...] Es kann sich an Erwachsene, Jugendliche oder Kinder richten. Wichtig ist, dass das Spiel technisch und künstlerisch hochwertig, sowie kulturell und pädagogisch wertvoll ist. In dieser Kategorie können keine Spiele eingereicht werden. Der Gewinner in der Kategorie Bestes Deutsches Spiel wird aus den Preisträgern der Kategorie 2 bis 7 ermittelt."
http://www.deutschercomputerspielpreis.de/4.0.html
Da das "Beste Deutsche Spiel" in einer der einzelnen Kategorien vertreten sein muss, bei denen jedoch die Kategorie "Bestes Erwachsenenspiel" spielt, sind kommerzielle Unterhaltungsspiele von deutschen Entwicklern, die sich an Erwchsene richten, entgegen der Pressemeldung von der Teilnahme faktisch ausgeschlossen.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Irreführung ("")
Kölner AufrufKillerspiel2008-12-08
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Killerspiele entstammen den professionellen Trainingsprogrammen der US-Armee, mit denen Schusstechnik, Zielgenauigkeit und direktes Reagieren auf auftauchende Gegner trainiert werden: Die Soldaten werden desensibilisiert und fürs Töten konditioniert, die Tötungshemmung wird abgebaut. Genauso werden durch Killerspiele Kindern und Jugendlichen Spezialkenntnisse über Waffen und militärische Taktik vermittelt, denn diese sogenannten "Spiele" sind in Wirklichkeit Simulationen der Kriegsrealität [...]."
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr50-vom-8122008/wie-kommt-der-krieg-in-die-koepfe-und-in-die-herzen/
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Entwicklung durch US-Militär ("Weder wurden Ego-Shooter vom Militär erfunden noch "Counter-Strike" von der US-Army entwickelt. Letzteres entstand als die Studenten Minh Le und Jess Cliffe das von Valve entwickelte "Half-Life" modifizierten. Der erste Ego-Shooter "Maze War" wurde von dem Studenten Steve Colley auf einem Rechner des Ames Research Center der NASA geschrieben. Dennoch sind vom US-Militär mit "Americas Army" und "Full Spectrum Warrior" zwei Ego-Shooter hergestellt worden. Ersteres um potentielle Rekruten für das Militär zu begeistern, letzteres um Soldaten in Gruppentaktiken zu trainieren. Dazu wurde es aber nicht genutzt, da es sich als nicht realistisch genug heraustellte. Abgesehen davon werden viele Videospiele bei der Entwicklung, wie Hollywood-Filme auch, von dem US-Militär unterstützt. ")
Kölner AufrufKillerspiel2008-12-08
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Diese Spiele sind somit massive Angriffe auf Menschenrechte, Völkerrecht und Grundgesetz. Warum also wird hiergegen nichts unternommen? [...] Wir lassen nicht zu, dass die Köpfe und Herzen unserer Kinder weiterhin durch Killerspiele mit Krieg und Gewalt vergiftet werden. Wir fordern, dass die Herstellung und Verbreitung von kriegsverherrlichenden und gewaltfördernden Computerspielen für Kinder und Erwachsene verboten werden [...]", ferner "dass alle Parteien ihre Beschlussanträge, die Computerspiele zum «Kulturgut» erklären wollen, zurückziehen", sowie "dass die Games-Industrie keine staatliche Förderung und politische Unterstützung erhält."
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr50-vom-8122008/wie-kommt-der-krieg-in-die-koepfe-und-in-die-herzen/
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Hersteller ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
-Wertend - Spiele - Kulturell ("")
Fromm, RainerGamer2008-12-07
Journalist ("")--
"Ich denke, eine Gamerschaft die sich gegen die pauschale Verurteilung ihres Genre verwahrt, muss nicht nur in Richtung Presse, sondern auch in Richtung Industrie Schmerzgrenzen artikulieren. Die Auswahl der Games in der ESL ist aus meiner Sicht ein gutes Signal."
-Politisch ("")
-Politisch - Appell ("")
-Politisch - Appell - An Spieler ("")
EreignisEreignis2008-12-06
Der "Kölner Aufruf" wird verabschiedet
http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?fileid=411
Schächter, Anita, Dr.Killerspiel2008-10-13
Psychologie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Unsere Jugend sollte den gewalthaltigen Computerspielen, dem Porno-Rapp und der gewaltverherrlichenden Fantasy-Literatur nicht länger ausgesetzt werden. Jene, die sich schon daran gewöhnt und Gefallen an der Gewaltkultur gefunden haben, müssen wissen, woran sie gewöhnt werden und welcher Missbrauch dadurch möglich wird."
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr42-vom-13102008/killerspiele-training-fuer-das-morden-im-krieg/
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
Spitzer, Manfred, Prof. Dr.Killerspiel2008-10-01
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Psychiatrie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Medienkompetenz auszubilden ist ein ganz großer Irrweg! [...] Sie müssen nicht lernen, mit Heroin umzugehen!"
http://www.pcgames.de/aid,661898/Medienkompetenz-auszubilden-ist-ein-ganz-grosser-Irrweg-ein-Erfahrungsbericht-vom-Symposium-Spielewelten-der-Zukunft/PC/News/
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
Näf, RolandKillerspiel2008-09-18
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SP ("Sozialdemokratische Partei der Schweiz ")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wenn Sie es nicht schaffen den Jugendschutz bei Vertreibern und Produzenten durchzusetzen, werden Sie sich mit einem allgemeinen Verbot konfrontiert sehen. Ich bin gespannt, was Sie und andere Verantwortliche zum Schutz der Kinder unternehmen. Auf die meistens überforderten Eltern abzustützen ist schlicht unmöglich und eine billige Art die Verantwortung abzuschieben."
http://www.gbase.ch/Global/news/SP-Politiker+meint%3a+Die+Verantwortung+auf+die+Eltern+zu+schieben+sei+unm%c3%b6glich+und+billig/7922/38773.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Stockinger, Hans Gerhard, Dr.Killerspiel2008-09-16
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wir unterstützen gerne auch weiterhin Strategie-, Sport-, Lern- oder Unterhaltungsspiele, aber keine Spiele, in denen es um grausame Gewalttätigkeiten geht, die die Würde des Menschen verletzen."
http://www.csu-landtag.de/www/pm/2008152.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
Herrmann, JoachimGamer2008-09-15
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
"Ich glaube nicht, dass Menschen, die auf ihren Computern aktiv reihenweise Leute umbringen, die am Boden liegende angeschossene Opfern "regelrecht hinrichten", so dass das Blut spritzt - dass diese Menschen sich durch meine Worte verletzt fühlen können. Wenn sie virtuelle Grausamkeiten verüben, müssen sie schon auch meine Argumente aushalten."
http://www.pcgames.de/aid,660024/GTA-4-haette-indiziert-werden-muessen-Zwoelf-Fragen-an-Bayerns-Innenminister-Joachim-Herrmann/PC/Interview/
Antwort auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, dass sich Gamer durch seinen Vergleich von "Killerspielen" mit Kinderpornografie verletzt fühlen könnten. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat Anzeigen zurückgewiesen: "Die Frage (ob die Kollektivbezeichnung der Spieler hinreichend konkretisiert ist) kann [...] unentschieden bleiben, weil sich der Angezeigte jedenfalls auf die [...] - "Wahrnehmung berechtigter Interessen" – berufen kann und somit gerechtfertigt ist. Es ist dann gerade Aufgabe auch der Politik auf die Möglichkeit einer von diesen Spielen ausgehenden Gefahr hinzuweisen. Nichts anderes hat der Angezeigte getan, indem er anlässlich des deutschen Computerspielpreises das Thema ansprach. Derartige durch die Wahrnehmung berechtigter Interessen geäußerte Meinungen unterliegen nur dann der Wertung als strafbare Tat im Sinne des § 185 StGB, wenn das Vorhandensein einer Beleidigung gerade aus der Form der Äußerung oder aus den Umständen, unter denen die Äußerung erfolgte (sogenannte Formalbeleidigung), zu beanstanden ist. Solche Umstände, die etwa im Gebrauch von derben Schimpfworten oder durch Schmähungen bestehen können, liegen hier jedoch ersichtlich nicht vor." (Quelle: http://nyvision.files.wordpress.com/2009/05/strafanzeige_antwort_anon.pdf)
-Wertend ("")
-Wertend - Spieler ("")
Herrmann, JoachimCounterStrike2008-09-15
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ich habe kein Verbot von "Counter-Strike" gefordert, sehe allerdings mit Sorge den Suchtfaktor, den dieses Spiel besitzt, und der vielfach Ursache für schlechte schulische Leistungen bei Kindern und Jugendlichen ist."
http://www.pcgames.de/aid,660024/GTA-4-haette-indiziert-werden-muessen-Zwoelf-Fragen-an-Bayerns-Innenminister-Joachim-Herrmann/PC/Interview/?page=2
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Konzentrationsfähigkeit ("")
Gantzer, Peter PaulKillerspiel2008-09-12
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ich bin allerdings weiter der Meinung, dass bestimmte Killerspiele auch für Erwachsene nicht freigeschaltet werden sollten. Wenn ich sehe, dass es Killerspiele gibt, wo man in die Rolle eines Rechtsverbrechers schlüpft und besondere Noten dann erhält, wenn man Polizisten umbringt, habe ich dafür kein Verständnis."
http://www.pcgames.de/aid,659804/Ich-waehle-keine-Spielekiller-Landtagsvizepraesident-Gantzer-SPD-antwortet-einem-PC-Games-Leser/PC/News/
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
Bouffier, VolkerKillerspiel2008-09-12
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Killerspiele sind grausam und menschenverachtend, und niemand braucht solche Erzeugnisse!"
http://www.pcgames.de/aid,659791/CSU-Innenminister-Herrmann-Bei-Killerspielen-uebernehmen-Spieler-die-Rolle-von-Schwerkriminellen/PC/News/
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
Herrmann, JoachimKillerspiel2008-09-06
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Solche brutalen, gewaltverherrlichenden Spiele führen zur Verrohung unserer Gesellschaft. Es ist richtig, dass der Freistaat Bayern entschieden dagegen vorgehen will. [...] Menschenverachtende Killerspiele, bei denen Menschen bei lebendigem Leibe verbrannt werden oder aus purer Mordslust gemeuchelt werden sollen, gehören nicht auf Computer und Spielekonsolen. Es ist mir völlig unverständlich, wie man solche Spiele verteidigen kann."
http://www.pcgames.de/aid,658959/Ich-waehle-keine-Spielekiller-CSU-antwortet-auf-PC-Games-Protestbrief/PC/News/
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Videospiele2008-09-03
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
"Die Stanford-University hat herausgefunden, dass ein Computerspiel sich richtig positiv ausgewirkt hat. Nämlich eines, dass zum Inhalt hat: Wie bringe ich Kinder dazu, auf spielerische Weise dazu, dass sie sich, wenn sie von Diabetes II erkrankt sind, richtig verhalten. [...] Ich denke [...] es gibt vielleicht auch Computerspiele bei denen man English lernen kann oder Mathe lernen kann. Das alles ist bisher systematisch nicht erforscht. Es könnte ja sein, dass nur Leute die sehr stark auf Computerspiele eingeeicht sind nur für English- und Mathematiklernen motivierbar sind, wenn es spielerisch verpackt wird. Dann wäre es im Grunde so eine Krücke, dass man dann Computerspiele nimmt und immer noch würde man zum Ergebnis kommen: Das normale Lernen ist eigentlich besser. Aber wenn der schon nur noch über Computerspiele abgeholt werden kann dann nimmt man halt den Umweg, dass man ein Lernspiel nimmt. [...] Ich denke erst einmal müsste die Wissenschaft Belege dafür haben, dass es Anlass gibt ein Computerspiel zu preisen. Bisher ist es aus meiner Sicht alles die Anregung zum Zeitverdaddeln. Dazu, dass man sich verliert im stundenlangen Computerspielen, und das nutzt niemanden was. [...] Weltweit gibt es den empirischen Nachweis, dass Spiele sinnvoll sind, nicht. Sehr wohl gab es den aber für preisgekrönte normale Brettspiele. Da hat man tatsächlich festgestellt, dass die positive Wirkungen haben. Dass Kinder in ihrer Persönlichkeitsreifung dadurch gut beeinflusst werden."
http://www.youtube.com/watch?v=iX3bjxw-xv0&eurl=http://stigma-videospiele.de/wordpress/
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
EreignisRechtliches*2008-07-01
Sofortprogramm wird umgesetzt
http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Presse/pressemitteilungen,did=111410.html
HeuteEdna bricht aus2008-06-12
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Adventure ("")-
-Videospiel ("")-
"Die Game-Designer sparen in ihrem humorvollen Adventure nicht mit Andeutungen an das Inzest-Drama in Amstetten."
http://www.looki.de/edna_bricht_aus_verbindung_zu_amstettenae_news_n64889.html
Über das Adventure "Edna bricht aus". Der Entwickler: "Anschuldigungen, unser PC-Spiel Edna Bricht Aus würde in irgendeiner Form die Opfer von Amstetten verunglimpfen, sind völlig irrsinnig und empörend. Das Spiel nimmt in keiner Weise Bezug auf aktuelle Ereignisse, jedwede Behauptungen dieser Art sind völlig an den Haaren herbeigezogen. Ein rechtliches Vorgehen gegen diese bewusste Falschdarstellung werden wir prüfen."
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
EreignisRechtliches*2008-05-31
Wirtschaft trägt usk
http://de.wikipedia.org/wiki/Unterhaltungssoftware_Selbstkontrolle
Hopf, Werner, Dr.Killerspiel2008-05-15
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
LMU-Resolution ("")--
Psychologie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Je höher der Gewaltkonsum der Jugendlichen war, desto stärker sind die Noten abgefallen."
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Studie-Killerspiele-machen-aggressiv-brutal-und-dumm-_arid,1225985_regid,2_puid,2_pageid,4289.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Konzentrationsfähigkeit ("")
Hopf, Werner, Dr.Killerspiel2008-05-15
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
LMU-Resolution ("")--
Psychologie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Solche Computerspiele sind der stärkste Faktor, der Jugendgewalt beeinflusst - stärker noch als elterliche Gewalt, Gewalt an Schulen, die Zugehörigkeit zu Cliquen, Horrorfilme und Persönlichkeitsvariablen. [...] Mein Vorschlag ist, die Computer-Gewaltspiele zu verbieten. Es gibt keine andere Lösung. Die Verrohung, die dadurch entsteht, ist ja jetzt schon überall zu sehen."
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Studie-Killerspiele-machen-aggressiv-brutal-und-dumm-_arid,1225985_regid,2_puid,2_pageid,4289.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Gewaltbereitschaft ("")
Neumann, BerndEgo-Shooter2008-04-11
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Videospiel ("")-
"Nein."
http://www.derwesten.de/leben/games/hintergrund/Bernd-Neumann-Ego-Shooter-koennen-weder-qualitativ-hochwertig-noch-kulturell-wertvoll-sein-id1770624.html
Antwort auf die Frage: "Wenn wir "pädagogisch wertvoll" aus nachvollziehbaren Gründen mal ausklammern: Können Sie sich vorstellen, dass ein Ego-Shooter "qualitativ hochwertig und kulturell wertvoll" sein kann?"
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Kulturell ("")
Ostbomk-Fischer, ElkeKillerspiel2008-03-31
GWG ("Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie e. V.")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Killerspiele sind spezifische Formen von Computer- und Videospielen, welche darauf ausgerichtet sind, den Grundkonsens einer humanen Gesellschaft zu untergraben. [...] Solche Spiele wurden u. a. ursprünglich für das US-Amerikanische Militär als Kriegssimulationen entwickelt. Sie haben den Zweck, bei Soldaten die Tötungshemmung abzubauen und ihre "Killer-Effizienz" zu erhöhen."
http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?fileid=254
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Entwicklung durch US-Militär ("Weder wurden Ego-Shooter vom Militär erfunden noch "Counter-Strike" von der US-Army entwickelt. Letzteres entstand als die Studenten Minh Le und Jess Cliffe das von Valve entwickelte "Half-Life" modifizierten. Der erste Ego-Shooter "Maze War" wurde von dem Studenten Steve Colley auf einem Rechner des Ames Research Center der NASA geschrieben. Dennoch sind vom US-Militär mit "Americas Army" und "Full Spectrum Warrior" zwei Ego-Shooter hergestellt worden. Ersteres um potentielle Rekruten für das Militär zu begeistern, letzteres um Soldaten in Gruppentaktiken zu trainieren. Dazu wurde es aber nicht genutzt, da es sich als nicht realistisch genug heraustellte. Abgesehen davon werden viele Videospiele bei der Entwicklung, wie Hollywood-Filme auch, von dem US-Militär unterstützt. ")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
Mies, Maria, Prof. Dr.Killerspiel2008-03-31
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Soziologie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wer etwas gegen diesen Krieg in den Köpfen, gegen diese Verwahrlosung von männlichen Jugendlichen und Kindern tun will, muss zunächst diejenigen zur Rechenschaft ziehen, die lediglich ein eindeutig ökonomisches Interesse am "Wachstum" (Riccitiello) dieser Branche haben. Das ist die Kriegsindustrie genauso wie die "Games-Industrie.".Es ist höchste Zeit, dass vor allem die Verharmlosung dieser Gewaltspiele durch die Wissenschaft aufhört. Diese Kriegsspiele müssen verboten werden, für Erwachsene wie für Jugendliche."
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2008/nr14-vom-3132008/verharmlosung-von-gewaltspielen-muss-aufhoeren/
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Zypries, BrigitteVideospiele2008-01-09
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Auch PC-Spiele und Spielkonsolen seien für den Nachwuchs "Gift". Zypries betonte: "Die Kinder lernen weder Sozialverhalten noch bewegen sie sich, wenn sie vor diesen Teilen sitzen sondern werden zugeschüttet."
http://www.presseportal.de/meldung/1114747/
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
-Wirkung betreffend ("")
Fromm, RainerKillerspiel2007-12-28
Journalist ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wenn man das Spiel als Politologe spielt – was stört mich da? Mich stört die programmimmanente Logik, das heißt der Spieler bekommt automatisch einen Befehl zum Gehorsam. Das einzige Ziel ist das reaktionsschnelle bedenkenlose Töten menschlicher- und menschenähnlicher Gegenüber. Möglichkeiten des Ausweichens und non-aggressiver Konfliktlösungen existierten bei "Doom" und vielen anderen Spielen nicht. Ein erfolgreiches Durchspielens des Programms wird einzig durch die Liquidation zahlloser Gegner gewährleistet. [...] Und darüber hinaus bedienen sich zahlreiche Shooter wie "Doom" dieser aufwendigen Darstellung blutig zerfetzter Körperteile – was man noch hinnehmen könnte. Wo es allerdings aus meiner Sicht wirklich denkbar unappetitlich wird ist, wenn das dann kombiniert wird massiv frauenfeindlichen Inhalten, die auch transportiert werden. [...] Darüber hinaus sind unsichtbare Begleiter dieser Spiele für mich auch sehr schleichende ideologische Botschaften. Es ist die Dominanz von Helden, es ist eine Technikfaszination, es sind Männlichkeitsideale, Waffen sind das Symbol der Stärke, es ist ein ausschließliches Denken in schwarz-weiß Rastern, Kompromisse/nicht konfliktreiche Lösungen sind nur selten vorgesehen, es ist ein Machbarkeitswahn – aber nicht der Intelligenz sondern der starken Muskeln oder der großen Waffen."
http://events.ccc.de/congress/2007/Fahrplan/events/2333.en.html
-Wertend ("")
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Frauenfeindlichkeit ("")
-Wirkung betreffend - Rechtsextremismus ("")
Fromm, Rainerusk2007-12-28
Journalist ("")--
"Ich glaube die Idee einer freiwilligen Selbstkontrolle der Computerindustrie ist gescheitert."
http://events.ccc.de/congress/2007/Fahrplan/events/2333.en.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Reform der USK ("")
Fromm, RainerKillerspiel2007-12-28
Journalist ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"(Da) ich seit inzwischen über 20 Jahren Filme gegen Neonazis mache, gegen totalitäre Kulte mache, Psychoorganisationen aber auch im islamistischen Bereich über totalitäre Bestrebungen, ist es für mich konsequent dass ich im Jahre 2007 auch über Gewaltcomputerspiele berichte, weil für mich ein Teil dieser Spiele – ich differenziere da - sehr wohl totalitären Bodensatz in der Gesellschaft bereitet, mit demokratischen, moralischen zivilgesellschaftlichen Strukturen unvereinbar sind und letztendlich auch der freiheitlichen demokratischen Grundordnung und auch den Werten, die mir persönlich wichtig sind – also Humanwerten – diametral entgegenstehen."
http://events.ccc.de/congress/2007/Fahrplan/events/2333.en.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Rechtsextremismus ("")
Fromm, RainerEntwickler2007-12-28
Journalist ("")--
"Ich glaube es ist sehr fatal die Aufgabe der Eltern gegen die Aufgabe der freiwilligen Selbstkontrolle auszuspielen. Ich denke ein wirksames Elternhaus, das darauf achtet was gespielt wird, ist genauso wichtig wie eine Industrie, die Spiele auf den Markt bringt, die letztendlich Menschenrechte, wie auch das Andenken Verstorbener aus Weltkriegen respektieren. [...] Ich würde nie die Verantwortung der Eltern gegen die Verantwortung der Computerspielindustrie ausspielen."
http://events.ccc.de/congress/2007/Fahrplan/events/2333.en.html
-Politisch ("")
-Politisch - Appell ("")
-Politisch - Appell - An Hersteller ("")
Fromm, RainerKillerspiel2007-12-28
Journalist ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ich bin ein großer Gegner dieses "Killerspiel"-Schlagworts, weil für mich dieser Begriff "Killerspiel" ganz viel verschleiert. Also für mich persönlich sind sehr viele Strategiespiele von ihren politischen Folgen erheblich verheerender als ein Ballerspiel. [...] Da wird zum Beispiel in vielen Spielen der zweite Weltkrieg zum Spielplatz, Jahrhundertverbrechen zu Showbühnen, Werbung lässt Realität und Virtualität ineinander fließen. [...] Zum Beispiel die Werbung für das Spiel "Commandos 3": "Stalingrad 2003 – Bist du dabei?" oder "Sudden Strike": "Mit Dir hätten wir den Krieg gewonnen, sagt dein Opa". Das gipfelt dann darin, dass ich in diesem Spiel eine Stadt – nämlich Charkow – erobern kann und wer sich dann mal die Mühe macht und schaut im Geschichtsbuch was ist in Charkow passiert, da wurden alle Juden, die da gelebt haben, erhängt. Das war ein Kriegsverbrechen. Und ich muss sagen, [...] ich habe keine Lust Verbrechen der Waffen-SS nachzuspielen. Und ich denke auch da ist für mich ein Punkt, da muss ganz ernst gesellschaftlich darüber diskutiert werden, will man wirklich solche Spiele haben? Will man die als Gamer haben? Und ich denke es hat nichts mit Spielspaß zu tun die Waffen-SS erfolgreich fortzusetzen. [...] Ziemlich verwerflich fand ich vor zwei Jahren auch diesen "Vietnam-Hype" [...]. Ganz bemerkenswert war dabei, dass beispielsweise das Spiel "Vietkong" auf der Hülle mit dem Spruch "Ihre Mission: Holen Sie sich den Dschungel von Charlie zurück." geworben hat. Das heißt also real verlorene Kriege, real verlorene Schmach wird jetzt in virtuellen Welten nachgeholt, man kann doch noch der Armee der Amerikaner zu Ruhm verhelfen. Und das ist auch eine gehörige Portion Geschichtsrevisionismus. [...] Als jemand, der das ganze mal politisch betrachtet, bleibt einem etwas die Spucke weg. Keine Minenopfer, keine Napalm-Verletzungen, keine Massenexekutionen – Vietkong ist Spießspaß pur. Also das muss man sich nur klar machen, dann macht es vielleicht auch wirklich Spaß. [...] Das Antikriegsspiel, auf das warte ich noch. [...] Spiele transportieren nie sekundäres Leid, Deportation, die Shoah, etc. Der zweite Weltkrieg degeneriert zu einem Spielplatz wo es Spaß macht zu ballern."
http://events.ccc.de/congress/2007/Fahrplan/events/2333.en.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Geschichtsrevisionismus ("")
Fromm, RainerKillerspiel2007-12-04
Journalist ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Computerspiele sind heutzutage virtuelle Tarnkappenbomber, die eine junge Generation auch geistig militarisieren."
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/410270
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Militarisierung ("")
ZDFRechtslage2007-12-01
Presse ("")--
TV ("")--
"Frontal21 berichtete korrekt, dass zahlreiche extrem brutale Spiele auf dem Markt sind, deren Vorgängerversionen noch indiziert waren. Das steht im Widerspruch zum Jugendschutzgesetz."
http://www.zdf.de/ZDFde/download/0,6753,7001626,00.pdf
Frontal21 führt einige Spiele an, die nach der Ansicht der Redaktion indiziert werden müsste, weil die jeweiligen Vorgänger indiziert sei sowie die Brutalität der Nachfolger der der Vorgänger um nichts nachstehen würde. Diese sind: "Max Payne 2", "Doom 3", "Hitman: Contracts", "GTA Doppelpack (Grand Theft Auto)", "GTA Sant Andreas", "Resident Evil Outbreak", "Silent Scope 3" und "Mortal Kombat: Deadly Alliance". a) "Max Payne 2": Bei dem Spiel "Max Payne 2" wird nur selektiv aus Indizierungsbegründung des Vorgängers zitiert, aus der selbstverständlich nicht hervorgeht, warum der Nachfolger eine Altersfreigabe erhalten hat. So wird ein wesentlicher Punkt, der die (Nicht-) Indizierung wesentlich begründet, nicht erwähnt. Wie medienzensur.de anführt, war für die Entscheidung der BPjM insbesondere ausschlaggebend, dass das Spiel Selbstjustiz heroisiert und legitimiert: "In Wirklichkeit aber negiert ein solcher "Amoklauf" Recht und Ordnung, was besonders deutlich wird, wenn sogar Polizisten erschossen werden müssen, um dem Ziel näher zu kommen. [...] Selbstjustiz ist für Max Payne scheinbar auch das einzige probate Mittel, um die vermeintliche Gerechtigkeit wiederherzustellen. Zwar arbeitet er zunächst noch mit DEA zusammen. Dies wird aber durch den Spielverlauf bald unmöglich gemacht, so dass ihm – von allen Seiten verlassen – scheinbar allein die Selbstjustiz bleibt." Im zweiten Teil stellt das Handeln des Protagonisten keine Selbstjustiz da, sondern er arbeitet für die Polizei. Dieses, für die Indizierung maßgebliche Element, ist in dem Nachfolger also nicht enthalten. Abgesehen davon, dass ich die Anwendung der entsprechenden Normen auch bei Nachfolgern für sehr kreativ halte, kann also auch hier nicht von einer Inhaltgleichheit gesprochen werden. Das Kriterium der Selbstjustiz ist auch nicht willkürlich sondern ist Kennzeichen der Spruchpraxis, bzw. die moralische Rechtfertigung der Gewalttätigkeiten. So sieht selbst der Gesetzesentwurf von Ursula von der Leyen das Merkmals der Selbstjustiz als maßgebliches Kriterium für eine Indizierung vor. So hat die BPjM Spiele zu indizieren, in denen: "Selbstjustiz als einzig bewährtes Mittel zur Durchsetzung der vermeintlichen Gerechtigkeit nahe gelegt wird." Die Aussage, dass der Nachfolger von "Max Payne" hätte indiziert werden müssen, ist also falsch. Selbst nach dem Sofortprogramm wäre eine Differenzierung anhand der Selbstjustiz legitim. b) Stattdessen führt man an, dass das Spiel "Doom 3" aufgrund des § 14 Abs. 4 JuSchG hätte indiziert werden müssen. Ich selbst würde sagen, dass nach meinem Gefühl "Doom 3" tatsächlich ein Kandidat für eine Indizierung war. Jedoch nur, weil ähnlich gewalthaltige Spiele in der Vergangenheit auch indiziert wurden und nicht weil, es den § 14 Abs. 4 JuSchG gibt. Dieser schreibt lediglich vor, dass Spiele, die mit bereits indizierten "ganz oder im Wesentlichen inhaltsgleich" sind, keine Altersfreigabe erhalten dürfen. Frontal21 meint, dass dies der Fall sei: "Das Nachfolgemodell "Doom 3" ist mindestens genauso brutal wie "Doom" und hätte deshalb niemals eine Alterskennzeichnung erhalten dürfen.". Auf die Brutalität kommt es aber nur sekundär an. Es geht darum, ob die Spiele ganz oder im wesentlich inhaltsgleich sind. Schon bei dem Vergleich von zwei Screenshots der Spiele sollte klar sein, dass die beiden Spiele, die in einem Abstand von ca. 10 Jahren erschienen, vor allem grafisch nicht vergleichbar sind. Auch von einer wesentlichen Inhaltsgleichheit kann, nur weil das Spielprinzip ähnlich ist, keine Rede sein. Ansonsten würden ja sämtliche Ego-Shooter indiziert werden müssen, nur weil man in nahezu allen Vertretern dieses Genres in virtuellen 3D-Umgebungen auf Pixel schießt. Die Aussage, dass "Doom 3" aufgrund des § 14 IV JuSchG hätte indiziert werden müssen, ist daher falsch. Interessanter wäre ein Vergleich mit dem indizierten ersten Teil der Serie. Doom³ ist ein Remake von "Doom 1", so dass die Story dieselbe ist. Jedoch liegen auch hier nicht nur grafisch Welten zwischen den Teilen. Jürgen Hilse (USK) führt dazu an, dass bei Doom 3, anders als z.B. bei Doom 1, die Kriterien für eine Indizierung nicht erfüllt waren: "d.h. - das Spiel schildert keine Tötungen in epischer Breite - Mord- und Metzelszenen werden nicht zynisch kommentiert - es gibt keine selbstzweckhaften und detailliert geschilderten Brutalitäten - ein reflexartiges Töten aller Spielfiguren hilft nicht weiter - Gewalt wird nicht ästhetisiert - es gibt keine Splatterszenen." 2. Wegen der Vollständigkeit soll auch noch kurz erwähnt werden, dass man die Forderung von Frontal21, "Doom 3" hätte wie das Vorgängerspiel indiziert werden müssen.", nicht auf den § 14 IV JuSchG stützen kann. Dieser sagt lediglich, dass keine Altersfreigabe erfolgen darf – für die Indizierung ist dies aber die falsche Norm. Die richtige wäre der § 15 III JuSchG, "Den Beschränkungen des Absatzes 1 unterliegen auch, ohne dass es einer Aufnahme in die Liste und einer Bekanntmachung bedarf, Trägermedien, die mit einem Trägermedium, dessen Aufnahme in die Liste bekannt gemacht ist, ganz oder im Wesentlichen inhaltsgleich sind.". So ist eine Indizierung nicht mal mehr erforderlich, da das Spiel aufgrund der Inhaltsgleichheit als indiziert gilt. Eher nebensächlich: Frontal21 versucht durch selektive Zitate zu belegen, dass die Spielergemeinde die Nichtindizierung von "Doom 3" bejubelt hätte. Dass ist nicht der Fall. Vorherrschend war eigentlich die Verwunderung über diesen Umstand. Schließlich war "Doom³" nach 12 Jahren das erste Spiel von id Software, das nicht indiziert wurde. Wie es dazu kommen konnte war Gegenstand der zitierten Meldung. c) "Resident Evil Outbreak": Hierzu sei angemerkt, dass von der sechzehnteiligen Serie lediglich die deutschen Versionen von zwei Teilen indiziert sind. Von "Resident Evil 2" und von "Resident Evil: Code Veronica X". Bei dem Gewirr von unterschiedlichen Plattformen fällt es schwer diese Spiele als Vorgänger von "Resident Evil Outbreak" einzuordnen. Eigentlich gibt es gar keinen Vorgänger, da das Spiel mit dem Rest der Serie nur das Gameplay und das Setting gemein hat. Darüber hinaus ist es eigentlich schwerpunktmäßig ein Mehrspielerspiel, wohingegen die anderen Einzelspielerspiele sind. Vergleichbar ist "Resident Evil Outbreak" eigentlich nur mit dem eigenen Nachfolger, "Resident Evil Outbreak 2". Nur allgemein: "Resident Evil 2" und "Resident Evil: Code Veronica X", die indizierten Teile, stechen durch eine besonderen Brutalität aus der Serie hervor. So ist es insbesondere in ersteren möglich Köpfe von Zombies zu zertreten. Dieser Brutalitätsgrad wird in "Resident Evil Outbreak" nicht erreicht, der als ein eher harmloser Vertreter der Reihe gilt. Die Aussage, dass es mit einem der indizierten Teilen im wesentlichen inhaltsgleich sei, ist daher falsch. d) "GTA: Vice City": Das Spiel "GTA: San Andreas" hätte als Nachfolger des indizierten Spieles "GTA: Vice City" genauso wie die Spielesammlung "GTA: Doppelpack", weil in dieser das indizierte "GTA: Vice City" enthalten ist, indiziert würden müssen. Tatsächlich ist die deutsche Version des Spiels "GTA: Vice City" indiziert. Jedoch nicht, weil die deutsche Version zu brutal ist, sondern weil es die englische ist. Warum wurde also die deutsche Version indiziert, wenn die englische das Problem ist? Es waren alle Versionen in dem Spiel enthalten – welche genutzt wurde hing vom Ländercode ab. Änderte man die Sprache bei der Playstation auf Englisch wurde anstelle der deutschen die englische Version aktiviert. Aufgrund dieser Möglichkeit, allein durch die Änderung der Spracheinstellung der Playstation, die Zensurmaßnahmen der deutschen Version rückgängig machen zu können, wurde das Spiel indiziert. Selbstverständlich wurde daraufhin eine deutsche Version von "GTA: Vice City" veröffentlicht, in der man die Zensur nicht rückgängig machen konnte. Diese zensierte Version wurde folglich auch nicht indiziert. Und da eben diese zweite deutsche Version in dem "GTA: Doppelpack" enthalten ist, besteht auch keine Notwendigkeit dieses zu indizieren. Auch die deutsche Version des Nachfolgers "GTA: San Andreas" wurde gegenüber der englischen geschnitten. Hier hat man jedoch aus den Fehlern gelernt, so dass nicht die Möglichkeit besteht die Zensuren rückgängig zu machen. Die deutsche Version von "GTA: San Andreas" ist somit mit der nicht-indizierten deutschen Version des Vorgängers inhaltgleich (oder zumindest gleicher als mit der indizierten), so dass selbst nach der Argumentation von Frontal21 nicht die Notwendigkeit einer Indizierung besteht. Die dies bezügliche Aussage ist also falsch. e) "Hitman: Contracts": Auch das Spiel "Hitman: Contracts" hätte nach der Meinung von Frontal21 indiziert werden müssen, weil es mit einem indizierten Vorgänger im wesentlich inhaltsgleich sein soll. An der Formulierung "ein Vorgänger" sieht man, dass Frontal21 anscheinend sogar wusste, dass der Vorgänger von "Hitman: Contracts", "Hitman: Silent Assassin", gar nicht indiziert ist. Lediglich der erste Teil der Serie, "Hitman: Codename 47" wurde indiziert. Ich werde nun kurz erläutern, welche Gründe dazugeführt haben könnten, dass das Spiel "Hitman: Silent Assassin" nicht wie der Vorgänger "Hitman: Codename 47" indiziert wurde. Im Vorgänger spielt man einen Auftragskiller der für Geld Zielpersonen liquidiert. Sein einziges Motiv ist Habgier. Einschusswunden werden detailliert dargestellt und Leichen reagieren auf äußerliche Einwirkungen. Letzteres, die sogenannte Ragdoll-Physik, kam in Hitman zum ersten mal zum Einsatz. Sie weckte Befürchtungen, dass nun pietätlos auf Leichen eingeschossen werden könnte, was maßgeblich zur Indizierung beigetragen hat. Im Nachfolger tötete der Protagonist nicht mehr für Geld. Er hat hatte sich eigentlich zur Ruhe gesetzt, aber als ein Vertrauter von ihm, ein Priester, entführt wird versucht er diesen zu befreien. Dafür ist er auf die Mithilfe seiner früheren Auftraggeber angewiesen, für die er als Gefälligkeit wieder Auftragsmorde ausführen muss. Im Nachfolger ist also nicht Habgier sondern Hilfe Motiv des Attentäters. Dies und die anderen Umstände lassen mich zu der Annahme kommen, dass die Aussage, wonach Vorgänger und Nachfolger inhaltsgleich seien, falsch sind. Ähnlich wie bei "Doom 3" ähnelt jedoch der dritte Teil ("Hitman: Contracts") dem indizierten ersten Teil ("Hitman: Codename 47"). Aber ist "Hitman: Contracts" "Hitman: Codename 47" so ähnlich, dass es indiziert werden müsste? Beim Nachfolger hatte sich z.B. sich die Aufregung über die Ragdoll-Physik gelegt. Es war klar, dass er nicht zur Leichenschändung gedacht ist, sondern dass man den Effekt dazu gebrauchen muss tote oder bewusstlose Gegner in Abstellkammern zu verstecken, damit andere Wachen nicht Alarm schlagen. Die Überreaktion fand nicht mehr statt: Marek Klingelstein (USK-Spieletester) im Küchenradio: "Wir sind vor fünf Jahren von einer Physik-Engine überfallen worden, die in der Lage ist nicht nur Bäume schön darzustellen oder wie eine Kiste umfällt [...], sondern diese Physik-Engine ist in der Lage auch Körper glaubwürdig darzustellen. Das heißt ein Schuss in den gegnerischen Körper hat dafür gesorgt, dass er gegen die Tischkante schlägt und dann runterfällt. Als die Gutachter der USK das das erste Mal gesehen haben dachten sie, sie wären nicht mehr. Das war wirklich eine neue Dimension erreicht. Im ersten Gutachten dazu war auch von "Leichenfledderei" die Rede, weil man auf getötete Spielfiguren nachschießen konnte und die zuckten dann noch und bewegten sich durch die Gegend (Anmerkung: Nicht weil sie lebten, sondern durch den Impuls den Projektils). [...] Die Gutachter reagieren mit einem Schock vor fünf Jahren. Versuchen sich dann langsam daran zu gewöhnen dass es ein Spielelement ist aber kein Spielfeature. Also es geht nicht darum: Versetzen sie jemanden einen Kopfschuss, damit er 20 m rückwärts rutscht, und danach: "Schade sie haben nur 18 m geschafft", sondern es ist ein Feature für die Glaubwürdigkeit. Der Gegner wird getroffen und sinkt nicht, wie die letzten zehn Jahre immer gleich zu Boden, alle Tausend Gegner fielen immer gleich um und sahen tot immer gleich aus, sondern jeder landet in seiner Ecke, sozusagen böse gesagt." Dank einiger Neuerungen, die schon im zweiten Teil eingeführt wurden, ist es möglich den Dritten weit unblutiger als den Ersten zu spielen. Dort war es z.B. nicht möglich Personen mit Chloroform zu betäuben. Insgesamt ist auch das Missionsdesign ausgefeilter, so dass es tatsächlich darum geht möglichst unauffällig seinen Auftrag auszuführen, ohne andere Opfer. Teil 1 und 3 würde ich daher nicht als im wesentlichen inhaltsgleich bezeichnen. Insbesondere weil es dem Spieler einfacher gemacht wird das Spiel zu spielen ohne Unschuldige zu töten. f) Fazit: Von acht angeführten Spielen, die nach Frontal21 wegen Inhaltsgleichheit hätten indiziert werden müssen, kann ich bei sechs Spielen relevante Unterschiede zu den jeweiligen indizierten Vorgängern feststellen. Über die beiden Spiele "Mortal Kombat: Deadly Alliance" und "Silent Scope 3" habe ich leider keine ausreichenden Informationen gefunden, um den Inhalt mit den jeweiligen Vorgängern vergleichen zu können. Auch der generell erweckte Eindruck, dass der Nachfolger eines indizierten Spielen zwangsweise indiziert werden muss, ist falsch. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat mir auf eine Anfrage hin mitgeteilt: "Die Prüfung von Medien ist stets eine Einzelfallprüfung. [...] Das Spiel wird indiziert, wenn die BPjM zu der Auffassung gelangt, dass der Inhalt jugendgefährdend ist unabhängig davon, ob es sich um das Nachfolgeobjekt eines zuvor indizierten Spieles handelt." Der § 14 IV JuSchG erfasst, wie auch der § 15 III JuSchG, ganz andere Fälle. Wenn von einem Spiel beispielsweise die englische Version bereits indiziert ist soll diese Indizierung auch für eine mögliche deutsche Version gelten, bei der, bis auf die Sprachausgabe, nichts wesentliches verändert wurde. Auch wenn ein Spiel, das erst auf einer Konsole wie der Playstation erschien, indiziert wurde und nun für den PC portiert werden soll, soll die Indizierung auch für die PC-Version gelten. In der Regel wird aber, eben um eine Indizierung zu entgehen, die Gewaltdarstellung in der deutschen Version entschärft. Hier ist also sogar die englische mit der deutschen Version des selben Spieles nicht inhaltsgleich. Ein Vergleich mit einen Nachfolger ist daher fernliegend.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
ZDFHitman2007-12-01
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Geht es doch in dem Spiel darum, Figuren, die an Behinderte erinnern, zu töten."
http://www.zdf.de/ZDFde/download/0,6753,7001626,00.pdf
In der Stellungnahme wird darüber hinaus behauptet, dass es in dem Spiel darum gehen würde "Figuren, die an Behinderte erinnern, zu töten.". In dem Spiel handelt es sich bei der Zielperson niemals um einen Behinderten. Lediglich in einer Vorgängerversion gab es eine Zielperson, die auf einen Rollstuhl angewiesen war, jedoch über eine Pistole zur Selbstverteidigung verfügte. Die Aussage von Frontal21 bezieht sich wahrscheinlich auf die im ersten Level anwesenden verwirrten Klone. Bei diesen handelt es sich weder um eine Zielperson noch um eine Gefahr für den Spieler. Deren Tötung ist zwar möglich aber nicht erforderlich. In dem besagten Level existiert übrigens nicht einmal eine Zielperson. Der Spieler muss lediglich aus einem Gebäudekomplex fliehen. In dem von Frontal21 angeführten Beispiel Level ist es somit nicht nur nicht Spielinhalt an Behinderte erinnernde Personen zu töten, der Spieler muss hier überhaupt gar keine Person töten. Die Aussage von Frontal21 ist ist also in zweifacher Hinsicht falsch.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
ZDFKillerspiel2007-12-01
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wie soll man beim Spielen Zielen trainieren? - Genau das ist die Grundlage beim Training der US-Armee mit Egoshootern."
http://www.zdf.de/ZDFde/download/0,6753,7001626,00.pdf
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
Reinsch, UrsulaKillerspiel2007-11-29
GWG ("Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie e. V.")--
Journalist ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Selbstkontrolle allein genügt hier einfach nicht. [...] Wir wollen ein Verbot für die Herstellung und den Vertrieb solcher Spiele erreichen. Natürlich kann das allein die Problematik nicht lösen, aber wir sehen das als ersten Schritt. [...] Die Forderung für ein Verbot baut auf Erfahrungen aus der Praxis der Therapeuten sowie aus schulpsychologischen Einrichtungen auf. Wir stehen hier vor einem komplexen Thema und wenngleich ein negativer Zusammenhang zwischen Killerspielen und dem Verhalten von Kindern nicht schwarz auf weiß nachgewiesen ist, so zeigt sich doch, dass diese Spiele zuallererst das Mitgefühl töten."
http://pressetext.de/news/071129038/psychotherapeuten-verlangen-verbot-von-killerspielen/
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Ostbomk-Fischer, ElkeKillerspiel2007-11-28
GWG ("Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie e. V.")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Pädagoge ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Killerspiele sind wie Landminen für die Seele."
http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?textid=1413
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
-Wirkung betreffend ("")
GWGKillerspiel2007-11-28
GWG ("Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie e. V.")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Manche dieser Spiele sind menschenverachtend und grundgesetzwidrig. Daher sollte ihre Herstellung und Verbreitung strafbar sein."
http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?textid=1413
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
GWGKillerspiel2007-11-28
GWG ("Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie e. V.")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Laut "Bundesratdrucksache 2007-0001-0100/ 76-07" sind es "Spielprogramme, die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen darstellen und dem Spieler die Beteiligung an dargestellten Gewalttätigkeiten solcher Art ermöglichen." Solche Spiele wurden ursprünglich für das US-Amerikanische Militär als Kriegssimulationen entwickelt. Sie haben den Zweck, bei Soldaten die Tötungshemmung abzubauen und ihre "Killer-Effizienz" zu erhöhen."
http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?textid=1413
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Entwicklung durch US-Militär ("Weder wurden Ego-Shooter vom Militär erfunden noch "Counter-Strike" von der US-Army entwickelt. Letzteres entstand als die Studenten Minh Le und Jess Cliffe das von Valve entwickelte "Half-Life" modifizierten. Der erste Ego-Shooter "Maze War" wurde von dem Studenten Steve Colley auf einem Rechner des Ames Research Center der NASA geschrieben. Dennoch sind vom US-Militär mit "Americas Army" und "Full Spectrum Warrior" zwei Ego-Shooter hergestellt worden. Ersteres um potentielle Rekruten für das Militär zu begeistern, letzteres um Soldaten in Gruppentaktiken zu trainieren. Dazu wurde es aber nicht genutzt, da es sich als nicht realistisch genug heraustellte. Abgesehen davon werden viele Videospiele bei der Entwicklung, wie Hollywood-Filme auch, von dem US-Militär unterstützt. ")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
GWGKillerspiel2007-11-28
GWG ("Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie e. V.")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Worüber wir nicht mit uns streiten lassen: Die Spiele sind nicht nur verzichtbar, sondern wir erkennen in ihnen einen negativen Beitrag zu unserer Kultur. [...] Gewaltfördernde Computerspiele haben keinerlei positiven Nutzen für unsere Gesellschaft."
http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?textid=1413
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Gesellschaftlich ("")
-Wertend - Spiele - Kulturell ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2007-11-14
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Angesichts des geringen Risikos der Tataufdeckung solcher Normverletzungen verspricht nur der Einsatz von jungen Testkäufern durchschlagenden Erfolg, die Wirksamkeit des Jugendschutzgesetzes nachhaltig zu erhöhen."
http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/jugendmedienschutz.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Testkäufe ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2007-10-15
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Es geht vor allem um verbotene Computerspiele. Die anderen Testkäufe sind harmslos im Vergleich zu der Gefährdung der Jugendlichen durch für sie verbotene Computerspiele. Weil sie diese Spiele in so hohem Maß im Laden gekauft haben, muss der Staat konsequenter gegen das Unterlaufen des Jugendmedienschutzes einschreiten. Und natürlich gilt dasselbe für Alkohol und Zigaretten, aber das ist nicht das große Problem."
NP-Interview
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Testkäufe ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
Lehmann, Karl, KardinalKillerspiel2007-09-10
Kirche ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ein Computerspiel, das sadistische Tötungsphantasien befördert, kann durchaus als Sabotage an dem gesellschaftlichen Anliegen bezeichnet werden. Wenn es dazu einen breiten gesellschaftlichen Konsens gibt, kann man hier Grenzen setzen. Wir tun dies in anderen Fällen ja durchaus. Über die gesellschaftliche Ächtung der Kinderpornographie gibt es keine Diskussion. Die Gesellschaft hat noch zu wenig Sensibilität für die möglichen "Schadstoffe" in den Medien entwickelt."
http://www.dbk.de/imperia/md/content/aktionen/medienpreis/2007-medienpreis_rede_kardinal_lehmann.pdf
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
-Wertend - Spiele - Gesellschaftlich ("")
Gasser, Karl Heinz, Dr.Killerspiel2007-08-23
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
Rechtswissenschaften ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Bei Steinhäuser war feststellbar, dass die von ihm verwendeten Killerspiele ihn zu einer unglaublichen Zielgenauigkeit geführt haben und er bei seinem Amoklauf durch das Gutenberg-Gymnasium nur aufgrund dieser monatelangen Übungen in der Lage war, eine solche Anzahl von Menschen zu erschießen, obwohl er keineswegs ein sportlicher Typ war."
http://politik-digital.de/%E2%80%9Ekillerspiele-trainieren-amoklaeufer
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Waffentraining ("")
Schünemann, UweKillerspiel2007-06-01
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Bei allen Amokläufen haben auch immer Killerspiele eine Rolle gespielt."
http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,486192,00.html
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Nutzung durch Amokläufer ("Es wird nicht selten geschrieben, dass die Nutzung von "Killerspielen" zu realer Gewalt führen würden. Manche, wie z.B. der Kriminologe Christian Pfeiffer oder der Politiker Roland Näf, behaupten sogar, dass "Killerspiele" eine notwendige Voraussetzung für Amokläufe seien bzw. ohne sie nicht stattfinden würden. So passt es auch ins Bild, dass die Kriminologin Britta Bannenberg sagt, dass jeder Amokläufer solche Spiele genutzt habe. Anders als behauptet haben in den USA nur 12 % der jugendlichen männlichen Amokläufer an Schulen Interesse an Actionspielen gehabt (wobei von den 37 bis zum Jahr 2000 erfassten Amokläufen 9 vor der Veröffentlichung des ersten "klassischen" Ego-Shooter "Wolfenstein 3D" bzw. 3 vor dem ersten nach meinem Wissen als "highly aggressive" bezeichneten Spiel "Zaxxon" stattfanden.) . In Deutschland hatten zusammen mit dem jüngsten School-Shooting in Ansbach nur 50 % der Täter große Teile ihrer Freizeit mit solchen Spielen vebracht. Die Behauptung, dass jeder Amokläufer derartige Spiele genutzt habe, ist also falsch. Selbst der Täter des bisher blutigsten Amoklaufs an einer amerikanischen Schule hat keine "Killerspiele" genutzt. Es spielte nicht jeder und auch nicht die Mehrheit der Amokläufer "Killerspiele". Angesichts des Umstandes, dass diese Spiele bei Jugendlichen sehr verbreitet sind und zu der normalen Freizeitgestaltung vieler junger Männer gehören, müsste man sogar die Frage stellen, ob Amokläufer "Killerspiele" nicht weniger stark nutzen, als es in ihrer Altersgruppe üblich ist. Damit stellt sich natürlich auch die Aussage, dass ohne "Killerspiele" keine Amokläufe stattfinden würden, als falsch heraus: Die Nutzung von Videospielen ist keine notwendige Voraussetzung von Amokläufen. Auch sollte man das Phänomen der Amokläufe nicht nur bei Jugendlichen betrachten. Bei Amokläufen handelt es sich um kein Phänomen der Neuzeit, derartige Taten gibt es seit mehr als 400 Jahren. Mit einem Durchschnittsalter von 34,8 Jahren (nach anderen Quellen überwiegen die Täter mit einem Alter zwischen 30 – 40 Jahren.) kann auch nicht von einem Phänomen unter Jugendlichen gesprochen werden. Über Massaker an Schulen wird lediglich mehr berichtet. In den USA wurde die Öffentlichkeit bereits in den 70ern auf Amokläufe aufmerksam, als Postangestellte reihenweise Kollegen erschossen. Deshalb heißt "Amoklaufen" in den USA auch "going postal". ")
Kerner, Johannes B.Killerspiel2007-05-30
Journalist ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
""World of Warcraft" - also die Welt der Kriegskunst - das ist kein sogenanntes Ego-Shooter-Spiel, wo es nur darum geht andere umzuballern und die als traurige Vorlage dienen für schlimme Dinge, die in der Welt passieren."
http://jbk.zdf.de/ZDFde/inhalt/2/0,1872,5544546,00.html?dr=1
Was war zuerst da, die Realität oder Videospiele?
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Floskel ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2007-05-25
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Es gibt eine klare Erhöhung des Risikos, Gewalttäter zu werden, wenn man regelmäßig Gewaltspiele spielt."
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/137593/
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Gewaltbereitschaft ("")
Beckstein, GüntherKillerspiel2007-05-14
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Es ist Fakt, dass die Schulnoten der Kinder, die solche Spiele nutzen, umso schlechter ausfallen je häufiger und länger sie Killerspiele nutzen und umso brutaler die Szenen sind."
http://www.niedersachsen.de/master/C36682205_L20_D0_I522_h1.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Konzentrationsfähigkeit ("")
Gasser, Karl Heinz, Dr.Killerspiel2007-05-14
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
Rechtswissenschaften ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wir müssen ein klares Zeichen setzen, dass solche Spiele mit unserem Wertesystem nicht vereinbar sind und deshalb die Herstellung und den Vertrieb solcher Spiele unter Strafe stellen."
http://www.niedersachsen.de/master/C36682205_L20_D0_I522_h1.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2007-05-03
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
""Der Pate" ist kein Einzelfall. Die USK hat viele Spiele mit entsprechender Brutalität für den Markt frei gegeben. Dies ist für uns nicht akzeptabel. Sowohl empirische Befunde der Medienwirkungsforschung wie auch die Grundwerte unserer Gesellschaft sprechen dafür, solche Spiele zu indizieren oder gar strafrechtlich zu verbieten. [...] Meines Erachtens ist eine Gesellschaft krank, die zulässt, dass im normalen Handel eine Vielzahl von Computerspielen verkauft wird, in denen die Begehung eines Mordes belohnt wird. Eine USK, die als Einrichtung der Selbstkontrolle eine entsprechende Empfehlung abgibt, verfehlt ihren Zweck. Ein Staat, der das alles mit trägt, untergräbt seine moralische Glaubwürdigkeit. Ich empfinde solche Spiele als einen frontalen Angriff auf unsere humanistische, den Menschen achtende Kultur. Das Spiel "Der Pate" und viele ähnlich brutale Computerspiele negieren die Würde des Menschen wie sie in Artikel 1 GG niedergelegt ist. Das dürfen wir nicht hinnehmen."
http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/offenerbrief052007.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Appell ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Offener Verkauf/Werbung ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2007-05-03
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Bei Computerspielen, die zur virtuellen Teilnahme an extremen Gewaltexzessen auffordern ist es Aufgabe des Staates, auch mit den Mitteln des Strafrechts klare Akzente zu setzen. Die Herstellung und Verbreitung solcher Spiele an Kinder und Jugendliche begründet ein derart hohes Gefährdungspotenzial, dass es nicht ausreichend erscheint, hier nur mit der Indizierung zu drohen. Der wissenschaftlich klar belegte Befund, dass von der aktiven Nutzung solcher Spiele im Vergleich zum passiven Betrachten entsprechender Filme stärkere Belastungen ausgehen, rechtfertigt es, hier die Einführung einer gesonderten strafrechtlichen Verbotsnorm ins Auge zu fassen."
http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/offenerbrief052007.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Schmidbauer, Wilhelm, Prof. Dr.Killerspiel2007-04-19
Polizist ("")--
Rechtswissenschaften ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Der Spaßfaktor Gewalt hat den Sprung aus der virtuellen Welt in unsere Gegenwart geschafft. Aus Fiktion ist Realität geworden. Es bleibt also nicht mehr nur bei der Betrachtung von Gewalttätigkeiten am Fernseher, Handy oder Computer. Es bleibt nicht mehr beim Ausleben der Gewalt mittels Joystick am Computer oder der Spielkonsole. Die "Fantasy-Helden" der Unterhaltungselektronik werden zu Kriminellen aus Fleisch und Blut. [...] Wir können nicht tatenlos zusehen, wie das Entstehen rechtsfreier Räume durch Computerspiele, Internetangebote oder Videos gefördert wird. [...] Akzeptanz von Gewaltdarstellungen ist sozialschädlich und entspricht nicht unseren Werten. Wir brauchen eine absolute Ächtung von Gewalt!"
http://www.polizei.bayern.de/content/4/0/0/7/1/intra_inter_net_fassung_rede_killerspiele.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
-Wertend - Spiele - Gesellschaftlich ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2007-04-18
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Die Mehrheit der jüngeren Amokläufer hat sich erst am Computer in Stimmung geschossen. Ich plädiere deshalb bei gewaltverherrlichenden Killerspielen für ein Werbe- und Verkaufsverbot. Für Spiele mit extremen Gewaltexzessen wie Der Pate, bei denen aggressives Töten mit Punkten belohnt wird, brauchen wir sogar ein strafrechtliches Verbot."
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kriminologe-Amoklaeufer-schiessen-sich-am-Computer-in-Stimmung-168614.html
Stellungnahme geschah anlässlich des Amoklaufes in Blacksburg, bei dem (zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt war, dass) der Täter kein Interesse an gewaltdarstellenden Videospielen hatte.
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Offener Verkauf/Werbung ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Nutzung durch Amokläufer ("Es wird nicht selten geschrieben, dass die Nutzung von "Killerspielen" zu realer Gewalt führen würden. Manche, wie z.B. der Kriminologe Christian Pfeiffer oder der Politiker Roland Näf, behaupten sogar, dass "Killerspiele" eine notwendige Voraussetzung für Amokläufe seien bzw. ohne sie nicht stattfinden würden. So passt es auch ins Bild, dass die Kriminologin Britta Bannenberg sagt, dass jeder Amokläufer solche Spiele genutzt habe. Anders als behauptet haben in den USA nur 12 % der jugendlichen männlichen Amokläufer an Schulen Interesse an Actionspielen gehabt (wobei von den 37 bis zum Jahr 2000 erfassten Amokläufen 9 vor der Veröffentlichung des ersten "klassischen" Ego-Shooter "Wolfenstein 3D" bzw. 3 vor dem ersten nach meinem Wissen als "highly aggressive" bezeichneten Spiel "Zaxxon" stattfanden.) . In Deutschland hatten zusammen mit dem jüngsten School-Shooting in Ansbach nur 50 % der Täter große Teile ihrer Freizeit mit solchen Spielen vebracht. Die Behauptung, dass jeder Amokläufer derartige Spiele genutzt habe, ist also falsch. Selbst der Täter des bisher blutigsten Amoklaufs an einer amerikanischen Schule hat keine "Killerspiele" genutzt. Es spielte nicht jeder und auch nicht die Mehrheit der Amokläufer "Killerspiele". Angesichts des Umstandes, dass diese Spiele bei Jugendlichen sehr verbreitet sind und zu der normalen Freizeitgestaltung vieler junger Männer gehören, müsste man sogar die Frage stellen, ob Amokläufer "Killerspiele" nicht weniger stark nutzen, als es in ihrer Altersgruppe üblich ist. Damit stellt sich natürlich auch die Aussage, dass ohne "Killerspiele" keine Amokläufe stattfinden würden, als falsch heraus: Die Nutzung von Videospielen ist keine notwendige Voraussetzung von Amokläufen. Auch sollte man das Phänomen der Amokläufe nicht nur bei Jugendlichen betrachten. Bei Amokläufen handelt es sich um kein Phänomen der Neuzeit, derartige Taten gibt es seit mehr als 400 Jahren. Mit einem Durchschnittsalter von 34,8 Jahren (nach anderen Quellen überwiegen die Täter mit einem Alter zwischen 30 – 40 Jahren.) kann auch nicht von einem Phänomen unter Jugendlichen gesprochen werden. Über Massaker an Schulen wird lediglich mehr berichtet. In den USA wurde die Öffentlichkeit bereits in den 70ern auf Amokläufe aufmerksam, als Postangestellte reihenweise Kollegen erschossen. Deshalb heißt "Amoklaufen" in den USA auch "going postal". ")
Hein, Martin, BischofKillerspiel2007-04-17
Kirche ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wenn es gelänge, gegen die PC-Killerspiele ein Verbot durchzusetzen, wäre ich dafür."
http://www.ekkw.de/bischof/chat.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
EreignisAmoklauf*2007-04-16
"Amoklauf von Blacksburg, Virginia, Vereinigte Staaten"
http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_an_der_Virginia_Tech
Hähle, Fritz Killerspiel2007-03-23
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Die Verbreitung brutaler Video- und Computerspiele muss effektiv unterbunden werden. Die CDU-Fraktion schlägt dazu geeignete technische Maßnahmen wie beispielsweise elektronische Filter vor. Die Staatsregierung wird aufgefordert, sich im Bundesrat für notwendige Gesetzesänderungen einzusetzen. Der Besitz der so genannten Killer-Spiele muss verboten werden. [...] Diese Spiele sind primitiv und sprechen gefährliche und niedrigste Instinkte an. Sie sind mit einem effektiven Jugendschutz nicht vereinbar und deshalb auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu bekämpfen."
http://www.heise.de/newsticker/meldung/CDU-Sachsen-will-mit-elektronischen-Filtern-gegen-Killerspiele-vorgehen-163327.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Internetsperren ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf Gebrauch ("")
EreignisRechtliches*2007-02-21
Verbotsausweitung wird vertagt
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundesrat-vertagt-bayerischen-Gesetzentwurf-gegen-Killerspiele-148786.html
Hintze, PeterKillerspiel2007-02-21
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Computerspiele, deren wesentlicher Gegenstand das Töten ist, sind gesellschaftlich zu ächten."
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
von der Leyen, UrsulaKillerspiel2007-02-13
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wir müssen die schwarzen Schafe unter den Händlern erwischen, wenn sie leichtfertig verbotenerweise Spiele an unsere jugendlichen Testkäufer verkaufen."
http://www.bmfsfj.bund.de/Kategorien/Presse/pressemitteilungen,did=94780.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Testkäufe ("")
von der Leyen, UrsulaSuper Mario2007-02-13
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Jump and Run ("")-
-Videospiel ("")-
"Spiele, in denen deutlich visualisierte Gewaltanwendung mit "Leben sammeln" oder Erreichen eines weiteren Levels belohnt wird, oder in denen Mord- oder Metzelszenen detailliert dargestellt werden, kommen auf den Index."
http://www.bmfsfj.bund.de/Kategorien/Presse/pressemitteilungen,did=94780.html
Von der Leyen hat sich nicht ausdrücklich auf "Super Mario" bezogen.
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Offener Verkauf/Werbung ("")
Friedrich, Johannes, BischofKillerspiel2007-01-25
Kirche ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
Der bayerische evangelische Landesbischof Johannes Friedrich hat dazu aufgerufen, Gewaltvideos und PC-Killerspiele zu ächten und zu verbieten. [...] Staat und Gesellschaft müssten unmissverständlich deutlich machen, das sich dieses Genre nicht mit den Grundwerten und Grundrechten sowie "mit den ethischen Eckdaten des christlichen Glaubens" nicht vertrage." Es müsse eine ethische Haltung gefördert werden, damit Menschen solches Material, "das die Menschenwürde in den Dreck zieht", sich gar nicht erst anschauten oder anklickten, sagte Friedrich.
http://www.epv.de/node/3132
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
Benedikt XVI, PapstKillerspiel2007-01-24
Kirche ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Jeder Trend, Programme - einschließlich Filme und Video-Spiele – zu produzieren, die im Namen der Unterhaltung Gewalt verherrlichen und antisoziales Verhalten oder die Banalisierung menschlicher Sexualität darstellen, ist eine Perversion – um so abstoßender, wenn diese Programme für Kinder oder Jugendliche gemacht werden. Wie kann man diese "Unterhaltung" den zahllosen jungen Menschen erklären, die unter Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch leiden?"
http://www.mediensonntag.ch/2007/papstbotschaft.php
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Gesellschaftlich ("")
BildFinal Fantasy2007-01-16
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Rollenspiel ("")-
-Videospiel ("")-
"Die als freundlich bekannten Gymnasiasten haben das Computerspiel "Final Fantasy VII" nachgespielt."
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/01/16/doppelmord-tessin-schueler-opfer/doppelmord-tessin-schueler-opfer.html
Es wurde das Computerspiel "Final Fantasy VII" mit dem Konsolenspiel "Final Fantasy VII – Dirge of Cerberus" verwechselt. Das ist aber eigentlich irrelevant, die die Täter überhaupt kein Spiel gespielt, sondern den "ab 12" freigegebenen Film "Final Fantasy – Die Mächte in dir" gesehen haben.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
EreignisAmoklauf*2007-01-13
"Amoklauf in Tessin, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland"
http://www.zeit.de/online/2007/26/psychiater-interview-wildt
Stoiber, EdmundKillerspiel2007-01-10
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Killerspiele gehören in Deutschland verboten. Das sind unverantwortliche und indiskutable Machwerke, die in unserer Gesellschaft keinen Platz haben dürfen."
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Stewens, ChristaKillerspiel2007-01-09
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Niemand kann ernsthaft bezweifeln, was dieser Schund in den Köpfen unserer Kinder und Jugendlichen anrichtet. Deswegen müssen wir den wachsenden Gefährdungen junger Menschen in diesem Bereich mit umfassenden Maßnahmen begegnen."
http://web.archive.org/web/20080328032322/http://www.bayern.de/Presse-Info/PM/2007MRat/070109-Ministerrat.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
EreignisRechtliches*2007-01-09
Verbotsinitiative wird gestartet
http://www.eurogamer.de/articles/killerspiele-bayerische-bundesratsinitiative-beschlossen
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2007-01-01
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Im Vergleich zum strafrechtlichen Verbot von gewalthaltigen Videospielen erscheint die Ausweitung der Indizierung solcher Spiele als rechtlich sehr viel leichter durchsetzbar. Der Haupteffekt dieser Maßnahme liegt in der Zerstörung von Marktchancen, die durch das Werbeverbot und die Beschränkung auf den Verkauf "unter dem Ladentisch" an über 18-Jährige erreicht wird. [...] Gegenwärtig wird pro Jahr nur etwa 1 % der auf den Markt kommenden Spiele indiziert. Sollte sich diese Quote auch nur um wenige Prozentpunkte erhöhen, würde dies bei den Herstellern angesichts der hohen Produktionskosten spürbaren Handlungsdruck erzeugen."
http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/jugendmedienschutz.pdf
Pfeiffers Aussage, dass nur 1% der auf den Markt kommenden Spiele indiziert werden würden, ist wenig aussagekräftig. Schließlich befinden sich unter ihnen auch viele gewaltfreie Spiele. Tatsächlich ist bei den Ego Shootern jedes 5. Spiel indiziert und nur die Hälfte der Ego-Shooter wird in Deutschland unzensiert veröffentlicht. Des Weiteren ist es erschreckend, wie unverblümt hier gefordert wird, die dem Jugendschutz dienende Indizierung als Mittel zu einem faktischen Verbot zu missbrauchen, um die an ein "echtes" Verbot gestellten Anforderungen zu umgehen.
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Offener Verkauf/Werbung ("")
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Irreführung ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. usk2007-01-01
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
"Die USK füllt die ihr zukommende Schlüsselrolle bei der Alterseinstufung und Indizierung von Computerspielen nur unzureichend aus. Hierbei erscheinen neben den erwähnten normativen Defiziten strukturelle Mängel der USK sowie ihre Industrienähe verantwortlich."
http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/jugendmedienschutz.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Reform der USK ("")
Beckstein, GüntherKillerspiel2006-12-18
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wenn das Spiel darin besteht, einen Menschen zu schlachten, wenn man die Figuren im Todeskampf sieht, wenn das Blut fließt, dann gibt es keine andere Lösung. Solche Computerspiele werden vom US-Militär genutzt, um Hemmschwellen von Soldaten herabzusetzen, die in den Krieg sollen."
http://www.presse.electronic-arts.de/publish/page2042918035556.php3?1=1&aid=173&spieleid=
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
Schünemann, UweVideospiele2006-12-12
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
"Es ist wichtig, dass man die Eltern sensibilisiert. Wir machen das in Niedersachsen auch über die Landesmedien-Anstalt. Wir führen Seminare durch, wir treiben die Erwachsenenbildung voran."
http://blog.handelsblatt.com/indiskretion/2006/12/13/herr-schunemann-die-killerspiele-und-begrenzte-wahrheiten/
Nach Recherche von Thomas Knüwer gibt es diese Seminare nicht.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
Schünemann, UweKillerspiel2006-12-08
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Natürlich (müssen demnächst alle Spieler mit Razzien zu Hause rechnen). Diejenigen, die die brutalen, verbotenen Spiele spielen, müssen damit rechnen, dass sie dingfest gemacht werden. Das halte ich auch für richtig."
http://www.stern.de/politik/deutschland/killerspiel-debatte-das-ist-pervers-578137.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf Gebrauch ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
Schünemann, UweKillerspiel2006-12-08
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ich kriminalisiere niemanden und ich sage nicht, dass alle Spiele verboten werden sollen. Aber über die brutalen Varianten darf es überhaupt keine Diskussion geben. Da braucht man auch kein Gutachten. Das ist so pervers, dass es keine Alternative zum Verbot gibt."
http://www.stern.de/politik/deutschland/killerspiel-debatte-das-ist-pervers-578137.html
Schünemann, UweKillerspiel2006-12-08
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Sie müssen auf einen Knopf drücken. Dadurch wird etwa ein Arm mit einer Kettensäge abgetrennt. Diese Handlung wird zudem positiv bewertet, wenn man sein Opfer zuvor quält. Fürs Arm-Abtrennen gibt es 100 Punkte, fürs Kopf-Abtrennen 1000 Punkte."
http://www.stern.de/politik/deutschland/killerspiel-debatte-das-ist-pervers-578137.html
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Schünemanns Spiel ("Es wird in Gamerkreisen vermutet, dass der von Schünemann als für "Killerspiele" typisch beschriebene Spielinhalt, in keinem für den deutschen Markt freigegeben Videospiel existiert. Er übergab eine CD mit Spielszenen dem Gamer Kilian Ricken, die seine Behauptung belegen sollten. Auf dem Datenträgere waren jedoch nur Ausschnitte von "Dem Paten" und "GTA: San Andreas" enthalten, auf die die Beschreibung nicht zutrifft. In "Dem Paten" wird der Spieler zwar für Brutalität belohnt, jedoch stehen dem Spieler weder Kettensägen zur Verfügung noch ist das Abtrennen von Gliedmaßen möglich. Auch "GTA: San Andreas" erfüllt mit der Kettensäge als Waffe nur eine der drei von Schünemann geannten Kriterien. Dieser hat seine Aussage im Nachhinein übrigens relativiert: "Es ist so, dass es tatsächlich zunächst einmal eine Version gibt, wo es noch nicht so weit geht, dass man mit Kettensägen zunächst einmal Arme usw. dann abtrennt und man kriegt mehr Punkte, wenn man dann erst zum Schluss diese Tötung vornimmt. Aber man kann über das Internet einen Patch drauf bringen, wo wir dann anschließend genau diese Brutalität haben." Auch wenn die Kritik von Schünemann somit hinfällig ist, schließlich wurde der Inhalt - wenn er nur nachträglich hinzugefügt werden kann - nie für den Verkauf auf dem deutschen Markt freigegeben, ist auch keine Modifikation für eines der Spiele bekannt, dass die Spiele in den beschriebenen Zustand versetzt. Als einziges Spiel, dessen Inhalt mit dem von Schünemann genannten vergleichbar ist, kommt "Manhunt" in Frage, dass jedoch bereits nach den bestehenden Gesetzes verboten ist. Die von Aussage von Schünemann vermag somit in keiner Hinsicht zu überzeugen.")
Beckstein, GüntherKillerspiel2006-12-07
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Keiner behauptet ernsthaft, dass ein Verbot alleine alle Probleme löst, die von menschenverachtenden Killerspielen ausgehen. Das angestrebte Verbot ist aber ein geeignetes Mittel zum Schutz der Bevölkerung insgesamt und unserer Kinder und Jugendlicher im Speziellen. Denn durch ein strafbewährtes, gesetzliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot setzt der Gesetzgeber ein Signal, dass solche Spiele ethisch, moralisch und rechtlich abzulehnen sind."
http://www.pcwelt.de/news/recht/66022/killerspiel_diskussion_pc_welt_befragt_dr_guenther_beckstein/index2.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
Beckstein, GüntherKillerspiel2006-12-05
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
Beckstein wolle "niemandem die Freude am Spiel nehmen, aber daß diese menschenverachtenden Gewaltvideos einen Einfluß auf das Verhalten junger Menschen haben, das ist nicht nur meine Überzeugung, sondern eine weitverbreitete und ich meine auch nachweisbare Tatsache". Mit einem Jahr Freiheitsstrafe müsse auch nur derjenige rechnen, "der ein Millionenvermögen macht, weil er solche Spiele produziert". Bei Gelegenheitsspielern seien "Jugendstrafen" ausreichend.
http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EADA08D9ACB06484F9E5A9B51C29140CC~ATpl~Ecommon~Scontent.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf Gebrauch ("")
Beckstein, GüntherKillerspiel2006-12-05
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wer Computerspiele, die es den Spielern als Haupt- oder Nebenzweck ermöglichen, eine grausame oder die Menschenwürde verletzende Gewalttätigkeit gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen auszuüben, verbreitet, [...] herstellt, bezieht, liefert [...], wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,454024,00.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf Gebrauch ("")
Spitzer, Manfred, Prof. Dr.Killerspiel2006-11-29
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Psychiatrie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Computerspiele und andere Bildschirmmedien stören die Aufmerksamkeit und führen zu Lese- und Rechtschreibstörungen."
http://www.pcfreunde.de/news/n4549/hirnforscher-computerspiele-machen-dick-dumm-und-gewaltbereiter/
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Konzentrationsfähigkeit ("")
Busemann, BerndKillerspiel2006-11-24
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ich empfinde es als unverantwortlich, wenn trotz der aktuellen Diskussion um ein mögliches Verbot von Killerspielen in dieser Vorweihnachtszeit munter und sorglos weiter für Produkte dieser Art geworben wird. Auch der Handel trägt Verantwortung gegenüber Kindern und Jugendlichen. [...] Der im Kleingedruckten versteckte Hinweis darauf, dass dieses Spiel keine Jugendfreigabe hat, wird konterkariert durch die Aussage, es handele sich um legendäre Action im Zweiten Weltkrieg. [...] Besser wäre es, wenn auf Werbung für diese Art Spiele ganz verzichtet würde."
http://www.niedersachsen.de/master/C29765420_L20_D0_I579_h1.html
-Politisch ("")
-Politisch - Appell ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2006-11-23
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Sämtliche Amokläufer unter 20 Jahre, die wir in der letzten Zeit sehen mussten, sind massiv durch Computerspiele beeinflusst gewesen. Sie haben Handlungsmuster nachempfunden, die sie als attraktiv erlebt haben, sind also quasi auf den Spuren ihrer Computerspiele unterwegs gewesen."
http://www.krawall.de/web/Killerspiele/interview/id,22799/page,2/?s=Kb320bc26cfef707d2a91ac43ee03051d
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Amok ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2006-11-23
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Dann ist das Computerspielen natürlich immer noch ein notwendiger Faktor für den Amoklauf, aber es konnte diese Wirkung nur entfalten, weil hier jemand in einer totalen Krise saß und ihm niemand geholfen hat. (Hätte er die Computerspiele nicht gehabt) wäre er mit Sicherheit kein Amokläufer geworden."
http://www.krawall.de/web/Killerspiele/interview/id,22799/page,2/?s=Kb320bc26cfef707d2a91ac43ee03051d
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Nutzung durch Amokläufer ("Es wird nicht selten geschrieben, dass die Nutzung von "Killerspielen" zu realer Gewalt führen würden. Manche, wie z.B. der Kriminologe Christian Pfeiffer oder der Politiker Roland Näf, behaupten sogar, dass "Killerspiele" eine notwendige Voraussetzung für Amokläufe seien bzw. ohne sie nicht stattfinden würden. So passt es auch ins Bild, dass die Kriminologin Britta Bannenberg sagt, dass jeder Amokläufer solche Spiele genutzt habe. Anders als behauptet haben in den USA nur 12 % der jugendlichen männlichen Amokläufer an Schulen Interesse an Actionspielen gehabt (wobei von den 37 bis zum Jahr 2000 erfassten Amokläufen 9 vor der Veröffentlichung des ersten "klassischen" Ego-Shooter "Wolfenstein 3D" bzw. 3 vor dem ersten nach meinem Wissen als "highly aggressive" bezeichneten Spiel "Zaxxon" stattfanden.) . In Deutschland hatten zusammen mit dem jüngsten School-Shooting in Ansbach nur 50 % der Täter große Teile ihrer Freizeit mit solchen Spielen vebracht. Die Behauptung, dass jeder Amokläufer derartige Spiele genutzt habe, ist also falsch. Selbst der Täter des bisher blutigsten Amoklaufs an einer amerikanischen Schule hat keine "Killerspiele" genutzt. Es spielte nicht jeder und auch nicht die Mehrheit der Amokläufer "Killerspiele". Angesichts des Umstandes, dass diese Spiele bei Jugendlichen sehr verbreitet sind und zu der normalen Freizeitgestaltung vieler junger Männer gehören, müsste man sogar die Frage stellen, ob Amokläufer "Killerspiele" nicht weniger stark nutzen, als es in ihrer Altersgruppe üblich ist. Damit stellt sich natürlich auch die Aussage, dass ohne "Killerspiele" keine Amokläufe stattfinden würden, als falsch heraus: Die Nutzung von Videospielen ist keine notwendige Voraussetzung von Amokläufen. Auch sollte man das Phänomen der Amokläufe nicht nur bei Jugendlichen betrachten. Bei Amokläufen handelt es sich um kein Phänomen der Neuzeit, derartige Taten gibt es seit mehr als 400 Jahren. Mit einem Durchschnittsalter von 34,8 Jahren (nach anderen Quellen überwiegen die Täter mit einem Alter zwischen 30 – 40 Jahren.) kann auch nicht von einem Phänomen unter Jugendlichen gesprochen werden. Über Massaker an Schulen wird lediglich mehr berichtet. In den USA wurde die Öffentlichkeit bereits in den 70ern auf Amokläufe aufmerksam, als Postangestellte reihenweise Kollegen erschossen. Deshalb heißt "Amoklaufen" in den USA auch "going postal". ")
Hart aber FairGTA: San Andreas2006-11-22
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Dieses Spiel heißt "Grand Theft Auto". Sie rennen eine Straße entlang, mit einer Kettensäge unter dem Arm. Als erstes geht ein schwarzhaariges Mädchen zufällig vorbei. Sie nehmen die Säge und schneiden zuerst die Beine ab. Blut spritzt. Dann sägen Sie durch den Bauch: Blut fließt über den Asphalt. Noch einmal ansetzen und den Kopf absägen. Das Mädchen fällt blutend ins Gebübsch. [...] Auch dieses Spiel ist freigegeben ab 16 Jahren."
http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&b=138
In der deutschen ist es ebensowenig wie in der englischen Version von "GTA: San Andreas" möglich Körperteile, wie Beine oder Arme, mit einer Kettensäge abzutrennen noch Mädchen allgemein zu schaden - schließlich kommen in dem Spiel keine Minderjährigen vor. Hartaberfair nahm wie folgt Stellung: "Die Computerspiel-Experten unserer Redaktion weisen aber darauf hin, dass abgetrennte Körperteile bei diesem Spiel durchaus immer wieder vorkommen; allerdings handele es sich dabei um Grafik-Fehler, die den Anschein erwecken, als handele es sich um wirkliche Abtrennungen (siehe beigefügter Screenshot). Ein Laie könne dabei praktisch nicht unterscheiden, ob diese Abtrennungen Teil des Spieles seien oder eben ein Darstellungsfehler. Zudem werde die Handlung des Abtrennens im Spielablauf faktisch durchaus vollzogen, wenn auch bildlich im grafischen Normalfall nicht eindeutig sichtbar."
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
Hart aber FairCounterStrike2006-11-22
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wie der Amokläufer von Emsdetten war auch der Amokläufer von Erfurt als fanatischer CounterStrike Spieler bekannt."
Nicht mehr verfügbar.
Zu Sebastian Bosse derselbige: - "2. spiele ich nicht CS, sondern mappe nur!" Zu Robert Steinhäuser die Gutenberg-Kommission: - "Weil in einem Buch [...] ein [...] nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmendes Bild [...] gezeichnet wird, muss ausdrücklich klargestellt werden, dass Robert Steinhäuser nicht [...] die Nächte durch CounterStrike gespielt hat und CounterStrike auch kein Dauerbrenner von Robert Steinhäuser gewesen ist. Für die gegenteilige Angaben [...] haben sich [...] keinerlei Anhaltspunkte ergebeben."
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
ZeitCounterStrike2006-11-22
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Nette Computerspiele, in denen ein besonders schöner Zoo entsteht - und weniger nette wie Resident Evil oder Counterstrike, deren Ziel es ist, möglichst viele Menschen blutig niederzumetzeln."
http://www.zeit.de/2002/19/200219_1._leiter.xml
Weder in "Resident Evil" noch in "CounterStrike" geht es darum möglichst viele Menschen zu töten noch hat die Brutalität der Tötung eine Relevanz.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
Hart aber FairCounterStrike2006-11-22
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Bleiben wir bei CounterStrike, es gibt diverse Spielmodi. Beispielsweise Capture the Flag. [...] Mit dabei die Variante "Deathmatch" - also: "Todesspiel". [...] Blut spritzt, bleibt an den Wänden kleben. Sie steigen über zerfetzte Leichen und warten auf den nächsten Feind. Das Spiel ist freigegeben ab 16 Jahren."
http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&b=138
Weder "Capture the Flag" noch "Deathmatch" sind Spielmodi von "CounterStrike". Auch ist in der "ab 16" freigegebenen Version von "CounterStrike 1.6", anders als beim Nachfolger "CounterStrike: Source", kein Blut enthalten. Zerfetze Leichen gibt es aber auch in dieser nicht.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
Münchner tzKillerspiel2006-11-22
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Fakt ist: Alle jugendlichen Amokläufer, die in den USA oder Deutschland in unfassbarer Kaltblütigkeit Mitschüler und Lehrer niederschossen, haben diese Ego-Shooter gespielt. Sie alle haben beim tagtäglichen Niedermetzeln von computeranimierten Figuren die angeborene Hemmschwelle verloren, Menschen aus Fleisch und Blut zu töten. Nicht umsonst benutzen Armeen Computerbilder, um die Tötungshemmung ihrer Soldaten abzubauen: Wer per Joystick eine Rakete auf ein virtuelles Wohnhaus abfeuert, dem geht das Gefühl verloren, dass er damit Frauen und Kinder tötet."
http://www.gamestar.de/specials/spiele/1466347/zitaten_sammlung.html
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Nutzung durch Amokläufer ("Es wird nicht selten geschrieben, dass die Nutzung von "Killerspielen" zu realer Gewalt führen würden. Manche, wie z.B. der Kriminologe Christian Pfeiffer oder der Politiker Roland Näf, behaupten sogar, dass "Killerspiele" eine notwendige Voraussetzung für Amokläufe seien bzw. ohne sie nicht stattfinden würden. So passt es auch ins Bild, dass die Kriminologin Britta Bannenberg sagt, dass jeder Amokläufer solche Spiele genutzt habe. Anders als behauptet haben in den USA nur 12 % der jugendlichen männlichen Amokläufer an Schulen Interesse an Actionspielen gehabt (wobei von den 37 bis zum Jahr 2000 erfassten Amokläufen 9 vor der Veröffentlichung des ersten "klassischen" Ego-Shooter "Wolfenstein 3D" bzw. 3 vor dem ersten nach meinem Wissen als "highly aggressive" bezeichneten Spiel "Zaxxon" stattfanden.) . In Deutschland hatten zusammen mit dem jüngsten School-Shooting in Ansbach nur 50 % der Täter große Teile ihrer Freizeit mit solchen Spielen vebracht. Die Behauptung, dass jeder Amokläufer derartige Spiele genutzt habe, ist also falsch. Selbst der Täter des bisher blutigsten Amoklaufs an einer amerikanischen Schule hat keine "Killerspiele" genutzt. Es spielte nicht jeder und auch nicht die Mehrheit der Amokläufer "Killerspiele". Angesichts des Umstandes, dass diese Spiele bei Jugendlichen sehr verbreitet sind und zu der normalen Freizeitgestaltung vieler junger Männer gehören, müsste man sogar die Frage stellen, ob Amokläufer "Killerspiele" nicht weniger stark nutzen, als es in ihrer Altersgruppe üblich ist. Damit stellt sich natürlich auch die Aussage, dass ohne "Killerspiele" keine Amokläufe stattfinden würden, als falsch heraus: Die Nutzung von Videospielen ist keine notwendige Voraussetzung von Amokläufen. Auch sollte man das Phänomen der Amokläufe nicht nur bei Jugendlichen betrachten. Bei Amokläufen handelt es sich um kein Phänomen der Neuzeit, derartige Taten gibt es seit mehr als 400 Jahren. Mit einem Durchschnittsalter von 34,8 Jahren (nach anderen Quellen überwiegen die Täter mit einem Alter zwischen 30 – 40 Jahren.) kann auch nicht von einem Phänomen unter Jugendlichen gesprochen werden. Über Massaker an Schulen wird lediglich mehr berichtet. In den USA wurde die Öffentlichkeit bereits in den 70ern auf Amokläufe aufmerksam, als Postangestellte reihenweise Kollegen erschossen. Deshalb heißt "Amoklaufen" in den USA auch "going postal". ")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Rechtslage2006-11-22
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
"Verbot heißt, jeder der das Spiel besitzt macht sich strafbar."
http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?p=4&b=138
Nach dem § 131 StGB ist weder Besitz noch Kauf von verbotenen Spielen untersagt, nur der Verkäufer macht sich strafbar.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Unstimmigkeit ("")
Busemann, BerndKillerspiel2006-11-22
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wenn es bundesweit zu einheitlichen Verbotsregeln für die so genannten Killerspiele kommt, begrüße ich das ausdrücklich."
http://www.niedersachsen.de/master/C29722758_L20_D0_I579_h1.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Stoiber, EdmundKillerspiel2006-11-22
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Nach dem verheerenden Amoklauf von Emsdetten darf es keine Ausreden und Ausflüchte mehr geben: Killerspiele gehören in Deutschland verboten. Sie animieren Jugendliche, andere Menschen zu töten. Das sind völlig unverantwortliche und indiskutable Machwerke, die in unserer Gesellschaft keinen Platz haben dürfen. Ein starker und verantwortungsbewusster Staat darf hier nicht einfach zuschauen und nichts tun."
http://www.golem.de/0611/49059.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Gesellschaftlich ("")
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Senken der Tötungshemmung ("")
Stoiber, EdmundKillerspiel2006-11-22
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Natürlich lässt sich nicht jeder gleichermaßen von diesen Killerspielen beeinflussen und verwechselt Realität und Fiktion. Wir haben aber leider Wirkungen, die - wie es der Vorfall an der Schule in Emsdetten zeigt - zu furchtbaren Ergebnissen führen können."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,450097,00.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Amok ("")
Stoiber, EdmundKillerspiel2006-11-22
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Jene, die meinen, es handele sich um einen unzulässigen Eingriff in die Freiheit, sollen bitte schön einmal mit Pädagogen und Lehrern reden, die tagtäglich mit Kindern konfrontiert sind, die stundenlang mit solchen Spielen spielen. Ich höre oft bei Schulbesuchen: Selbst Kinder aus intakten Familien, die damit in Berührung kommen, sind die ganze Woche für den Unterricht nicht mehr zu gebrauchen."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,450097,00.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Konzentrationsfähigkeit ("")
Stoiber, EdmundKillerspiel2006-11-22
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Das ändert ja nichts daran, dass solche Spiele eine gemeinschaftsschädliche Wirkung haben. Wir in Deutschland müssen dann eben formulieren, dass wir so etwas nicht wollen. Und wir müssen dann auch alle Hebel in Bewegung setzen, um solche, im Ausland hergestellten Spiele hier zu verhindern. Der Kampf gegen Kinderpornografie hat gezeigt, dass bei einem Verbot auch die Verbreitung über das Internet zurückgedrängt werden kann."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,450097,00.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
Stoiber, EdmundKillerspiel2006-11-22
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Im Kern geht es auch darum: Wollen wir die schrankenlose Darstellung von Gewalt in den neuen Medien eindämmen? Es geht auch darum, ein gesellschaftliches Bewusstsein gegen solche Spiele zu schaffen. Das Verbot der Herstellung und Verbreitung von Killerspielen in Deutschland ist längst überfällig."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,450097,00.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
Uhl, Hans-PeterKillerspiel2006-11-21
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Computerspiele, deren wesentlicher Gegenstand das Töten ist, sind gesellschaftlich zu ächten."
http://www.netzeitung.de/deutschland/454593.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
Schünemann, Uweusk2006-11-21
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
"Hier muss es ein völlig neues Überprüfungsgremium geben, das allein in staatlicher Hand liegt."
http://www.netzeitung.de/deutschland/454472.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Reform der USK ("")
Beckstein, GüntherKillerspiel2006-11-21
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Killerspiele sollten bei der Strafbewährung in der Größenordnung von Kinderpornografie eingeordnet werden, damit es spürbare Strafen gibt."
http://www.netzeitung.de/deutschland/454593.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
SüddeutscheKillerspiel2006-11-21
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Die bayerische Familienministerin Christa Stewens (CSU) forderte Computerspiele wie "Gotcha", "Paintball" und "Laserdrome" auf den Index zu setzen."
http://www.sueddeutsche.de/,tt2l10/deutschland/artikel/314/92222/
Die genannten Spiele sind keine virtuellen sondern reale (Gelände-) Spiele.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
Spitzer, Manfred, Prof. Dr.Killerspiel2006-11-21
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Psychiatrie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Natürlich weiß der Spieler, dass er am Computer sitzt. Aber das wissen wir auch, wenn wir im Kino einen Film anschauen – und trotzdem beschleunigt sich der Herzschlag, wir werden in den Film "hineingezogen". Und warum gewöhnt die US-Armee Soldaten mit Hilfe von Computerspielen die Tötungshemmung ab, wenn das nicht funktionieren würde? Dann würde die Army das nicht machen."
http://www.focus.de/digital/games/hirnforscher_aid_119699.html
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
Spitzer, Manfred, Prof. Dr.Killerspiel2006-11-21
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Psychiatrie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wer noch keine Aufmerksamkeitsstörung hat, kann sie sich mit Ballerspielen antrainieren."
http://www.focus.de/digital/games/hirnforscher_aid_119699.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Konzentrationsfähigkeit ("")
Spitzer, Manfred, Prof. Dr.Killerspiel2006-11-20
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Psychiatrie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Bei der US-Armee wurde in den 90er-Jahren mit genau solchen Spielen trainiert, die Tötungshemmung auszuschalten. Und mit diesen Spielen trainieren wir heute unsere 10-Jährigen."
http://www.bild.de/BTO/news/aktuell/2006/11/23/internet-dunkle-seite-serie-teil1/internet-dunkle-seite-teil1.html
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
EreignisAmoklauf*2006-11-20
"Amoklauf von Emsdetten, Münster, Nordrhein-Westfalen, Deutschland"
http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Emsdetten
BildCounterStrike2006-11-20
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Counterstrike (ab16): Ein klassisches Baller-Spiel. Terroristen kämpfen gegen eine Polizeieinheit. Spezialität: Headshots (Kopfschüsse)! Blut spritzt dabei."
http://www.bild.de/BTO/news/aktuell/2006/11/21/amoklauf-schule-emsdetten/hg-computerspiel.html
In der "ab 16" freigegebenen Version fehlt Blut.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
BildCounterStrike2006-11-20
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Nächtelang rannte er per Joystick durch die virtuellen Schulflure, versuchte, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Lehrer und Schüler zu erschießen."
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/11/21/amoklauf-schule-emsdetten/main-amok-schueler.html
Auch wenn "CounterStrike" im Artikel nicht genannt wird, ist dieses (Bezugnahme auf dem in "CounterStrike" erfolgten Nachbau der Schule.) wahrscheinlich gemeint. Jedoch hat der Täter von Emsdetten nach eigener Aussage "CounterStrike" gar nicht gespielt, das üblicherweise auch nicht mit dem Joystick gesteuert werden kann und ebenfalls das Abschießen von lehrern und Schülern nicht enthält.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Schulamoklauf in Videospielen ("Nicht selten wird davon berichtet, dass potentielle Amokläufer ihre Taten in Videospielen geübt bzw. in den jeweiligen Spielen Lehrer und Schüler erschossen hätten. Auch hätten einige Täter zur Vorbereitung ihre Schulen in den Videospielen nachgebaut um den Amoklauf zu planen. Angesichts der unüberschaubaren Masse an Videospielen ist es schwer pauschale Aussagen zu treffen, dennoch kann zumindest für die kommerziell in einem größeren Umfang vertriebenen Videospiele festgehalten werden, dass keines dieser Spiele die Durchführung eines Amoklaufes an einer Schule zum Ziel hat. Auch in dem in diesen Zusammenhang oft genannten "CounterStrike" kommen weder Lehrer, Schulmädchen noch Schulen vor. Durch Modifikationen lässt sich dies zwar ändern, aber dennoch ist es für keinen der Spieler das Ziel diese als Statisten dienenden Figuren zu erschießen. Der Vollständigheit halber soll das Spiel "Teacher Busters", das 1982 für den C64 erschien, nicht unerwähnt bleiben. Ziel war es Lehrer auf ihren Heimweg mit einem Panzer aufzulauern und zu töten. Maßgebliches Hindernis sind Bäume, denen der Spieler ausweichen muss. Ein mit einen Schulamoklauf kaum vergleichbares und daher als Training nicht geeignetes Szenario. Was stimmt ist, dass ein Amokläufer seine Schule in einem Videospiel nachgebaut hat, wie es im Übrigen etliche Spieler tun. Dies geschieht in der Regel jedoch nicht zur Vorbereitung eines Amoklaufes, sondern als Übung im Umgang mit dem Leveleditor. Dennoch hat sich die Polizei schon von Videospielern, die ihre Schule virtuell nachgebaut haben, bestätigen lassen, dass diese keine Amoklauf planen.")
-Zweifelbehaftet - Unstimmigkeit ("")
BildCounterStrike2006-11-20
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
""Counterstrike" heißt das Computerspiel, in dem sich auch der irre Amokläufer Bastian B. († 18) Anregungen für seine Wahnsinnstat in Emsdetten holte. Teamweise wird dort Jagd aufeinander gemacht. Mit Messer, Pistole, Gewehr und Raketenwerfer."
http://www.bild.de/BTO/news/aktuell/2006/11/23/internet-dunkle-seite-serie-teil1/internet-dunkle-seite-teil1.html
Raketenwerfer kommen im Spiel nicht vor.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
Spitzer, Manfred, Prof. Dr.Killerspiel2006-11-20
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Psychiatrie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Der statistische Zusammenhang zwischen Baller-Spielen und Gewalt ist genauso eindeutig wie der zwischen Rauchen und Lungenkrebs."
http://www.bild.de/BTO/news/aktuell/2006/11/23/internet-dunkle-seite-serie-teil1/internet-dunkle-seite-teil1.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Gewaltbereitschaft ("")
Moschner, RuthKillerspiel2006-11-16
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Brutale Ballerspiele sollten allerdings verboten werden. Ich fürchte, dass hier dann doch irgendwann die Distanz zwischen virtueller und realer Welt fehlen kann. Je nach Persönlichkeitsstruktur des jeweiligen Spielers."
http://www.stern.de/digital/computer/ruth-moschner-es-war-liebe-auf-den-ersten-klick-576317.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Arnemann, AndreasKillerspiel2006-11-02
Polizist ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Das "einfache" verbieten von sogenannten Killerspielen, ist jedoch im Sinne des Jugendschutzes nicht zielführend. [...] Es bleibt festzustellen, dass einzelne Maßnahmen nicht die Wirkung des Jugendmedienschutzes fördern. Es bedarf [...] Zusammenarbeit mit Fernsehproduzenten (Daily Soap) zur Sensibilisierung für Belange der Prävention."
http://www.polizei.hessen.de/internetzentral/binarywriterservlet?imgUid=250fdcba-fa4f-0172-88b5-edad490cfa45&uBasVariant=ed83d448-9a76-4e11-8a5b-28e46ce02000
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
Wissenschaftliche Dienste des BundestagesKillerspiel2006-08-15
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Killerspiele sind Computerspiele, in denen das realitätsnah simulierte Töten von Menschen in der fiktiven Spielwelt wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung ist und der Erfolg des Spielers im Wesentlichen davon abhängt. Dabei sind insbesondere graphische Darstellung der Tötungshandlungen und spielimmanente Tötungsmotive zu berücksichtigen."
http://webarchiv.bundestag.de/archive/2006/1206/bic/analysen/2006/killerspiele.pdf
-Politisch ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2006-06-02
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Liebe Gemeinde, Herr Pfarrer Römer hat mich gebeten, an Ihrem Festgottesdienst eine Predigt über aktuelle Erziehungsprobleme und christliche Werte zu halten. Als Ausgangspunkt habe ich hierfür das 5. Gebot gewählt: "Du sollst nicht töten!" [...]. Ein Computerspiel, dass diese Grenze überschreitet und den Spieler zur Übernahme der Rolle eines Verbrechers verlockt und seine Brutalität prämiert, ist mit unserer christlich geprägten Weltordnung nicht vereinbar."
http://www.kfn.de/versions/kfn/assets/weststadtbs.pdf
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Gesellschaftlich ("")
PanoramaKillerspiel2006-02-22
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Morden und Foltern als Freizeitspaß – Killerspiele im Internet. [...] Hinrichten, quälen, morden. Rund 1,5 Millionen spielen in Deutschland sogenannte Egoshooter – Killerspiele. [...] Es geht immer ums Töten. Je brutaler, je realistischer – desto besser. [...] Die meisten Spieler behaupten, wenn man da jemanden abknallt, zersägt oder vergewaltigt, hätte das ja nichts mit der Wirklichkeit zu tun."
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2007/erste4680.html
Für diesen Komplex habe ich etwas recherchieren müssen. Ich habe alle Spiele, die weltweit von mehr als 300 Spielern online gespielt werden, erfasst. - In keinem Spiel kann man als Nazi spielen (Höchstens als Soldat der Achsenmächte). - In keinem Spiel ist es "besser" wenn man brutaler tötet. - In (fast) keinem Spiel kann man Spieler quälen. In einem Spiel, in dem auch ein Sondereinsatzkommando Geiseln befreien muss, wird die Geisel, anders als in CounterStrike, auch von einen Spieler gespielt. Es soll vorkommen, dass manche Terroristen aus Spaß diesen Gegenspieler mit Tränengas einsprühen um ihn zu ärgern. Wenn man das als Quälen bezeichnen will ist dies nur in diesem einen Spiel möglich und da auch nicht Spielziel. Das Tränengas ist eigentlich für das Sondereinsatzkommando gedacht. - In (fast) keinem Spiel kann man Spieler hinrichten oder ermorden. In Spielen, in denen das eine Team Geiseln befreien soll und das andere dies verhindern muss, können natürlich auch die Geiseln zu Tode kommen. Ein Spieler kann, wenn er will, auch eine Geisel erschießen. Dies könnte man als Hinrichten/Ermorden bezeichnen. Das wird aber mit Punktabzug geahndet und ist nicht das Ziel des Spieles. - In nicht allen Spielen gewinnt das Team, das an meisten Gegner tötet. Unter dem Punkt "Shooter" habe ich Ihnen einige Spielvarianten erklärt. Auch die Variante Deathmatch. Dies ist die einzige Variante, in der der Spieler, oder das Team, mit den meisten gewonnenen virtuellen Duellen gewinnt. Ich finde diese Variante nicht besonders verwerflich, aber ich möchte die Behauptung, dass diese Variante online vorrangig gespielt wird, entkräften. Ich habe einige Statistiken ausgewertet und bin zu folgenden Ergebnis gekommen. Von allen Spielern spielen 86,24 % Spiele, in denen es kein Deathmatch gibt. Von denen, die Spiele spielen, in denen es Deathmatch gibt, spielen nicht alle diese Variante. So dass tatsächlich nur 5,25 % aller Spieler Deathmatch spielen. Insgesamt gehen die Vorwürfe von Panorama zumindest an Onlinespielen, die Gegenstand der Sendung waren, weitgehend vorbei. Das hat wohl auch Panorama bemerkt, als man Bildmaterial gesucht hat. Nur 6 % der gezeigten (4 Sekunden) Szenen stammten aus Onlinespielen.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Irreführung ("")
PanoramaCall of Duty 22006-02-22
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Das ganze virtuell im Internet, Call of Duty – übersetzt "Einsatzbefehl", so heißt dieses Killerspiel. Das Ziel: Möglichst viele Menschen töten, je blutiger desto besser."
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2007/erste4680.html
In "Call of Duty" ist die Anzahl der getöteten Gegner meistens irrelevant, die Brutalität immer. Die Übersetzung des Titels erscheint ebenfalls zweifelhaft.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
Schünemann, UweKillerspiel2006-02-22
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Der § 131 hat ja bisher überhaupt nicht gewirkt, und wenn man sogar bei der Spielanleitung aufgefordert wird, zunächst einmal jemanden zu quälen und dann kriegt man mehr Punkte bevor man dann mit der Kettensäge den Kopf absägt, dann ist das etwas, was ich nicht verstehen kann, dass das überhaupt hergestellt werden muss. Und deshalb muss so etwas auch verboten werden."
http://web.archive.org/web/20070226114250/http://daserste.ndr.de/container/file/t_cid-3721154_.pdf
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Schünemanns Spiel ("Es wird in Gamerkreisen vermutet, dass der von Schünemann als für "Killerspiele" typisch beschriebene Spielinhalt, in keinem für den deutschen Markt freigegeben Videospiel existiert. Er übergab eine CD mit Spielszenen dem Gamer Kilian Ricken, die seine Behauptung belegen sollten. Auf dem Datenträgere waren jedoch nur Ausschnitte von "Dem Paten" und "GTA: San Andreas" enthalten, auf die die Beschreibung nicht zutrifft. In "Dem Paten" wird der Spieler zwar für Brutalität belohnt, jedoch stehen dem Spieler weder Kettensägen zur Verfügung noch ist das Abtrennen von Gliedmaßen möglich. Auch "GTA: San Andreas" erfüllt mit der Kettensäge als Waffe nur eine der drei von Schünemann geannten Kriterien. Dieser hat seine Aussage im Nachhinein übrigens relativiert: "Es ist so, dass es tatsächlich zunächst einmal eine Version gibt, wo es noch nicht so weit geht, dass man mit Kettensägen zunächst einmal Arme usw. dann abtrennt und man kriegt mehr Punkte, wenn man dann erst zum Schluss diese Tötung vornimmt. Aber man kann über das Internet einen Patch drauf bringen, wo wir dann anschließend genau diese Brutalität haben." Auch wenn die Kritik von Schünemann somit hinfällig ist, schließlich wurde der Inhalt - wenn er nur nachträglich hinzugefügt werden kann - nie für den Verkauf auf dem deutschen Markt freigegeben, ist auch keine Modifikation für eines der Spiele bekannt, dass die Spiele in den beschriebenen Zustand versetzt. Als einziges Spiel, dessen Inhalt mit dem von Schünemann genannten vergleichbar ist, kommt "Manhunt" in Frage, dass jedoch bereits nach den bestehenden Gesetzes verboten ist. Die von Aussage von Schünemann vermag somit in keiner Hinsicht zu überzeugen.")
PanoramaEgo-Shooter2006-02-22
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Videospiel ("")-
"Es geht immer ums Töten. Je brutaler, je realistischer – desto besser. [...] Hinrichten, quälen, morden. Rund 1,5 Millionen spielen in Deutschland sogenannte Egoshooter – Killerspiele. [...] Nazis gegen Amerikaner, auf original Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs."
http://web.archive.org/web/*/http://daserste.ndr.de/container/file/t_cid-3721154_.pdf
Weder ist es in Onlineshooter das Ziel Gegner möglichst brutal zu töten, noch sind Hinrichtungen, Folter oder Morde Inhalt dieser Spiele. In manchen Spielen kann zwar auf der Seite der Achsenmächte gekämpft werden, in die Rolle eines "Nazis" schlüpft man jedoch nicht. Im sogenannten "Deathmatch" gewinnt dagegen tatsächlich der Spieler, der an meisten virtuelle Duelle für sich entscheiden konnte (und dabei am wenigsten gestorben ist), aber nur 5 % der Spieler nutzen diese Spielart.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
PanoramaCall of Duty 22006-02-22
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Hitlers Krieg als Killerspiel - Gedankenlos und scheinbar unpolitisch. Die Gefährdung von "Call of Duty" geht über die normale Gefährung eines Killerspieles eindeutig hinaus. Dort wird eigentlich der zweite Weltkrieg verharmlost. Das heißt die Slogans dieser Kriegsgeneration werden wieder in dem Spiel aktiv. Es geht wieder um die "Tommys", es geht wieder um die "Krauts". Es geht wieder um das gegenseitige töten. Die Szene hat Bert Weingarten monatelang im Netz beobachtet. Seine Bilanz: Allein in Deutschland sind täglich über 20 000 Kämpfer im Fronteinsatz. Familienväter, Schüler, Nazis. [...] Man kann das Spiel durch eine Vielzahl von kostenlosen Modifikationen erweitern, die man dann über Internet einfach herunterladen kann - das kann jeder machen in Deutschland. Das bedeutet, dass sie dieses Spiel zum Beispiel mit verfassungsfeindlichen Symbolen bestücken können, wie den SS-Runen aber auch das Hakenkreuz."
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2007/erste4680.html
Die Panorama-Redaktion wollte nicht den Eindruck erwecken, dass sich unter den Spielern signifikant viele Rechtsextremisten befinden würden. Die Erklärung der Nennung der "Nazis" neben den Familienvätern und Schülern: "Damit wollten wir exemplarisch zum Ausdruck bringen, das es ein breites Spektrum von Spielern gibt."
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Rechtsextremismus ("")
PanoramaGTA: San Andreas2006-02-22
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Und was es nicht an der Ladentheke zu kaufen gibt, holen sich selbst Kinder problemlos aus dem Internet. Wie diese Spiele: Wer hier möglichst viele Frauen vergewaltigt, gewinnt."
http://web.archive.org/web/*/http://daserste.ndr.de/container/file/t_cid-3721154_.pdf
Bei der in der Sendung gezeigten Szene handelte es sich um keine Vergewaltigung sondern um einvernehmlichen Geschlechtsverkehr. Diese Szene ist im Spiel eigentlich nicht enthalten (und somit auch nicht Ziel des Spieles), kann aber durch die "Hot Coffee"-Modifikation - die Dame bitten den Spieler für einen Kaffe in ihr Haus zu kommen - freigeschaltet werden.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
PanoramaGTA: San Andreas2006-02-22
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Sie heißen "Final Fantasy", "Der Pate" oder "Call of Duty". Ihr Ziel ist immer gleich: Menschen jagen, foltern, töten."
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2007/erste4680.html
"Final Fantasy" wurde irrtümlich geannt und nach entsprechenden Hinweisen entfernt. In "Call of Duty" kommt Folter nicht vor, diese ist nur in "Der Pate" enthalten. Dabei handelt es sich jedoch um einen Titel, der über keinen Mehrspielermodus verfügt und somit mit dem Gegenstand der Sendung - "Killerspiele im Internet" - nichts zu tun hat.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
PanoramaGTA: San Andreas2006-02-22
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ziel dieses Spiel, wer hier möglichst viele Frauen vergewaltigt, gewinnt."
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2007/erste4680.html
Bei der in der Sendung gezeigten Szene handelte es sich um keine Vergewaltigung sondern um einvernehmlichen Geschlechtsverkehr. Diese Szene ist im Spiel eigentlich nicht enthalten (und somit auch nicht Ziel des Spieles), kann aber durch die "Hot Coffee"-Modifikation - die Dame bitten den Spieler für einen Kaffe in ihr Haus zu kommen - freigeschaltet werden.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
CSUKillerspiel2005-11-11
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Die Koalitionspartner verabreden, den Schutz von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu verbessern. Die aktuellen Regelungen sind angesichts der rasanten Entwicklungen im Bereich der Neuen Medien noch nicht ausreichend, um den wachsenden Gefährdungen junger Menschen auf dem Mediensektor wirksam entgegenzutreten. Die Neuregelungen im Jugendschutz werden schnellstmöglich – und deutlich vor dem für März 2008 verabredeten Zeitpunkt – evaluiert, um notwendige Konsequenzen rechtzeitig ziehen zu können. Wir wollen hierzu unverzüglich in einen zielorientierten Dialog mit den Ländern eintreten. Folgende Eckpunkte sollen vorrangig erörtert werden: - Wirksamkeit des Konstrukts "Regulierte Selbstkontrolle" - Altersgrenzen für die Freigabe von Filmen und Spielen/Alterskennzeichnung von Computerspielen - Verlässliche Kontroll- und Sicherheitsstandards für Videoverleihautomaten - Verbot von "Killerspielen" Wir werden uns auf europäischer- bzw. internationaler Ebene für die Entwicklung/Einhaltung von Internet-Mindeststandards einsetzen."
http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
CDUKillerspiel2005-11-11
CDU ("Christlich Demokratische Union Deutschlands")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Die Koalitionspartner verabreden, den Schutz von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu verbessern. Die aktuellen Regelungen sind angesichts der rasanten Entwicklungen im Bereich der Neuen Medien noch nicht ausreichend, um den wachsenden Gefährdungen junger Menschen auf dem Mediensektor wirksam entgegenzutreten. Die Neuregelungen im Jugendschutz werden schnellstmöglich – und deutlich vor dem für März 2008 verabredeten Zeitpunkt – evaluiert, um notwendige Konsequenzen rechtzeitig ziehen zu können. Wir wollen hierzu unverzüglich in einen zielorientierten Dialog mit den Ländern eintreten. Folgende Eckpunkte sollen vorrangig erörtert werden: - Wirksamkeit des Konstrukts "Regulierte Selbstkontrolle" - Altersgrenzen für die Freigabe von Filmen und Spielen/Alterskennzeichnung von Computerspielen - Verlässliche Kontroll- und Sicherheitsstandards für Videoverleihautomaten - Verbot von "Killerspielen" Wir werden uns auf europäischer- bzw. internationaler Ebene für die Entwicklung/Einhaltung von Internet-Mindeststandards einsetzen."
http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
EreignisRechtliches*2005-11-11
Koalition (CDU, CSU und SPD) erwägt Verbot
http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf#page106
SPDKillerspiel2005-11-11
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Die Koalitionspartner verabreden, den Schutz von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu verbessern. Die aktuellen Regelungen sind angesichts der rasanten Entwicklungen im Bereich der Neuen Medien noch nicht ausreichend, um den wachsenden Gefährdungen junger Menschen auf dem Mediensektor wirksam entgegenzutreten. Die Neuregelungen im Jugendschutz werden schnellstmöglich – und deutlich vor dem für März 2008 verabredeten Zeitpunkt – evaluiert, um notwendige Konsequenzen rechtzeitig ziehen zu können. Wir wollen hierzu unverzüglich in einen zielorientierten Dialog mit den Ländern eintreten. Folgende Eckpunkte sollen vorrangig erörtert werden: - Wirksamkeit des Konstrukts "Regulierte Selbstkontrolle" - Altersgrenzen für die Freigabe von Filmen und Spielen/Alterskennzeichnung von Computerspielen - Verlässliche Kontroll- und Sicherheitsstandards für Videoverleihautomaten - Verbot von "Killerspielen" Wir werden uns auf europäischer- bzw. internationaler Ebene für die Entwicklung/Einhaltung von Internet-Mindeststandards einsetzen."
http://www.cdu.de/doc/pdf/05_11_11_Koalitionsvertrag.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Pfeiffer, Christian, Prof. Dr. Killerspiel2005-09-24
KFN ("Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.")--
Kriminologie ("")--
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ein Übermaß an Medienkonsum macht dick, dumm, krank und traurig."
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,376546,00.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Fettleibigkeit ("")
-Wirkung betreffend - Konzentrationsfähigkeit ("")
Spitzer, Manfred, Prof. Dr.Killerspiel2005-04-26
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Psychiatrie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ein friedfertiger Mensch, der viel Videospiele spielt, ist am Ende gewaltbereiter als ein eher gewaltbereiter Mensch, der gar nichts spielt."
http://www.myvideo.de/watch/1538438/Frontal_21_Brutale_Computerspiele_im_kinderzimmer
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Gewaltbereitschaft ("")
Stewens, ChristaKillerspiel2005-02-03
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Der Staat und die Gesellschaft müssen zum Schutz unserer Kinder eine klare Entscheidung treffen, was in unserer Gesellschaft nicht akzeptabel ist und was dann auch mit den Mittel des Strafgesetzes verfolgt wird. Killerspiele haben in Kinderzimmern nichts zu suchen."
http://www.uni-augsburg.de/einrichtungen/gleichstellungsbeauftragte/downloads/landeserziehungsgeld.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Stoiber, EdmundKillerspiel2005-02-03
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Bayern will, dass den Worten im Koalitionsvertrag über den besseren Schutz von Jugendlichen und das Verbot von Killerspielen jetzt auch Taten folgen. Ein starker Staat muss in der Mediengesellschaft klare Grenzen setzen. Nach dem Amoklauf von Emsdetten und Amokdrohungen von Jugendlichen wollen die Menschen von der Politik keine Ausflüchte mehr hören."
http://www.uni-augsburg.de/einrichtungen/gleichstellungsbeauftragte/downloads/landeserziehungsgeld.pdf
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Spitzer, Manfred, Prof. Dr.Killerspiel2005-01-01
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
Psychiatrie ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Aufgrund der Bildschirm-Medien wird es in Deutschland im Jahr 2020 etwa 40.000 Todesfälle durch Herzinfarkt, Gehirninfarkt; Lungenkrebs und Diabetes-Spätfolgen geben; hinzu kommen jährlich einige hundert zusätzliche Morde, einige tausend zusätzliche Vergewaltigungen und einige zehntausend zusätzliche Gewaltdelikte gegen Personen."
Manfred Spitzer:Vorsicht Bildschirm! Elektronische Medien,Gehirnentwicklung,Gesundheit und Gesellschaft. Stuttgart 2005, S. 12.
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Fettleibigkeit ("")
-Wirkung betreffend - Frauenfeindlichkeit ("")
-Wirkung betreffend - Gewaltbereitschaft ("")
-Wirkung betreffend - Herzkreislauferkrankungen ("")
-Wirkung betreffend - Senken der Tötungshemmung ("")
Frontal21usk2004-11-09
Presse ("")--
TV ("")--
"3500 Spiele sind hier geprüft worden, fast alle sind im Handel. Nur 23 Spiele haben keine Freigabe bekommen. Selbstzufriedenheit im Amt."
http://video.google.com/videoplay?docid=-8389831077632892695#
- Ein Spiel wird nur geprüft, wenn der Hersteller es zur Prüfung vorlegt. Dass macht er aber nur, wenn er sich sicher ist, dass das Spiel mindestens ab 18 freigegeben wird. Wenn man dieses Wissen im Hinterkopf hat, sollte es nicht verwundern, dass "nur" 23 Spiele keine Altersfreigabe erhalten haben. Sie würden doch auch nicht für eine Fahrprüfung antreten, und auch noch dafür bezahlen, wenn Sie wissen, dass Sie durchfallen werden. Diesbezüglich ist die Aussage also irreführend. - Noch ein kleiner Hinweis. Frontal21 findet es anscheinend erschreckend, dass fast alle der 3500 Spiele im Handel sind. Unter diesen befinden sich auch Spiele wie "Mein erstes Pony". Bei solchen Spielen sollte es kein Skandal sein, wenn sie zumindest an Erwachsene verkauft werden dürfen. Es wäre wohl auch vertretbar diese Spiele Kindern, der Zielgruppe, zugänglich zu machen. Der Anteil der "problematischen" Spiele ist eher gering. So wurden z.B. nur 441 Shooter geprüft. Die suggerierte Vermutung, dass es sich bei diesen 3500 Spielen um "Gewaltspiele" handeln würde, ist also falsch. - Durch die Aussage, dass nur 23 von 3500 Spielen keine Altersfreigabe erhalten haben, wird ein falscher Eindruck erweckt. Nämlich dass in Deutschland nur 23 Spiele indiziert oder verboten sind. Das ist aber falsch, alleine 500 Computerspiele sind indiziert. Andere Videospiele nicht mitgezählt.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Irreführung ("")
Frontal21Doom 32004-11-09
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Es gibt nur ein Ziel; töte deine Gegner. Doom 3, eines der brutalsten Computerspiele. Das Horror-Spiel ist nicht indiziert, gilt als nicht-jugendgefährdend. Und das mit staatlichen Stempel. Das Gemetzel ist beliebt bei Jugendlichen."
http://video.google.com/videoplay?docid=-8389831077632892695#
Es wird eine Gruppe von Jugendlichen gezeigt, die Doom 3 Spielen. Durch die folgende Aussage, dass das Spiel "Nicht-jugendgefährdend" sei, versucht Frontal21 zu suggerieren, dass es für Jugendliche geeignet sei. "Es gibt nur ein Ziel; töte deine Gegner. Doom 3, eines der brutalsten Computerspiele. Das Horror-Spiel ist nicht indiziert, gilt als nicht-jugendgefährdend. Und das mit staatlichen Stempel." Das ist aber mitnichten der Fall. Das Spiel hat vielmehr die Altersfreigabe "Keine Jugendfreigabe" erhalten. Das bedeutet: "Der Inhalt ist geeignet, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschafts- fähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen." Folglich ist die Weitergabe solcher Spiele an Kinder und Jugendliche bei Strafe untersagt. Dies lässt der Beitrag nicht nur unter den Tisch fallen, sondern versucht auch noch mit der Aussage, dass es nicht jugendgefährdend sei, beim Zuschauer den gegenteiligen Eindruck zu erwecken. Dieser ist aber falsch.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Irreführung ("")
Frontal21Killerspiel2004-11-09
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Und was noch bedenklicher ist, die Metzelspiele sind überall im Handel in den Hitlisten ganz oben."
http://video.google.com/videoplay?docid=-8389831077632892695#
Die Charts von 2004 liefere ich hiermit nach: 1. Platz: Die Sims 2 – (Die Sims eben) 2. Platz: Half-Life 2 – (Ego – Shooter) 3. Platz: Need for Speed: Underground 2 – (Autorennspiel) 4. Platz: Sacred – (Action-Rollenspiel) 5. Platz: Die Siedler: Das Erbe der Könige – (Strategiespiel) 6. Platz: Battlefield Vietnam – (Ego – Shooter) 7. Platz: Fußball Manager 2005 – (Fußballmanager) 8. Platz: Herr d. Ringe: Schlacht um Mittelerde – (Strategiespiel) 9. Platz: Rome: Total War – (Strategiespiel) 10. Platz: Codename: Panzers – (Strategiespiel) In dieser befinden sich, anders als 2006, 2 Shooter und nicht nur einer. Auch wenn diese eine Verdoppelung des Anteils ist dürfte die Aussage "Überall ganz oben" immer noch verfehlt sein. Ich habe somit einen Fehler gemacht, die Aussage von Frontal21 ist aber auch immer noch falsch. Frontal21 wirft mir auch vor, dass ich lediglich die enthaltenen Ego-Shooter und nicht die enthaltenen "Metzelspiele" angeführt hätte. Ich hatte nur den einen Ego-Shooter gezählt, da ich nach der im Moment herrschenden Grundstimmung der Medien andere der in den Charts enthaltenen Titel nicht als unter den Begriff "Killerspiele" fallend angesehen habe. Nun wollen wir hier mal etwas sorgfältiger sein. In den Top 10 befinden sich logischerweise 10 Titel, sortieren wir mal nach und nach aus, was kein Metzelspiel ist. 1. Fußballmanager 2005 – Wie im Fußball üblich gibt es die gewohnte sportliche Härte aber auch die Möglichkeit von Fouls. Auch wenn dieses Spiel somit Gewaltdarstellungen enthält würde ich es nicht als Metzelspiel einordnen. 2. Need for Speed: Underground 2 – Wie in nahezu allen Teilen der Need for Speed Reihe besteht die Möglichkeit mehr als ruppig zu fahren. Es können Autos gerammt und zum Überschlag gebracht werden. Auch ist oft die Polizei Opfer dieser "Angriffe". Die Einordnung als Metzelspiel wäre dennoch verfehlt. 3. Die Sims 2 – "Die Sims" sind bekanntlich ein eher friedliches Spiel, trotzdem ist es möglich Menschen ertrinken, verhungern oder verbrennen zu lassen. Als Metzelspiel würde ich es dennoch nicht bezeichnen. 4 – 6. Die Siedler: Das Erbe der Könige – Hier ist auch das Töten Spielinhalt. Neben dem Aufbau der eigenen Siedlung müssen auch feindliche Spieler mit Armeen bekämpft werden. Strategiespiele werden in der Regel aber nicht als "Metzelspiele" bezeichnet. Insbesondere, wenn die Gewaltdarstellung so zurückhaltend ist, dass das Spiel für Kinder ab 6 Jahre freigegeben ist. Ähnlich verhält es sich auch mit den Strategiespielen Herr der Ringe: Schlacht um Mittelerde und Rome: Total War. 7. Codename: Panzers – Auch dies ist ein Strategiespiel, aber es hat den zweiten Weltkrieg zum Hintergrund. Durch Waffen wie Flammenwerfer und Bombardierungen ist die Gewalt zwar ein Thema, aber nicht zentraler Inhalt des Spieles. Es geht vorrangig um die Strategie. Deswegen auch die Genre-Bezeichnung: Strategiespiel. 8. Sacred – Sacred ist ein Action-Rollenspiel, bei dem der Spieler die meiste Zeit mit Kämpfen verbringt. Diese bzw. die enthaltenen Gewaltdarstellungen sind jedoch kein Selbstzweck sondern dienen der Erfüllung von Aufgaben und der Entwicklung der Spielfigur. 9 – 10. Half-Life 2 und Battlefield Vietnam – Diese beiden Spiele sind Ego-Shooter, als Metzelspiel würde ich sie dennoch nicht bezeichnen. Bei Battlefield Vietnam geht es vorrangig um den Mehrspielermodus, in dem das gemeinsame taktische Zusammenspiel in einem sportlichen Wettkampf mit und gegen andere Spieler im Vordergrund steht. Die Gewaltdarstellung ist weder besonders exzessiv noch brutal und eher zweitrangig. Sie beherrscht weder das Geschehen noch wird sie zum einen Selbstzweck ausgeübt. In dem Spiel Half-Life² bekämpft der Spieler ein faschistoides Regime, dass von Aliens installiert wurde. In einer Art "Krieg der Welten"-Szenario setzt er sich als Anhänger der Resistance zur wehr und bekämpft die Besatzungstruppen. Auch dieses Spiel würde ich nicht als Metzelspiel bezeichnen. Fazit: Unter den 10 Spielen befindet sich kein Spiel, dass ich als Metzelspiel bezeichnen würde. Da ich aber davon ausgegangen bin, dass Frontal21 Spiele nennen wollte, in denen der Spieler selbst direkt gewalthaltige Handlungen als essentiellen Spielinhalt ausüben kann, würde ich die beiden Ego-Shooter als solche anführen.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
Frontal21Hitman2004-11-09
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ein Hohn bei Spielen wie "Hitman: Contracts". Sinnloses Morden im Sanatorium ist hier Spielinhalt. [...] Eine Vorgängerversion hat die damals zuständige Bundesprüfstelle noch indiziert, das heißt es konnte nicht offen gekauft werden, das Spiel gab es nur unter der Ladentheke. Die aktuelle Fassung ist mindestens so brutal und frei erhältlich ab 18. Das bedeutet für "Hitman: Contract" und ähnliche Gewaltspiele, können die Hersteller offen werben. [...] Das hat offensichtlich System bei der USK, Killerspiele wie Max Payne 2 oder Mortal Combat werden nicht als jugendgefährdend bewertet. Spielinhalt auch hier, töten. [...] Was umso schwieriger ist, wenn man sich überlegt, dass die Vorgänger-Spiele, von einer Brutalität und Grausamkeit, schon von der Bundesprüfstelle verboten wurden und jetzt nicht. Also hier muss eingegriffen und was geändert werden."
http://video.google.com/videoplay?docid=-8389831077632892695#
In der angeführten Mission trifft das Gegenteil zu. Der Spieler muss aus einem Gebäudekomplex fliehen und erhält hierbei die höchste Punktzahl, wenn er niemanden verletzt oder tötet bzw. bei der Flucht nicht einmal entdeckt wird. Der Vorgänger war, was Frontal21 unterschlägt aber offenbar weiß (Formulierung "eine Vorgängerversion".), nicht indiziert. Der Vorvorgänger war indiziert, unterscheidet sich aber im Gameplay relevant von dem vorliegenden Titel. So handelt der Protagonist auch weniger verwerflichen Motiven und der Spieler soll weit weniger brutal vorgehen, wozu ihm auch nicht tödliche Waffen zur Verfügung stehen. Auch in "Max Payne 2" weicht der Hintergrund vom Vorgänger ab. Während er im ersten Teil aus Selbstjustiz tötet arbeitet der Spieler im zweiten Teil für die Polizei.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
Frontal21Killerspiel2004-11-09
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Erfurt vor zwei Jahren. Im Blutrausch tötet ein Schüler Lehrer und Schüler, wie im Computerspiel. Der Täter war begeisterter Nutzer dieser Gewaltspiele."
http://video.google.com/videoplay?docid=-8389831077632892695#
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Schulamoklauf in Videospielen ("Nicht selten wird davon berichtet, dass potentielle Amokläufer ihre Taten in Videospielen geübt bzw. in den jeweiligen Spielen Lehrer und Schüler erschossen hätten. Auch hätten einige Täter zur Vorbereitung ihre Schulen in den Videospielen nachgebaut um den Amoklauf zu planen. Angesichts der unüberschaubaren Masse an Videospielen ist es schwer pauschale Aussagen zu treffen, dennoch kann zumindest für die kommerziell in einem größeren Umfang vertriebenen Videospiele festgehalten werden, dass keines dieser Spiele die Durchführung eines Amoklaufes an einer Schule zum Ziel hat. Auch in dem in diesen Zusammenhang oft genannten "CounterStrike" kommen weder Lehrer, Schulmädchen noch Schulen vor. Durch Modifikationen lässt sich dies zwar ändern, aber dennoch ist es für keinen der Spieler das Ziel diese als Statisten dienenden Figuren zu erschießen. Der Vollständigheit halber soll das Spiel "Teacher Busters", das 1982 für den C64 erschien, nicht unerwähnt bleiben. Ziel war es Lehrer auf ihren Heimweg mit einem Panzer aufzulauern und zu töten. Maßgebliches Hindernis sind Bäume, denen der Spieler ausweichen muss. Ein mit einen Schulamoklauf kaum vergleichbares und daher als Training nicht geeignetes Szenario. Was stimmt ist, dass ein Amokläufer seine Schule in einem Videospiel nachgebaut hat, wie es im Übrigen etliche Spieler tun. Dies geschieht in der Regel jedoch nicht zur Vorbereitung eines Amoklaufes, sondern als Übung im Umgang mit dem Leveleditor. Dennoch hat sich die Polizei schon von Videospielern, die ihre Schule virtuell nachgebaut haben, bestätigen lassen, dass diese keine Amoklauf planen.")
Frontal21Killerspiel2004-11-09
Presse ("")--
TV ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Erinnern Sie sich noch? An den Jungen, der in seine Schule marschierte und unter Lehrern und Schülern ein Massaker anrichtete? Er soll mit einem brutalen Videospiel das Zielen trainiert haben."
http://video.google.com/videoplay?docid=-8389831077632892695#
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Waffentraining ("")
Gutenberg-KommissionGothic2004-04-19
Kommission ("")--
-Rollenspiel ("")-
-Videospiel ("")-
"Darüber hinaus wurden eine Vielzahl von Computerspielen, darunter überwiegend sogenannte Egoshooter gefunden. Als Auswahl sind insoweit zu nennen: "Return to Castle Wolfenstein", "Unreal 2", "Hidden", "Half-Life", "Undying", "Die Hard", "Gothic", "Hitman", "Quake III Arena", "Quake III Team Arena", "Medal of Honour" und "Soldier of Fortune". Derartige Computerspiele haben die gezielte und sich ständig wiederholende Tötung zur Aufgabe."
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta_media/ta.KomGut.pdf
Die Aufzählung des Spieles "Gothic", bei dem es sich um ein Rollenspiel aus deutschen Landen und um keinen Ego-Shooter handelt, verwundert.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Unstimmigkeit ("")
EreignisRechtliches*2003-12-27
Verbot wird ergänzt
http://de.wikipedia.org/wiki/%C2%A7_131_StGB
EreignisAmoklauf*2003-07-02
"Amoklauf in Coburg, Oberfranken, Bayern, Deutschland"
http://www.spiegel.de/sptv/magazin/0,1518,256016,00.html
EreignisRechtliches*2003-03-01
Jugendschutzgesetz verschärft
http://de.wikipedia.org/wiki/Jugendschutzgesetz_(Deutschland)#.C3.84nderung_zum_1._September_2007
EreignisEreignis2002-07-25
"LMU-Resolution" "Politische und pädagogische Konsequenzen ... Ein Verbot der Produktion (national) und des Vertriebs von gewaltverherrlichenden Filmen und Video-/PC-Spielen. Ein Gesetz zur Haftung für Medienprodukte. ... Eine effektive Kontrolle der Gewaltangebote im Internet. ... Veröffentlichung der Industrieunternehmen, die häufig in gewaltverherrlichenden Sendungen werben. Verschärfung der Kriterien für die Bundesprüfstelle. ... Die Verwirrung der Öffentlichkeit durch widersprüchliche Behauptungen hat System. Der Zensurvorwurf gegen eine Stärkung des Jugendschutzes ist absurd"
http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?fileid=392
Ludwig Maximilians Universität München
LMU-ResolutionKillerspiel2002-07-25
LMU-Resolution ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Politische und pädagogische Konsequenzen: Ein Verbot der Produktion (national) und des Vertriebs von gewaltverherrlichenden Filmen und Video-/PC-Spielen."
http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?fileid=392
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Ausweitung auf alle Killerspiele ("")
Neue SolidaritätCounterStrike2002-06-01
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Offenbar lieferte "Counterstrike" Anregungen und Training für Steinhäusers Tat. Im Spiel werden ein Polizist, ein Passant und ein Schulmädchen erschossen, bevor der Attentäter getötet wird."
http://www.solidaritaet.com/neuesol/2002/19/counter.htm
In dem Spiel kommen weder Passanten noch Schulmädchen vor. Folglich können sie auch nicht erschossen werden.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Schulamoklauf in Videospielen ("Nicht selten wird davon berichtet, dass potentielle Amokläufer ihre Taten in Videospielen geübt bzw. in den jeweiligen Spielen Lehrer und Schüler erschossen hätten. Auch hätten einige Täter zur Vorbereitung ihre Schulen in den Videospielen nachgebaut um den Amoklauf zu planen. Angesichts der unüberschaubaren Masse an Videospielen ist es schwer pauschale Aussagen zu treffen, dennoch kann zumindest für die kommerziell in einem größeren Umfang vertriebenen Videospiele festgehalten werden, dass keines dieser Spiele die Durchführung eines Amoklaufes an einer Schule zum Ziel hat. Auch in dem in diesen Zusammenhang oft genannten "CounterStrike" kommen weder Lehrer, Schulmädchen noch Schulen vor. Durch Modifikationen lässt sich dies zwar ändern, aber dennoch ist es für keinen der Spieler das Ziel diese als Statisten dienenden Figuren zu erschießen. Der Vollständigheit halber soll das Spiel "Teacher Busters", das 1982 für den C64 erschien, nicht unerwähnt bleiben. Ziel war es Lehrer auf ihren Heimweg mit einem Panzer aufzulauern und zu töten. Maßgebliches Hindernis sind Bäume, denen der Spieler ausweichen muss. Ein mit einen Schulamoklauf kaum vergleichbares und daher als Training nicht geeignetes Szenario. Was stimmt ist, dass ein Amokläufer seine Schule in einem Videospiel nachgebaut hat, wie es im Übrigen etliche Spieler tun. Dies geschieht in der Regel jedoch nicht zur Vorbereitung eines Amoklaufes, sondern als Übung im Umgang mit dem Leveleditor. Dennoch hat sich die Polizei schon von Videospielern, die ihre Schule virtuell nachgebaut haben, bestätigen lassen, dass diese keine Amoklauf planen.")
Schröder, GerhardCounterStrike2002-05-16
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ich halte das für ein ein absolut verkehrtes Signal."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,196661,00.html
Kommentar zur Nicht-Indizierung von "Counter-Strike".
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Offener Verkauf/Werbung ("")
Bergmann, ChristineCounterStrike2002-05-16
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Ich werde nach Inkrafttreten des neuen Jugendschutzgesetzes diesen Vorgang nochmals aufgreifen."
http://www.wicked-vision.com/artikel/erfurt.php
Kommentar zur Nicht-Indizierung von "Counter-Strike".
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Verbot ("")
-Politisch - Forderung - Verbot - Offener Verkauf/Werbung ("")
EreignisEreignis2002-05-03
"Killerspiel"-Sammlung, Erfurt, Kreisfreie Stadt, Thüringen, Deutschland
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,194581,00.html
UnbekanntKillerspiel2002-05-03
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Macht kaputt, was uns kaputt macht!"
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,194581,00.html
Aufschrift auf einem von Schülern des Gutenberg-Gymnasium in Erfurt zur Abgabe von "Killerspielen" aufgestellten Pappkartons. Gesammelt wurden 4 - 5 Spiele, darunter das Strategiespiel "Command Conquer".
-Politisch ("")
-Politisch - Appell ("")
-Politisch - Appell - An Spieler ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
SpiegelEgo-Shooter2002-04-29
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Videospiel ("")-
"Die These: Jemand, der eine "Gewaltdisposition" mitbringe, könne sich durchaus von solchen Medieninhalten angeregt fühlen, nachahmend zum Täter zu werden. [...] An den Tatsachen jedoch ist nichts zu drehen: Die Trainingseffekte der Ego-Shooter, bei denen teils im Sekundentakt getötet wird, nutzt nicht zuletzt das Militär immer öfter - angefangen vom ehemaligen US-Militär und späteren Politiker Alexander Haig, der sich schon Anfang der Achtziger auf die so perfekt "reaktionsgeschulte" neue Generation freute, bis hin zum Pentagon, das Ende der Neunziger ganz öffentlich eigene Trainings-Ego-Shooter in Auftrag gab. [...] Über den satt dotierten Auftrag freuen durfte sich im Übrigen die Entwicklerfirma ID: Die gilt als Creme der Szene und verantwortet "Kulturgüter" wie die Spiele Doom und Quake - bis dahin bevorzugtes virtuelles Stress- und Nahkampftraining der US-Militärs."
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,194086,00.html
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
Glogauer, Werner, Prof. Dr.Killerspiel2002-04-29
Medienpädagogik ("")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Sie üben die Morde in ihrer Phantasie immer und immer wieder ein, auch, wenn sie nicht am Monitor sitzen. Und irgendwann kommt das, was Kriminalisten den "Realitätsdurchbruch" nennen. Dann wird aus der Mordphantasie blutige Wirklichkeit."
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-22213312.html
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Senken der Tötungshemmung ("")
Rheinische PostCounterStrike2002-04-29
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Hier werden Geiseln genommen und Schulmädchen erschossen. Das Mädchen trägt einen karierten Rock und eine weiße Bluse. Sie ist überrascht, als sich die Türe öffnet. Das letzte, was die Schülerin in ihrem Leben wahrnimmt, ist das Mündungsfeuer der Automatikwaffe, die der Eindringling auf sie richtet. Ihre Bluse färbt sich rot – Ziel eliminiert."
Keine Quelle verfügbar.
Weder ist es das Ziel Geiseln zu erschießen noch kommen neben den Geiseln, bei denen es sich um ergraute Wissenschaftler handelt, Schulmädchen vor.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Schulamoklauf in Videospielen ("Nicht selten wird davon berichtet, dass potentielle Amokläufer ihre Taten in Videospielen geübt bzw. in den jeweiligen Spielen Lehrer und Schüler erschossen hätten. Auch hätten einige Täter zur Vorbereitung ihre Schulen in den Videospielen nachgebaut um den Amoklauf zu planen. Angesichts der unüberschaubaren Masse an Videospielen ist es schwer pauschale Aussagen zu treffen, dennoch kann zumindest für die kommerziell in einem größeren Umfang vertriebenen Videospiele festgehalten werden, dass keines dieser Spiele die Durchführung eines Amoklaufes an einer Schule zum Ziel hat. Auch in dem in diesen Zusammenhang oft genannten "CounterStrike" kommen weder Lehrer, Schulmädchen noch Schulen vor. Durch Modifikationen lässt sich dies zwar ändern, aber dennoch ist es für keinen der Spieler das Ziel diese als Statisten dienenden Figuren zu erschießen. Der Vollständigheit halber soll das Spiel "Teacher Busters", das 1982 für den C64 erschien, nicht unerwähnt bleiben. Ziel war es Lehrer auf ihren Heimweg mit einem Panzer aufzulauern und zu töten. Maßgebliches Hindernis sind Bäume, denen der Spieler ausweichen muss. Ein mit einen Schulamoklauf kaum vergleichbares und daher als Training nicht geeignetes Szenario. Was stimmt ist, dass ein Amokläufer seine Schule in einem Videospiel nachgebaut hat, wie es im Übrigen etliche Spieler tun. Dies geschieht in der Regel jedoch nicht zur Vorbereitung eines Amoklaufes, sondern als Übung im Umgang mit dem Leveleditor. Dennoch hat sich die Polizei schon von Videospielern, die ihre Schule virtuell nachgebaut haben, bestätigen lassen, dass diese keine Amoklauf planen.")
Hamburger AbendblattCounterStrike2002-04-29
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Sie [...] sprengen Autos [...]. Am begehrtesten sind Pumpguns, denn die bringen die meisten Punkte."
Keine Quelle verfügbar.
Es ist weder möglich Autos zu sprengen noch hat die Wahl der Waffe einen Einfluss auf Bewertung oder Belohnung von Abschüssen.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
Schröder, GerhardKillerspiel2002-04-29
Politiker ("")--
SPD ("Sozialdemokratische Partei Deutschlands")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
Durch das Internet seien Gewaltdarstellungen für alle Altersgruppen erhältlich. "Fast alles, was es an Schmutz und Schund gibt, lässt sich problemlos aus dem Internet besorgen", sagte der Kanzler. Man müsse mit den Providern reden, ob man dies unterbinden könne.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schroeder-Mit-Internet-Providern-ueber-Gewalt-reden-56567.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Internetsperren ("")
-Wertend ("")
-Wertend - Spiele ("")
-Wertend - Spiele - Fragwürdige Wortwahl ("")
Hamburger AbendblattCounterStrike2002-04-29
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Großmütter mit Kinderwagen und Schulmädchen bringen Extrapunkte im PC-Spiel Counterstrike."
http://www.gamestar.de/specials/spiele/1954657/amoklauf_in_winnenden_zitate_p2.html
Keine der genannten Personengruppen kommt in dem Spiel vor.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Schulamoklauf in Videospielen ("Nicht selten wird davon berichtet, dass potentielle Amokläufer ihre Taten in Videospielen geübt bzw. in den jeweiligen Spielen Lehrer und Schüler erschossen hätten. Auch hätten einige Täter zur Vorbereitung ihre Schulen in den Videospielen nachgebaut um den Amoklauf zu planen. Angesichts der unüberschaubaren Masse an Videospielen ist es schwer pauschale Aussagen zu treffen, dennoch kann zumindest für die kommerziell in einem größeren Umfang vertriebenen Videospiele festgehalten werden, dass keines dieser Spiele die Durchführung eines Amoklaufes an einer Schule zum Ziel hat. Auch in dem in diesen Zusammenhang oft genannten "CounterStrike" kommen weder Lehrer, Schulmädchen noch Schulen vor. Durch Modifikationen lässt sich dies zwar ändern, aber dennoch ist es für keinen der Spieler das Ziel diese als Statisten dienenden Figuren zu erschießen. Der Vollständigheit halber soll das Spiel "Teacher Busters", das 1982 für den C64 erschien, nicht unerwähnt bleiben. Ziel war es Lehrer auf ihren Heimweg mit einem Panzer aufzulauern und zu töten. Maßgebliches Hindernis sind Bäume, denen der Spieler ausweichen muss. Ein mit einen Schulamoklauf kaum vergleichbares und daher als Training nicht geeignetes Szenario. Was stimmt ist, dass ein Amokläufer seine Schule in einem Videospiel nachgebaut hat, wie es im Übrigen etliche Spieler tun. Dies geschieht in der Regel jedoch nicht zur Vorbereitung eines Amoklaufes, sondern als Übung im Umgang mit dem Leveleditor. Dennoch hat sich die Polizei schon von Videospielern, die ihre Schule virtuell nachgebaut haben, bestätigen lassen, dass diese keine Amoklauf planen.")
SpiegelKillerspiel2002-04-29
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Eines seiner Lieblingsspiele war "Counterstrike", ein Killerspiel, bei dem zwei feindliche Terroristeneinheiten sich bekriegen. Maskierte jagen da andere Maskierte durch Wüstenlandschaften und dunkelgraue Betonwelten, nehmen Dunkelmänner ins Fadenkreuz ihrer virtuellen Maschinenpistolen und feuern weiße Blitze – bis der gesamte Bildschirm rot zuckt: Das Opfer verblutet, das Ziel ist erreicht, der Spieler gewinnt."
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-22213312.html
Es bekämpfen sich weder zwei verfeindete Terroristeneinheiten (sondern Terroristen und SEK) noch zuckt der Bildschirm rot. Man kann das Spiel zwar auch dann gewinnen, wenn sämtliche Mitglieder der anderen Mannschaft erschossen sind, doch dies ist nicht das eigentliche Ziel des Spieles.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Falschaussage ("")
Stoiber, EdmundKillerspiel2002-04-29
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Was wir jetzt dringend brauchen, ist eine größere Intoleranz gegenüber der Darstellung und Verherrlichung von Gewalt."
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,194086,00.html
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung ("")
-Politisch - Forderung - Ächtung - Der Spiele ("")
FAZCounterStrike2002-04-28
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Das populäre und indizierte Computer-Onlinespiel Counter Strike [...] das Spiel, in dem man vom Polizisten (sogar die GSG 9) über den Passanten bis hin zum Schulmädchen jeden erschießen soll."
http://fazarchiv.faz.net/webcgi?START=A20&DOKM=81005_FAS_0&WID=74153-9560469-13601_2
In dem Spiel kommen weder Passanten noch Schulmädchen vor. Folglich können sie auch nicht erschossen werden. Im Übrigen ist das Spiel nicht indiziert.
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Schulamoklauf in Videospielen ("Nicht selten wird davon berichtet, dass potentielle Amokläufer ihre Taten in Videospielen geübt bzw. in den jeweiligen Spielen Lehrer und Schüler erschossen hätten. Auch hätten einige Täter zur Vorbereitung ihre Schulen in den Videospielen nachgebaut um den Amoklauf zu planen. Angesichts der unüberschaubaren Masse an Videospielen ist es schwer pauschale Aussagen zu treffen, dennoch kann zumindest für die kommerziell in einem größeren Umfang vertriebenen Videospiele festgehalten werden, dass keines dieser Spiele die Durchführung eines Amoklaufes an einer Schule zum Ziel hat. Auch in dem in diesen Zusammenhang oft genannten "CounterStrike" kommen weder Lehrer, Schulmädchen noch Schulen vor. Durch Modifikationen lässt sich dies zwar ändern, aber dennoch ist es für keinen der Spieler das Ziel diese als Statisten dienenden Figuren zu erschießen. Der Vollständigheit halber soll das Spiel "Teacher Busters", das 1982 für den C64 erschien, nicht unerwähnt bleiben. Ziel war es Lehrer auf ihren Heimweg mit einem Panzer aufzulauern und zu töten. Maßgebliches Hindernis sind Bäume, denen der Spieler ausweichen muss. Ein mit einen Schulamoklauf kaum vergleichbares und daher als Training nicht geeignetes Szenario. Was stimmt ist, dass ein Amokläufer seine Schule in einem Videospiel nachgebaut hat, wie es im Übrigen etliche Spieler tun. Dies geschieht in der Regel jedoch nicht zur Vorbereitung eines Amoklaufes, sondern als Übung im Umgang mit dem Leveleditor. Dennoch hat sich die Polizei schon von Videospielern, die ihre Schule virtuell nachgebaut haben, bestätigen lassen, dass diese keine Amoklauf planen.")
EreignisAmoklauf*2002-04-26
"Amoklauf in Erfurt, Kreisfreie Stadt, Thüringen, Deutschland"
http://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Erfurt
EreignisAmoklauf*2002-02-19
"Amoklauf in Freising, Oberbayern, Bayern, Deutschland"
http://www.spiegel.de/sptv/magazin/0,1518,184019,00.html
EreignisAmoklauf*2000-03-16
"Amoklauf in Brannenburg, Oberbayern, Bayern, Deutschland"
http://www.ovb-online.de/extra/maerz-2000-schueler-schiesst-internatsleiter-nieder-387407.html
Weiß, Rudolf, Dr.Killerspiel2000-01-01
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
LMU-Resolution ("")--
Psychologie ("")--
Sichtwechsel-Resolution ("Verabschiedet auf der Tagung des Sichtwechsel e.V. in Berlin am 20. Oktober 2009.")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Die Bereitschaft, eigene Interessen auch durch Anwendung von körperlicher Gewalt durchzusetzen, steigt im gleichen Umfang wie der Gewaltmedienkonsum an. Gerade diese Risikogruppe von Gewaltmedien-Nutzern stellte sich in meinen Studien als besonders anfällig für rechtsextremistische Beeinflussung heraus."
http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/weiss_gewalt_medien/weiss_gewalt_medien.pdf
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Rechtsextremismus ("")
Weiß, Rudolf, Dr.Killerspiel2000-01-01
Kölner Aufruf ("Kölner Aufruf gegen Computergewalt")--
LMU-Resolution ("")--
Psychologie ("")--
Sichtwechsel-Resolution ("Verabschiedet auf der Tagung des Sichtwechsel e.V. in Berlin am 20. Oktober 2009.")--
Wissenschaftler ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Symptome einer psychotischen Entwicklung, die eine Erklärung des Massakers von Bad Reichenhall mit einem "Amoklauf" begründen würden, liegen nach meinen Erkenntnissen nicht vor. Es kann daher mit einer großen Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass die Tat in einer Art virtuellem, von Medien stark beeinflussten Gewaltrausch ausgeübt wurde."
http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/weiss_gewalt_medien/weiss_gewalt_medien.pdf
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Amok ("")
Beckstein, GüntherKillerspiel1999-11-09
CSU ("Christlich-Soziale Union in Bayern e. V. ")--
Politiker ("")--
-Actionspiel ("")-
-Ego-Shooter ("")-
-Videospiel ("")-
"Wir werden unsere bisherigen Bemühungen um eine Verbesserung der öffentlichen Sicherheit im Waffenrecht und um einen wirksamen Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewaltverherrlichung in den Medien und vor sogenannten "Killer-Spielen" wieder aufgreifen und erneut im Bundesrat zur Abstimmung stellen."
http://www.schuetzenverein-eisenach.de/Waffenrecht/Bayr_Staatsregierung.htm
Erstmaliger dokumentierter Gebrauch des Terminus "Killer-Spiel" für Videospiele.
-Politisch ("")
-Politisch - Forderung ("")
EreignisEreignis1999-11-09
Bezeichnung als "Killer-Spiel" von Günther Beckstein. (Siehe Zitat vom 09/11/1999 von Beckstein, Günther)
http://www.schuetzenverein-eisenach.de/Waffenrecht/Bayr_Staatsregierung.htm
EreignisAmoklauf*1999-11-09
"Amoklauf in Meißen, Dresden, Sachsen, Deutschland"
http://www.spiegel.de/sptv/magazin/0,1518,256016,00.html
EreignisAmoklauf*1999-11-01
"Amoklauf in Bad Reichenhall, Oberbayern, Bayern, Deutschland"
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,50650,00.html
Neue SolidaritätDoom1999-05-05
Presse ("")--
Printmedium ("")--
"Das Computerspiel Doom - ein großer kommerzieller Erfolg - wurde von dem geheimnisumwitterten und unverhohlen satanistischen Software-Unternehmen ID-Software aus Mesquite im amerikanischen Bundesstaat Texas entwickelt. Kinder und Jugendliche lernen hier, ohne Gewissensbisse zu schießen und ohne Nachdenken zu töten. [...] Nach dem Massaker in Littleton erklärte der Militärpsychologe Oberstleutnant David Grossmann in der Zeitung US News & World Report vom 3. Mai, "point and shoot"-Computerspiele wie Doom hätten die gleichen Auswirkungen wie die Techniken in der Militärausbildung, bei denen es darum geht die Tötungshemmung der Soldaten zu brechen. In den amerikanischen Marine Corps-Spezialeinheiten werden die Soldaten derzeit mit einer Version von Doom ausgebildet."
http://www.solidaritaet.com/
-Zweifelbehaftet ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos ("")
-Zweifelbehaftet - Mythos - Gebrauch durch US-Militär ("Auch wenn der Ego-Shooter "Americas Army" vom US-Militär entwickelt wurde, wird dieser nicht - wie auch kein anderes Spiel - vom Militär zur Senkung der Tötungshemmung genutzt. Er soll lediglich – wie auch vom US-Militär unterstützte Hollywood-Filme - bei potentiellen Rekruten Begeisterung für das Militär wecken. Abseits von "CounterStrike" und "Americas Army" werden aber tatsächlich Videospiele von der US-Army gebraucht. An die Bedürfnisse des Militärs angepasste Versionen von "Battlezone", "Operation Flashpoint" und "Doom" sollen die Orientierung in unbekannten Terrain und das koordinierte Vorgehen in Gruppen trainieren. Die Hemmschwelle der Soldaten soll aber auch hier nicht gesenkt werden, wie es auch Hartmut Gieselmann schreibt: "So verwendeten die US-Marines eine abgewandelte Doom-Version zu Übungszwecken. [...] Jedoch diente diese Version nicht [...] für Zielübungen und zur Desensibilisierung der Rekruten, sondern zur Einübung von Gruppentaktiken und zum Vertrautwerden mit unbekanntem Gelände, das im Spiel nachgebaut wurde." Anderslautende Aussagen von Dagobert Lindlau sind wahrscheinlich auf ein Missverständnis zurückzuführen. Als Quelle für die bei Maybrit Illner aufgestellte Behauptung, dass das US-Militär mit Videospielen die Tötungshemmung von Soldaten senken würde, führte er ein Buch des Militärpsychologen Dave Grossman an. Dieser schreibt tatsächlich von "Simulatoren", die die Gewaltschwelle bei Soldaten herabsetzen würde. Diese Praxis habe bereits im Vietnamkrieg erste Erfolge gezeigt. Bereits an dieser Stelle sollte man sich Gedanken machen. Kann es sich bei diesen "Simulatoren" tatsächlich um Videospiele handeln? Das US-Militär zog sich 1973 aus Vietnam zurück, der erste Ego-Shooter, "Maze War", wurde aber erst 1974 veröffentlicht – kann also bei dem Training der Soldaten keine Rolle gespielt haben. Auch soll das US-Militär ermals 1980 mit dem "The Bradler Trainer" ein virtuelles Trainingprogramm in Auftrag gegeben haben (Es wurden nur zwei Geräte gebaut, von denen nur eines ausgeliefert wurde). Videospiele können mit den "Simulatoren" also nicht gemeint sein, tatsächlich haben ganz andere Maßnahmen die Tötungshemmung der Soldaten senken können. Eine war es bei realen Schießübungen runde Zielscheiben durch solche mit einer menschlichen Silhouette zu ersetzen, die bei Treffern umkippen. Festzuhalten bleibt, dass "Killerspiele" vom US-Militär nicht zur Senkung der Tötungshemmung der Soldaten genutzt werden. Auch die Simulationen, die vom Militär zu Zwecken gebraucht werden, sind in den meisten Fällen speziell für das Militär entwickelt und im Handel nicht erhältlich. Nur ausnahmsweise werden vom Militär entwickelte Spiele (in einer angepassten Version) auch verkauft ("Full Spectrum Warrior") oder kommerzielle Entwicklungen (nach einer Modifizierung) zu militärischen Zwecken eingesetzt. Allgemein werden speziell für das Schießtraining mit Videospielen wenig gemein habenden Simulatoren wie das Ausbildungsgerät Schießsimulator Handwaffen/Panzerabwehrhandwaffen (AGSHP) verwendet. Diese unterscheiden sich von Videospielen nicht nur dadurch, dass sie eine realistische Auswirkung der Waffen darstellen sondern auch deren Handhabung trainieren. Schließlich werden zur Steuerung statt Maus und Tastatur modifizierte reale Waffen verwendet. Zum Abschluss noch ein Zitat von Prof. Dr. Michael Wagner: "Zusammengefasst sei hier festgestellt, dass die derzeit im Umlauf befindlichen Aussagen zur Reduktion der Tötungshemmung auf Arbeiten basieren, die einer üblichen wissenschaftlichen Kritik in keiner Weise standhalten können. Hier werden Militärsimulationen mit Computerspielen in einen Topf geworfen und Korrelationen kausale Zusammenhänge zugestanden, die teilweise an der Haaren herbeigezogen sind. Es handelt es sich hierbei ganz klar um einen Mythos auf Basis der Medieninkompetenz seiner Verbreiter." (Quelle: http://www.gamestudies.at/2006/11/about.html)")
EreignisAmoklauf*1999-04-20
"Amoklauf in Littleton, Colorado, Vereinigte Staaten"
http://de.wikipedia.org/wiki/Schulmassaker_von_Littleton
EreignisRechtliches*1994-04-01
usk wird eingerichtet
http://de.wikipedia.org/wiki/Unterhaltungssoftware_Selbstkontrolle
FigaroSuper Mario1993-01-01
Presse ("")--
Printmedium ("")--
-Jump and Run ("")-
-Videospiel ("")-
"Wie in Rollenspielen sprechen die Teilnehmer in einer Geheimsprache. Sie bedeutet, dass sie dem von einem Geiselnehmer vorgeschriebenen Schema entsprechen. Wie in "Super Mario 2" schützt sich der Täter bei seinem Plan durch "Leben" – die der Kinder – und "Superkräfte" – die seiner Sprengkörper – und versucht, Goldstücke zu gewinnen."
http://download.abandonware.org/magazines/Super%20Power/superpower_numero12/SuPow%20n%B012%20%28%E9t%E9%201993%29%20-%20Page%20006%20.jpg
-Wirkung betreffend ("")
-Wirkung betreffend - Amok ("")